6500 Chf Brutto In Netto
Okay, Leute, lasst uns über 6500 CHF brutto reden. Klingt erstmal gut, oder? Eine schöne, runde Zahl. Aber dann kommt das grosse ABER.
Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber wenn ich "brutto" höre, bekomme ich sofort Schweissausbrüche. Das ist wie mit einem saftigen Burger, den man sieht, aber dann erfährt, dass er mit Tofu gefüllt ist. Die Enttäuschung ist real!
Das grosse Netto-Geheimnis
Denn was wirklich zählt, ist doch das Netto. Das Geld, das tatsächlich auf unserem Konto landet. Das Geld, mit dem wir Miete zahlen, Schokolade kaufen und vielleicht sogar mal in den Ausgang gehen können. Brutto ist nur eine Illusion, ein Versprechen, das die Realität selten hält.
Und jetzt kommt die unpopuläre Meinung: Ich finde, wir sollten uns alle weigern, über Brutto-Gehälter zu sprechen. Lasst uns eine Brutto-Boykott-Bewegung starten! Wer ist dabei?
Ich meine, mal ehrlich, wer freut sich wirklich, wenn er hört: "Du verdienst 6500 Franken brutto!" Niemand! Denn im Hinterkopf rattern sofort die Zahnräder. Wie viel bleibt wirklich übrig? Was geht an Steuern, AHV, Krankenkasse und all diese anderen bösen Kürzel weg?
Die Antwort ist natürlich: Eine ganze Menge. Und das ist das Traurige. Das Brutto ist wie ein hübsches Geschenkpapier, unter dem sich ein paar Socken verbergen. Nett gemeint, aber nicht das, was man sich erhofft hat.
Die Netto-Realität
Klar, es gibt Rechner im Internet, die einem helfen, das Netto-Gehalt auszurechnen. Aber sind wir ehrlich: Wer hat wirklich Lust, sich damit auseinanderzusetzen? Es ist kompliziert, frustrierend und am Ende ist man meistens enttäuschter als vorher.
Ich persönlich finde, dass die Unternehmen uns einfach direkt das Netto-Gehalt sagen sollten. Das wäre ehrlich, transparent und würde uns allen eine Menge Nerven sparen. Oder noch besser: Sie könnten uns einfach mehr bezahlen! Das wäre die beste Lösung.
Apropos Nerven sparen: Kennt ihr das, wenn man sich schon freut, weil man denkt, man hätte endlich genug Geld, um sich etwas Schönes zu leisten, und dann kommt die Steuererklärung? Und plötzlich ist das ganze Geld wieder weg. Einfach so. Puff!
Das ist wie im Casino. Man gewinnt, freut sich, und dann kommt der Croupier und nimmt einem alles wieder ab. Nur dass der Croupier in diesem Fall der Staat ist. Aber hey, immerhin bekommen wir im Gegenzug Strassen, Schulen und eine funktionierende Verwaltung. Oder so.
Aber zurück zu den 6500 Franken brutto. Was bleibt also übrig? Das hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Vom Kanton, vom Zivilstand, von den Krankenkassenprämien und von all den anderen Dingen, die niemand wirklich versteht.
Aber ich würde mal schätzen, dass so um die 4500 bis 5000 Franken netto übrigbleiben. Vielleicht auch weniger. Vielleicht auch mehr. Aber wahrscheinlich weniger.
"Das Brutto ist wie ein hübsches Geschenkpapier, unter dem sich ein paar Socken verbergen."
Und damit muss man dann auskommen. Miete zahlen, Essen kaufen, das Auto tanken (wenn man sich überhaupt noch ein Auto leisten kann) und vielleicht sogar noch ein bisschen sparen. Viel Spass dabei!
Also, liebe Freunde, lasst uns das nächste Mal, wenn jemand von seinem Brutto-Gehalt schwärmt, einfach höflich nicken und innerlich die Augen verdrehen. Denn wir wissen es besser. Wir kennen die Wahrheit über das Netto. Und die Wahrheit ist: Es könnte immer mehr sein.
Und hier noch eine weitere unpopuläre Meinung: Ich finde, dass Schokolade, die nach 70% Kakao schmeckt, eine Verschwörung ist. Wer braucht das? Gebt mir einfach Milchschokolade. Danke.
Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zu den 6500 Franken brutto. Was machen wir jetzt damit? Oder besser gesagt: Was machen wir mit dem Netto-Gehalt, das davon übrigbleibt?
Ich schlage vor: Wir gönnen uns etwas Schönes. Eine Massage, ein gutes Essen, einen neuen Pulli. Denn wir haben es uns verdient. Wir haben schliesslich hart gearbeitet für dieses Geld. Und wir haben die Brutto-Gehalts-Lüge durchschaut.
Also, lasst uns das Leben feiern. Und lasst uns hoffen, dass wir eines Tages alle Netto-Gehälter bekommen, die unsere Träume wahr werden lassen. Bis dahin: Bleibt stark und lasst euch nicht von den Brutto-Zahlen blenden!
Und noch eine letzte unpopuläre Meinung, weil es so schön ist: Ich finde, dass Socken mit Sandalen vollkommen okay sind. Einfach machen, worauf man Lust hat! Das Leben ist zu kurz für Socken-Sandalen-Scham.
In diesem Sinne: Prost! Auf das Netto!
