5 Kleine Sonnenstrahlen Fingerspiel
Kennt ihr das? Manchmal fühlt man sich, als wäre man der einzige Mensch auf der Welt, der eine bestimmte Meinung hat. So geht es mir mit dem Fingerspiel "Fünf kleine Sonnenstrahlen".
Fünf kleine Sonnenstrahlen... Äh, ja.
Es ist ja süß. Wirklich. Fünf kleine Finger, die sich verstecken und wieder hervorkommen. Die Kinder lachen. Die Erzieherinnen strahlen. Alles tutti frutti. Aber… mal ehrlich… ist das wirklich SO aufregend?
Der Sonnenstrahl-Burnout
Ich sage es mal so: Nach dem zehnten Mal, in dem die fünf kleinen Sonnenstrahlen sich in Wolken verstecken, fühlt sich mein Gehirn eher wie eine dunkle Gewitterwolke an. Und ja, ich weiß, Wiederholung ist wichtig für Kinder. Aber vielleicht… vielleicht gibt es ja auch andere Möglichkeiten, die Feinmotorik zu fördern?
Ich meine, klar, es ist einfach. Man braucht keine Requisiten. Keine Vorbereitung. Einfach die Hand hochhalten und los geht's. Aber ist einfach immer gleich gut? Ich wage es zu bezweifeln.
Und dieses ständige "weg – da!"… irgendwann fühlt man sich doch veralbert, oder? Ich meine, die Kinder wissen doch, dass die Finger noch da sind. Es ist ja nicht so, als würden sie sich in ein Paralleluniversum teleportieren.
Alternativen für Sonnenstrahl-Muffel
Bevor mich jetzt alle Eltern und Erzieherinnen steinigen: Ich sage nicht, dass das Fingerspiel schlecht ist. Es ist halt… nur nicht mein Fall. Ich bin eher Team "Kitzelmonster" oder Team "Zehn kleine Zappelmänner". Da ist wenigstens ein bisschen mehr Action drin!
Oder wie wäre es mit einem Fingerspiel, das eine kleine Geschichte erzählt? Von einem kleinen Käfer, der über eine Blume krabbelt. Oder von einem kleinen Boot, das auf dem See schaukelt. Hauptsache, es ist ein bisschen mehr los als nur Finger, die sich verstecken.
Ich meine, wir leben im 21. Jahrhundert! Es gibt so viele kreative Möglichkeiten, Kindern etwas beizubringen. Müssen wir wirklich immer wieder auf die fünf kleinen Sonnenstrahlen zurückgreifen?
Ein Geständnis
Okay, ich gebe es zu: Ich habe das Fingerspiel auch schon mit meinen Kindern gespielt. Und sie fanden es lustig. Kurz. Sehr kurz. Aber hey, immerhin habe ich versucht, die Sonnenstrahlen mit möglichst viel Enthusiasmus zu spielen. So als würde ich eine Oscar-reife Performance abliefern.
Und vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass ich ein bisschen ungeduldig bin. Ich will, dass die Kinder sofort alles lernen. Dass sie sofort die Welt verstehen. Und ein Fingerspiel mit fünf kleinen Sonnenstrahlen… naja, das fühlt sich dann doch ein bisschen langsam an.
Die Wahrheit über Fingerspiele
Aber eigentlich… eigentlich liebe ich Fingerspiele. Sie sind eine tolle Möglichkeit, mit Kindern in Kontakt zu treten. Sie fördern die Sprachentwicklung. Sie schulen die Feinmotorik. Und sie machen einfach Spaß. Meistens.
Und vielleicht… vielleicht sollte ich einfach mal versuchen, die fünf kleinen Sonnenstrahlen mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht steckt ja doch mehr dahinter, als ich bisher gedacht habe. Vielleicht ist es ja gerade die Einfachheit, die das Fingerspiel so beliebt macht.
Oder vielleicht bin ich einfach nur ein hoffnungsloser Fall. Ein Sonnenstrahl-Hasser. Ein Rebell. Aber hey, irgendjemand muss ja auch mal die unbequeme Wahrheit aussprechen, oder?
Also, was meint ihr? Bin ich die Einzige, die das so sieht? Oder gibt es da draußen noch andere "Fünf kleine Sonnenstrahlen"-Skeptiker?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen! Und wer weiß, vielleicht überzeugt ihr mich ja sogar davon, dass das Fingerspiel doch ganz toll ist. Aber versprechen kann ich nichts.
In diesem Sinne: Lasst die Sonnenstrahlen scheinen! Oder auch nicht. Macht, was ihr wollt. Hauptsache, ihr habt Spaß!
