8 Personen Mensch ärgere Dich Nicht
Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Freundin Clara meldet sich hier aus der gemütlichen Ecke meines Wohnzimmers, und ich habe etwas ganz Besonderes mitgebracht: Eine Geschichte über einen Spieleabend, der so eskaliert ist, dass er einen eigenen Blogpost verdient! Normalerweise berichte ich ja von fernen Ländern und exotischen Gerichten, aber manchmal sind es die einfachen Dinge, die die schönsten Geschichten schreiben. Und dieses Mal geht es um ein Spiel, das fast jeder kennt: Mensch ärgere Dich nicht.
Aber Achtung! Das hier ist keine gewöhnliche Runde. Wir haben nämlich nicht zu viert, sondern mit acht Leuten gespielt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Acht! Wie das funktioniert? Na, das erzähle ich euch jetzt.
Die Idee: Ein Spieleabend der Superlative
Die Idee entstand spontan bei einem unserer regelmäßigen Treffen mit Freunden. Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Truppe, reiselustig, lebensfroh und immer für einen Spaß zu haben. Irgendwann kam die Frage auf, was wir denn heute Abend machen sollen. Kino? Bar? Oder doch lieber etwas Gemütliches zu Hause? Dann schlug jemand – ich glaube, es war mein chaotischer Freund Max – vor: „Lasst uns doch mal wieder Mensch ärgere Dich nicht spielen!“
Zuerst gab es Gelächter. Mensch ärgere Dich nicht? Das ist doch was für Kinder! Aber dann kam jemand auf die glorreiche Idee: „Aber mit allen! Wir sind doch acht Leute! Das wäre doch mal eine Herausforderung!“
Und so wurde der Plan geboren. Mensch ärgere Dich nicht – die XXL-Version. Wir wussten, dass es chaotisch werden würde, aber wir waren bereit für das Abenteuer.
Die Vorbereitung: Eine logistische Meisterleistung
Die größte Herausforderung war natürlich, ein Spielfeld für acht Personen zu finden. Ein normales Brettspiel reichte da natürlich nicht aus. Also haben wir improvisiert. Mein Freund Paul, ein begnadeter Handwerker, hat sich kurzerhand ein riesiges Spielfeld aus Pappe und Klebeband gebastelt. Es sah zwar nicht perfekt aus, aber es erfüllte seinen Zweck. Und darauf kam es ja schließlich an.
Wir brauchten außerdem genügend Spielfiguren. Glücklicherweise hatten wir noch ein paar alte Mensch ärgere Dich nicht-Spiele auf dem Dachboden gefunden, so dass wir genug Figuren in unterschiedlichen Farben hatten. Und natürlich Würfel! Wir haben insgesamt vier Würfel organisiert, um das Spiel etwas zu beschleunigen.
Und dann war da noch die Sache mit den Regeln. Wir haben uns entschieden, die klassischen Regeln beizubehalten, aber einige kleine Anpassungen vorgenommen, um das Spiel fairer zu gestalten. Zum Beispiel durfte man seine Figuren nur dann aus dem Haus stellen, wenn man eine Sechs würfelte, und man durfte nur so viele Felder vorwärts ziehen, wie man gewürfelt hatte. Keine Sonderregeln, keine Tricks. Ehrliches, faires Mensch ärgere Dich nicht.
Das Spiel: Chaos, Drama und jede Menge Spaß
Endlich war es so weit. Wir saßen alle um das riesige Spielfeld herum, voller Vorfreude und ein bisschen Nervosität. Die Stimmung war ausgelassen, die Luft knisterte vor Spannung. Es gab acht Parteien, acht Farben, acht Schicksale.
Das Spiel begann und es dauerte nicht lange, bis das erste Chaos ausbrach. Acht Leute, die gleichzeitig würfeln und ihre Figuren bewegen wollen – das ist eine Herausforderung für die Nerven! Es wurde gedrängelt, geschubst und lautstark diskutiert.
Besonders dramatisch wurde es, als sich die Figuren der verschiedenen Spieler immer näher kamen. Das Aus-dem-Spiel-Werfen war natürlich besonders beliebt, und es gab kaum jemanden, der nicht mindestens einmal seine Figuren frustriert wieder ins Haus zurückstellen musste. Die Schadenfreude war groß, aber die Rache folgte auf dem Fuße. Es wurde gelacht, gejubelt und geflucht. Alles war erlaubt, solange es im Rahmen blieb.
Ich erinnere mich besonders gut an eine Situation, als mein Freund Thomas kurz davor stand, alle seine Figuren ins Ziel zu bringen. Er war schon ganz euphorisch und feierte seinen vermeintlichen Sieg. Aber dann kam ich! Ich würfelte eine Sechs, zog meine Figur vorwärts und warf seine Figur, die kurz vor dem Ziel stand, zurück ins Haus. Sein Gesichtsausdruck war unbezahlbar! Er war natürlich sauer, aber er konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Das ist eben Mensch ärgere Dich nicht – ein Spiel, das Freundschaften auf die Probe stellt.
Das Spiel dauerte Stunden. Es war ein Marathon der Emotionen, ein Kampf um jeden Zentimeter auf dem Spielfeld. Aber trotz des Chaos und des Dramas hatten wir alle eine Menge Spaß. Es war eine unvergessliche Erfahrung, die uns alle noch enger zusammengeschweißt hat.
Das Fazit: Eine unvergessliche Erfahrung
Mensch ärgere Dich nicht mit acht Personen? Definitiv empfehlenswert! Es ist zwar chaotisch und zeitaufwendig, aber es ist auch unglaublich lustig und unterhaltsam. Wenn ihr also mal etwas Abwechslung von den üblichen Aktivitäten sucht, dann probiert es aus! Ihr werdet es nicht bereuen.
Wichtig: Plant genügend Zeit ein, organisiert ein großes Spielfeld und stellt sicher, dass ihr genügend Spielfiguren und Würfel habt. Und vor allem: Habt Spaß! Mensch ärgere Dich nicht ist ein Spiel, das man nicht zu ernst nehmen sollte. Es geht darum, Zeit mit Freunden zu verbringen, zu lachen und gemeinsam eine gute Zeit zu haben.
Ich hoffe, meine Geschichte hat euch gefallen. Vielleicht inspiriert sie euch ja, selbst mal eine XXL-Version von Mensch ärgere Dich nicht zu spielen. Wenn ja, dann erzählt mir davon! Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Bis zum nächsten Mal, eure Clara!
P.S.: Wer gewonnen hat? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung mehr. Ich glaube, am Ende war es auch egal. Der Spaß stand im Vordergrund. Aber vielleicht erinnern sich meine Freunde ja noch...
Tipp: Macht Fotos und Videos von eurem Spieleabend! So könnt ihr die lustigen Momente immer wieder aufleben lassen und habt eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Abend.
