100 Liegestütze Am Tag Vorher Nachher
Okay Leute, haltet euch fest! Ich habe etwas Verrücktes gemacht. Etwas, das meine Arme zum Zittern gebracht hat, meine Brustmuskeln zum Singen (naja, eher zum Schmerzen...) und mich in einen kleinen Liegestütz-Junkie verwandelt hat. Die Rede ist von: 100 Liegestütze am Tag. Jeden Tag. Nicht für eine Woche. Nicht für einen Monat. Sondern... na gut, sagen wir mal für eine Weile. Und Leute, ich sage euch, das Vorher-Nachher ist...interessant. Sagen wir's mal so: Meine T-Shirts sitzen jetzt anders.
Das Vorher: Ein Häufchen Elend (fast...)
Vorher war ich...nennen wir es mal "durchschnittlich fit". Ich bin joggen gegangen, habe ab und zu ein paar Hanteln gestemmt und versucht, mich nicht komplett von Pizza und Netflix ernähren zu lassen. Aber Liegestütze? Die waren eher so ein "Oh, ich sollte vielleicht mal wieder ein paar machen..."-Gedanke, der dann schnell wieder vergessen wurde. Ich habe vielleicht 15 am Stück geschafft, wenn ich mich wirklich angestrengt habe. Und danach habe ich mich gefühlt, als hätte ich einen Marathon gelaufen. Drama-Queen? Vielleicht. Aber hey, die Wahrheit muss gesagt werden! Meine Arme waren eher wie Spaghetti, wenn man sie aus dem Topf fischt: schlapp und nachgiebig.
Meine Vorstellung vom "perfekten Körper" war eher so ein ferner Traum, irgendwo zwischen Cristiano Ronaldo und einem Faultier, das sich gerade eine Pizza bestellt hat. Ich wusste, ich musste was tun, aber die Motivation war oft...naja, abwesend.
Der Liegestütz-Marathon: Eine Achterbahn der Gefühle
Die ersten Tage waren die Hölle. Ehrlich gesagt. Meine Arme haben gebrannt, meine Brust hat protestiert, und ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht doch lieber Stricken lernen sollte. Aber dann, langsam, ganz langsam, passierte etwas. Ich habe gemerkt, dass ich ein paar mehr schaffe. Zuerst waren es 16, dann 17, dann 18. Ich habe meine Liegestütze in Sätze aufgeteilt: 4 Sätze mit 25 Wiederholungen. Am Anfang habe ich zwischen den Sätzen fast geweint, aber mit der Zeit wurden die Pausen kürzer und ich wurde schneller. Irgendwann habe ich sogar angefangen, die Liegestütze zu genießen (oder zumindest zu tolerieren). Ich habe mir währenddessen Podcasts angehört, Musik aufgelegt und mir sogar Challenges ausgedacht: Liegestütze auf den Fäusten, Liegestütze mit den Füßen erhöht, Liegestütze im Handstand (okay, das war gelogen. Aber die Vorstellung war lustig!).
Es gab gute Tage, an denen ich mich gefühlt habe wie Superman, und schlechte Tage, an denen ich mich gefühlt habe wie ein gestrandeter Wal. Aber ich habe durchgehalten. Jeden Tag. 100 Liegestütze. Egal, was passiert ist.
Das Nachher: Ein (leichter) Superheld
Und jetzt? Jetzt fühle ich mich...besser. Meine Arme sind definierter, meine Brust ist straffer und meine Haltung ist aufrechter. Ich würde nicht sagen, dass ich jetzt aussehe wie ein Bodybuilder (noch nicht...), aber ich sehe auf jeden Fall fitter aus. Meine T-Shirts sitzen jetzt anders, besonders im Brustbereich. Ich muss mir jetzt neue kaufen, weil die alten zu eng sind. Kein Witz!
Ich habe auch mehr Energie. Ich fühle mich wacher, konzentrierter und einfach rundum wohler in meiner Haut. Ich schaffe jetzt ohne Probleme 30 Liegestütze am Stück, und danach fühle ich mich nicht mehr wie ein Häufchen Elend, sondern eher wie ein leichter Superheld. Ich kann schwere Einkaufstüten tragen, ohne zu schnaufen, und ich kann sogar das oberste Regal im Supermarkt erreichen, ohne auf einen Stuhl klettern zu müssen. Kleine Siege, aber sie zählen!
Der psychologische Effekt
Aber das Beste an der ganzen Sache ist nicht nur der körperliche Effekt, sondern auch der psychologische. Ich habe gelernt, dass ich mehr schaffen kann, als ich denke. Dass ich mich selbst disziplinieren kann. Dass ich meine Komfortzone verlassen kann und trotzdem überleben kann. Und das ist ein unbezahlbares Gefühl.
"Disziplin ist einfach die Wahl zwischen dem, was du jetzt willst, und dem, was du am meisten willst."
Ich sage nicht, dass jeder jeden Tag 100 Liegestütze machen sollte. Aber ich sage, dass es sich lohnt, sich selbst herauszufordern. Egal, ob es Liegestütze sind, Joggen, ein neues Hobby oder ein schwieriges Projekt bei der Arbeit. Wenn du deine Komfortzone verlässt und dich selbst überwindest, wirst du stärker, selbstbewusster und einfach glücklicher sein. Und das ist es doch, worauf es am Ende ankommt, oder?
Also, was ist deine nächste Herausforderung? Vielleicht fängst du ja mit... sagen wir mal... 5 Liegestützen an?
