7 Days To Die Local Co Op Ps4
Okay, lasst uns ehrlich sein. 7 Days to Die auf der PS4 im lokalen Koop… es ist kompliziert, oder? Ich mein, liebe es oder hasse es, dazwischen gibt's gefühlt nix.
Der Split-Screen-Survival-Alptraum
Erinnerst du dich an die glorreichen Zeiten des Couch-Koops? Gemeinsam auf der Couch sitzen, Pizza essen und Zombies metzeln. Klingt idyllisch, oder? Dann kommt 7 Days to Die ins Spiel.
Der Split-Screen ist… naja, sagen wir mal "herausfordernd". Plötzlich ist die Hälfte deines Fernsehers mit… sagen wir mal… *wichtigen* Informationen gefüllt. Und die andere Hälfte? Die gehört deinem besten Freund, der gerade von einem Zombiebär gefressen wird.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Reaktionszeit sinkt im Split-Screen gefühlt auf Schneckentempo. War das jetzt ein Zombie oder ein Pixelhaufen? Wer weiß das schon!
Und die Grafik? Lass uns das Thema lieber überspringen, okay? Denkt an Minecraft auf niedrigsten Einstellungen, aber mit mehr Blut.
"Aber es macht doch Spaß!"
Ja, ja, ich höre euch schon. "Es macht doch Spaß, zusammen zu überleben!" Stimmt schon irgendwie. Der Nervenkitzel, gemeinsam eine Basis zu bauen (die dann garantiert von einer Horde untoter Hühner zerstört wird), ist unbestreitbar.
Die Momente, in denen ihr euch gegenseitig das Leben rettet (oder euch versehentlich über den Haufen ballert), sind Gold wert. Vor allem, wenn sie von hysterischem Gelächter begleitet werden.
Aber ganz ehrlich? Der Spaßfaktor hängt stark davon ab, wie tolerant ihr gegenüber Bugs, Glitches und der allgemeinen Unausgereiftheit des Spiels seid.
Manchmal fühlt es sich mehr wie ein Experiment an, wie viele Fehler man pro Stunde finden kann, als wie ein entspanntes Zombie-Survival-Spiel.
Und lasst uns nicht vergessen: Inventar-Management. Im Singleplayer schon ätzend, aber im Koop? Der blanke Horror! "Ich brauche dringend Verbandszeug!" "Warte, ich muss erst 20 Steine, 15 Federn und 3 kaputte Toaster aus meinem Rucksack werfen."
Meine (leicht unpopuläre) Meinung
Hier kommt's: Ich glaube, der lokale Koop-Modus von 7 Days to Die auf der PS4 ist… überbewertet. Ja, ich hab's gesagt!
Klar, es gibt diese magischen Momente. Aber die werden oft von Frust, Bugs und der Tatsache überschattet, dass dein Freund dir gerade die einzige Schaufel geklaut hat.
Ich behaupte nicht, dass es *keinen* Spaß macht. Ich sage nur, dass man mit niedrigen Erwartungen und einer ordentlichen Portion Galgenhumor an die Sache rangehen sollte.
Vielleicht ist es auch einfach nur so, dass ich zu alt für diesen Scheiß bin. Oder vielleicht bin ich einfach zu verwöhnt von modernen Spielen mit butterweicher Grafik und fehlerfreiem Gameplay.
Egal was es ist, ich glaube, es gibt bessere Couch-Koop-Erlebnisse da draußen. Aber hey, wenn ihr unbedingt mit eurem besten Freund Zombies im Split-Screen verkloppen wollt... wer bin ich, euch aufzuhalten?
Nur vergesst nicht, genug Pizza und Nervennahrung einzupacken. Ihr werdet sie brauchen.
Und vielleicht... vielleicht solltet ihr euch vorher ein paar Gameplay-Videos ansehen. Nur um zu wissen, worauf ihr euch einlasst. Denn 7 Days to Die im lokalen Koop ist wie eine Tüte Wundertüten: Man weiß nie, was man bekommt. Aber meistens ist es... überraschend.
Viel Glück da draußen! Und mögen die Bugs mit euch sein!
