35 Ssw Druck Nach Unten Beim Gehen
35. Schwangerschaftswoche. Wow! Fast geschafft, oder? Man könnte meinen, man ist eine wandelnde Bowlingkugel. Und dieses Gefühl… dieser Druck nach unten… beim Gehen. Kennt ihr das?
Ich sag’s mal so: Es ist…präsent. Sehr präsent. Eigentlich so präsent, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich müsste irgendwas festhalten. Untenrum, versteht sich.
Die Sache mit dem Spaziergang
Spaziergänge in der 35. SSW? Theoretisch ja. Frische Luft, Bewegung, all das. Praktisch? Eher ein Slalomlauf zwischen „Oh Gott, ich muss sofort sitzen“ und „Wo ist die nächste Toilette?“
Ich wage mal eine unpopuläre Meinung zu äußern: Spaziergänge sind überbewertet. Jedenfalls, wenn man sich anfühlt, als würde man jeden Moment einen Kürbis gebären.
Klar, der Arzt sagt, es ist gut für mich. Aber mein Unterleib sagt, es ist Folter. Und ich neige dazu, meinem Unterleib zu glauben. Der weiß, was Sache ist. Der trägt schließlich die Bowlingkugel.
Alternativen zum Spaziergang
Also, was tun? Statt des glorreichen Spaziergangs plädiere ich für:
- Einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch mit einem guten Buch.
- Ein entspannendes Bad (wenn man noch aus der Wanne kommt).
- Ein Nickerchen. Weil Schlaf ist Luxus. Und Luxus haben wir uns verdient.
Hauptsache, man vermeidet unnötigen Druck nach unten. Ich meine, hallo? Da ist schon genug Druck. Da muss man nicht noch extra etwas beitragen.
Die Hose der Stunde
Oh, und lasst uns über Kleidung reden! Wer auch immer gesagt hat, dass Umstandsmode bequem ist, hat gelogen. Oder er hatte eine magische Hose, die ich nicht habe.
Meine magische Hose wäre eine, die den Bauch stützt, ohne zu schneiden, und die diesen ominösen Druck nach unten minimiert. Gibt es die? Wahrscheinlich nur im Märchen.
Momentan bin ich Fan von Leggings. Weit geschnittenen Leggings. Mit extra viel Stoff. Und einem elastischen Bund, der nicht versucht, mich zu erdrosseln.
Alles, was eng ist, ist mein Feind. Alles, was den Bauch einengt, ist mein Erzfeind. Und alles, was dazu führt, dass ich mich noch mehr wie eine wandelnde Bowlingkugel fühle, ist ab sofort verboten.
Die Sache mit dem Beckenboden
Ja, ja, ich weiß. Beckenbodentraining. Soll ja so wichtig sein. Und ich versuche es ja auch. Wirklich. Aber ehrlich gesagt? Zwischen Übelkeit, Müdigkeit und dem ständigen Gefühl, dass ich jeden Moment platze, geht das Beckenbodentraining manchmal unter.
Ich sollte es wahrscheinlich ernster nehmen. Aber im Moment ist mein oberstes Ziel, die nächste Stunde zu überleben. Und wenn das bedeutet, das Beckenbodentraining zu vernachlässigen, dann ist das eben so.
Unpopuläre Meinung Nummer zwei: Beckenbodentraining ist nicht so wichtig, wie alle sagen. (Okay, vielleicht ist es wichtig. Aber es ist definitiv nicht so spaßig wie ein Nickerchen.)
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Aber hey, es ist nicht alles schlecht! Bald ist es vorbei. Bald halte ich mein kleines Wunder im Arm. Und dann… dann kann ich wieder ohne diesen blöden Druck nach unten spazieren gehen.
Oder zumindest so tun. Wahrscheinlich bin ich dann zu müde, um überhaupt spazieren zu gehen. Aber die Vorstellung ist schön.
Bis dahin heißt es: Durchhalten! Und sich von niemandem einreden lassen, dass Spaziergänge in der 35. SSW Spaß machen. Das sind Lügen!
Und wenn der Druck nach unten zu groß wird? Dann einfach hinsetzen. Oder noch besser: Hinlegen. Und die Füße hochlegen. Das ist mein Rat. Und ich stehe dazu.
Also, liebe werdende Mamas, lasst uns zusammenhalten! Und lasst uns uns gegenseitig darin bestärken, auf unsere Körper zu hören. Und wenn unser Körper sagt: "Ich will nicht spazieren gehen!", dann gehen wir eben nicht spazieren. Deal?
"Ich bin nicht faul, ich bin schwanger!" - Eine werdende Mutter (wahrscheinlich ich)
In diesem Sinne: Alles Liebe und eine hoffentlich druckfreie restliche Schwangerschaft!
