18 Wheels Of Steel Haulin Fahrer Einstellen
Man nehme eine Prise Fernweh, eine gehörige Portion Strategie und eine Handvoll pixeliger Trucker-Persönlichkeiten. Fertig ist die Zutatenliste für ein ganz besonderes Computerspiel-Erlebnis: 18 Wheels of Steel: Haulin'. Aber was passiert, wenn man nicht nur selber die endlosen Highways unsicher macht, sondern auch noch zum Personalchef mutiert und versucht, ein Team von LKW-Fahrern zusammenzustellen? Dann wird es erst richtig kurios!
Die Suche nach dem perfekten Brummi-Bediener
Stellen Sie sich vor, Sie sind nicht nur ein beinharter Trucker, sondern auch noch ein waschechter Unternehmer. Ihr Ziel: Ein florierendes Transportimperium aufzubauen. Doch wie soll das gehen, wenn man ständig selbst am Steuer sitzt? Die Lösung liegt natürlich im Einstellen von Fahrern! In Haulin' ist das eine Aufgabe, die so manche Überraschung bereithält.
Denn die potenziellen Mitarbeiter sind nicht einfach nur gesichtslose Avatare. Jeder von ihnen hat seine Eigenheiten, Vorlieben und natürlich auch Macken. Der eine schwört auf klassische Country-Musik im Radio, der andere braucht alle zwei Stunden eine Kaffeepause, und der nächste ist ein absoluter Geschwindigkeitsfanatiker – was in den USA mit ihren Tempolimits natürlich nicht immer von Vorteil ist. Kurz gesagt: Die Fahrer in Haulin' sind kleine Persönlichkeiten, die das Spiel um einiges unterhaltsamer machen.
Die Kunst besteht darin, die richtigen Leute für die jeweiligen Touren zu finden. Schickt man den Kaffeepausen-Liebhaber auf eine Non-Stop-Fahrt quer durchs Land, kann das schnell zu Unzufriedenheit und letztendlich zur Kündigung führen. Und ein Geschwindigkeitsjunkie mit einer Ladung hochexplosiver Güter? Das klingt nach einem Rezept für Chaos und hohe Reparaturkosten.
Der Bewerbungsprozess: Ein Blick hinter die Kulissen
Der Bewerbungsprozess in Haulin' ist, sagen wir mal, "vereinfacht". Es gibt keine langen Vorstellungsgespräche, keine komplizierten Eignungstests. Stattdessen begnügt man sich mit ein paar knappen Informationen über die Fähigkeiten und Vorlieben des Bewerbers. Manchmal hat man das Gefühl, man würfelt einfach Namen aus einem Hut und hofft, dass alles gut geht. Aber genau das macht ja auch den Charme des Spiels aus!
Und dann gibt es da noch die Sache mit den Fahrergehältern. Natürlich will jeder Fahrer so viel verdienen wie möglich. Aber wer zu gierig ist, wird schnell aussortiert. Schließlich muss man ja auch noch genug Geld für Diesel, Reparaturen und die gelegentliche Schmiergeldzahlung an korrupte Polizisten übrig haben (ja, auch das gibt es in Haulin'!).
"Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Fahrer. Ein alter Haudegen namens *'Big Joe'*. Er war zwar teuer, aber er hat mir die Kohle auch wieder reingeholt. Solange man ihm genug Zigaretten und Country-Musik gegeben hat, war er zufrieden." - Ein Haulin'-Spieler
Wenn die Fahrer streiken (oder einfach nur faul sind)
Auch in der virtuellen Welt von Haulin' gibt es Probleme mit den Mitarbeitern. Die Fahrer können streiken, wenn sie unzufrieden sind. Oder sie melden sich einfach krank, weil sie keine Lust auf die anstehende Tour haben. Dann steht man da, mit einer vollen Ladung und keinem Fahrer. Da hilft nur noch eins: Selbst ans Steuer setzen und die Kohle retten!
Manchmal hat man aber auch Glück und erwischt einen Fahrer, der einfach nur Gold wert ist. Einen, der immer pünktlich ist, nie meckert und auch noch Sprit spart. Solche Leute muss man natürlich halten. Mit Prämien, Beförderungen und vielleicht sogar einem eigenen Firmenwagen. Schließlich sind sie es, die das Unternehmen am Laufen halten.
Es gibt auch die legendären Geschichten von Fahrern, die einfach verschwunden sind. Einfach weg, mitsamt LKW und Ladung. Waren sie mit dem Geld durchgebrannt? Hatten sie einen Unfall? Oder sind sie einfach nur in Rente gegangen, ohne Bescheid zu sagen? Man weiß es nicht. Aber solche Geschichten tragen natürlich zur Legendenbildung rund um 18 Wheels of Steel: Haulin' bei.
Mehr als nur ein Job: Eine Gemeinschaft
Obwohl Haulin' nur ein Spiel ist, entsteht beim Einstellen und Managen von Fahrern oft das Gefühl, eine kleine Gemeinschaft aufzubauen. Man lernt die Eigenheiten seiner Mitarbeiter kennen, freut sich über ihre Erfolge und ärgert sich über ihre Fehler. Und irgendwann hat man das Gefühl, dass sie mehr sind als nur pixelige Avatare. Sie sind ein Teil des eigenen Transportimperiums, ein Teil der eigenen Haulin'-Geschichte.
Und wer weiß, vielleicht inspiriert einen das Spiel ja auch dazu, im echten Leben ein paar neue Leute kennenzulernen. Vielleicht sogar jemanden, der selbst LKW fährt. Dann kann man sich stundenlang über die Vor- und Nachteile verschiedener Routen, die besten Raststätten und die nervigsten Polizisten austauschen. Denn egal ob virtuell oder real: Die Welt der Fernfahrer ist voller Geschichten und Abenteuer.
Also, worauf warten Sie noch? Schmeißen Sie den Computer an, starten Sie 18 Wheels of Steel: Haulin' und werden Sie zum Personalchef der Landstraße! Es wird garantiert nicht langweilig.
