5 Finger Methode Reflexion
Mal ehrlich, wer von uns hat sie nicht schon mal angewendet? Die berühmt-berüchtigte 5-Finger-Methode. Manchmal bewusst, manchmal... naja, sagen wir unbewusst optimiert.
Daumen hoch für die Dinge, die super liefen! Jaaaa! Gibt ein gutes Gefühl, oder? Ich finde, das ist wie ein virtueller High-Five mit uns selbst. "Klasse gemacht, altes Haus!"
Zeigefinger: Was gut lief. Klingt ähnlich wie der Daumen, ist aber *anders*. Findet ihr nicht auch? Als ob der Zeigefinger so ein bisschen der kleine Bruder des Daumens ist. Er sagt: "Hey, das war auch cool, aber Daumen war cooler."
Der Mittelfinger der Wahrheit (oder so ähnlich)
Jetzt wird's interessant. Der Mittelfinger. Nicht *der* Mittelfinger, bitte! Sondern der Mittelfinger für das, was man hätte besser machen können. Autsch. Klar, keiner mag Fehler eingestehen. Ich auch nicht. Aber hey, nobody is perfect, right? Oder wie meine Oma immer sagte: "Aus Fehlern lernt man." (Oma war klug.)
Der Ringfinger steht für was man von anderen gelernt hat. Hm. Ehrlich gesagt, manchmal lerne ich mehr davon, was ich NICHT tun sollte. Kennt ihr das? Wenn man sieht, wie jemand etwas so richtig verbockt und man sich denkt: "Okay, das werde ich definitiv NICHT so machen." Auch eine Art von Lernen, oder?
Der kleine Finger und die große Frage
Und dann kommt der kleine Finger. Der arme Kerl. Er steht für offene Fragen. Fragen, die so klein sind wie er selbst. Oder vielleicht doch nicht? Manchmal sind es gerade die kleinen Fragen, die uns den Schlaf rauben. "Habe ich wirklich genug Milch gekauft?" "Habe ich den Herd ausgemacht?" Ihr kennt das.
Ich habe da so eine… sagen wir mal… „ungewöhnliche“ Meinung zu dieser Methode. Haltet euch fest!
Ich finde, wir sollten den kleinen Finger überbewerten!
Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich finde, wir sollten uns mehr auf die offenen Fragen konzentrieren. Warum? Weil sie uns dazu zwingen, nachzudenken. Weil sie uns dazu anspornen, besser zu werden. Weil sie uns daran erinnern, dass wir noch nicht alles wissen.
Und wisst ihr was? Das ist gut so!
Ich meine, stellen wir uns mal vor, wir hätten auf alle Fragen eine Antwort. Wäre das nicht furchtbar langweilig? Wo bliebe denn dann die Neugierde? Die Abenteuerlust? Der Drang, die Welt zu entdecken?
Also, nächstes Mal, wenn ihr die 5-Finger-Methode anwendet, schenkt dem kleinen Finger besondere Aufmerksamkeit. Fragt euch: "Was weiß ich noch nicht? Was kann ich noch lernen? Wo gibt es noch etwas zu entdecken?"
Und vielleicht, nur vielleicht, entdeckt ihr dabei etwas ganz Besonderes. Etwas, das euch weiterbringt. Etwas, das euer Leben bereichert. Etwas, das euch einfach nur glücklich macht.
Okay, und jetzt mal Butter bei die Fische: wer von euch merkt sich überhaupt, welcher Finger für was steht? Ich muss das jedes Mal googeln. Ich schwöre! Vielleicht sollte ich mir einen kleinen Spickzettel auf die Hand schreiben. Mit Edding.
Oder… vielleicht ist es ja auch egal. Vielleicht geht es bei der 5-Finger-Methode gar nicht so sehr darum, die einzelnen Finger richtig zuzuordnen. Vielleicht geht es einfach nur darum, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um über das Erlebte nachzudenken. Um zu reflektieren. Um zu lernen.
Und das, meine Lieben, ist doch schon mal was, oder? Daumen hoch dafür!
Und ganz ehrlich? Manchmal ersetze ich den Ringfinger einfach durch ein "Was ich mir Gutes getan habe". Selbstfürsorge ist wichtig, Leute! Ob das jetzt ein entspannendes Bad, ein gutes Buch oder eine extra große Portion Eis ist...egal! Hauptsache, es tut der Seele gut!
Abschliessend sei gesagt: Die 5 Finger Methode ist wie ein Schweizer Taschenmesser für's Gehirn. Nicht perfekt, aber ziemlich nützlich wenn man sie richtig anwendet. Und wenn nicht, dann hat man zumindest etwas zum Schmunzeln.
