Ab Wann Gurte Im Maxi Cosi Verstellen
Die Frage aller Fragen, oder? Ab wann die Gurte im Maxi Cosi verstellt werden müssen. Gefühlt geht es nämlich immer zu schnell. Gerade hat man noch gedacht: "Ach, der Kleine versinkt ja noch in dem Ding", und zack, schon quetscht er sich da rein wie eine Wurst in Pelle. Kennt man, nicht wahr?
Die magische Schulterhöhe
Es gibt diesen Moment. Diesen einen Moment, in dem man realisiert: Die Gurte sind zu tief. Man guckt auf die kleinen Schultern, die da so unschuldig unter den Gurten hervorlugen und denkt: "Mist, da war doch was..." Und genau das ist der Zeitpunkt! Als Faustregel gilt nämlich: Die Gurte sollten idealerweise auf Schulterhöhe oder leicht darüber verlaufen. Warum? Na, damit sie im Falle eines Falles auch wirklich halten, was sie versprechen!
Das große Gurt-Konzert
Und dann beginnt das große Gurt-Verstell-Konzert. Man kramt die Bedienungsanleitung hervor, die man natürlich seit der Geburt des Kindes nicht mehr angefasst hat. Irgendwo zwischen den unzähligen Zetteln, die sich im Handschuhfach angesammelt haben, taucht sie dann doch wieder auf. Mit verwirrenden Zeichnungen und noch verwirrenderen Anweisungen.
Das Verstellen selbst ist dann meistens auch ein Heidenspaß. Manchmal klemmt es, manchmal flutscht es wie von selbst. Und meistens hat man das Kind genau dann auf dem Arm, wenn man eigentlich beide Hände bräuchte. Aber hey, Übung macht den Meister! Irgendwann hat man den Dreh raus und verstellt die Gurte im Schlaf.
Ein Tipp am Rande: Manche Maxi Cosis haben eine Art "Automatik", die die Gurte mit dem Verstellen der Kopfstütze anpasst. Das ist natürlich Luxus pur! Aber auch hier gilt: Lieber einmal mehr kontrollieren, ob alles wirklich richtig sitzt.
Die Sache mit der Winterkleidung
Und dann kommt der Winter. Dicke Jacken, Schneeanzüge – plötzlich sieht das Kind im Maxi Cosi aus wie ein Michelin-Männchen. Und was nun? Die Gurte einfach lockerer schnallen? Bloß nicht! Das ist nämlich brandgefährlich.
Die Lösung: Entweder dünnere Kleidung anziehen oder spezielle Gurtschoner für den Winter verwenden. Die sorgen dafür, dass die Gurte trotzdem eng genug am Körper anliegen, auch wenn das Kind dick eingepackt ist. Oder man zieht dem Kind die dicke Jacke einfach aus und deckt es mit einer Decke zu. Hauptsache, die Gurte sitzen richtig!
Ich erinnere mich an einen Winter, als ich meinen Sohn in seinen gefühlt 10 Lagen Klamotten in den Maxi Cosi gezwängt habe. Er sah aus wie ein kleiner Astronaut und hat sich natürlich geweigert, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Am Ende habe ich ihm die Jacke ausgezogen und ihn in eine dicke Decke gewickelt. Und siehe da: Plötzlich war alles gut. Manchmal muss man eben kreativ werden!
Wenn die Füße überstehen
Und was ist, wenn die Füße schon über den Rand des Maxi Cosis hinausragen? Panik? Nicht nötig! Solange der Kopf noch ausreichend gestützt wird, ist alles im grünen Bereich. Die Beine sind da eher nebensächlich.
Es ist natürlich trotzdem ein Zeichen dafür, dass es bald Zeit für den nächsten Kindersitz wird. Aber keine Sorge, auch das ist ein Prozess. Und bis dahin kann man die Füße des Kindes ja einfach ein bisschen anwinkeln. Oder ihm kleine Söckchen mit lustigen Motiven anziehen. Das lenkt von der Länge der Beine ab!
Das Bauchgefühl entscheidet
Letztendlich ist es aber immer das Bauchgefühl, das entscheidet. Wenn man das Gefühl hat, dass die Gurte zu eng oder zu locker sitzen, dann sollte man sie lieber einmal mehr verstellen. Lieber einmal zu viel kontrolliert als einmal zu wenig. Denn die Sicherheit des Kindes steht schließlich an erster Stelle.
Und wenn man sich unsicher ist? Dann hilft ein Besuch im Fachhandel oder ein Gespräch mit anderen Eltern. Die haben nämlich meistens auch schon die ein oder andere Gurt-Verstell-Odyssee hinter sich. Und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid.
Also, keine Angst vor dem großen Gurt-Verstell-Konzert! Mit ein bisschen Geduld, Spucke und vielleicht der Hilfe einer lieben Freundin oder eines lieben Freundes bekommt man das schon hin. Und wenn nicht? Dann einfach tief durchatmen und von vorne anfangen. Denn am Ende des Tages zählt nur eins: Dass das Kind sicher und zufrieden im Maxi Cosi sitzt und die Fahrt genießen kann.
Und wer weiß, vielleicht erinnert man sich später mit einem Schmunzeln an die Zeit, als man noch ständig die Gurte verstellen musste. Denn die Zeit vergeht ja bekanntlich viel zu schnell. Und irgendwann sitzen die Kleinen ganz groß in ihren Sitzen und man fragt sich, wo die Zeit geblieben ist.
Also, genießt die Zeit! Auch die mit dem Maxi Cosi und den Gurtverstellungen. Denn sie ist kostbar und kommt nie wieder.
