Ab Wann Muss Man Bestelltes Essen Nicht Mehr Bezahlen
Hand aufs Herz: Wir alle lieben Bestellessen. Pizza, Pasta, Sushi… einfach klingeln lassen und genießen. Aber mal ehrlich, ab wann darf man eigentlich sagen: "Nö, zahl ich nicht!"? Ich habe da so meine Theorien…
Die ewig Wartenden
Klar, Lieferzeiten können variieren. Stau, Rushhour, der Pizzabäcker hatte 'nen schlechten Tag. Verstehe ich alles. Aber irgendwann ist auch mal gut, oder?
Die 30-Minuten-Regel (oder so ähnlich)
Früher gab's ja mal diese Pizza-Bringdienste, die mit "30 Minuten oder kostenlos!" geworben haben. Lang ist's her! Trotzdem finde ich, diese Idee hat was.
Mal ehrlich: Wenn meine Bestellung doppelt so lange braucht, wie versprochen, dann ist das mehr als nur 'ne Panne. Dann ist das schon fast 'ne Frechheit! Ab dann überlege ich mir ganz genau, ob ich noch den vollen Preis zahle. Vielleicht ein kleines Trinkgeld für den Fahrer, der ja wahrscheinlich nix dafür kann, aber mehr auch nicht.
Ich meine, ich habe Hunger! Ich warte! Meine Laune sinkt ins Bodenlose! Und dann soll ich noch dankbar sein und brav zahlen? Nö!
Der Qualitäts-GAU
Klar, Bilder in Speisekarten sind oft geschönt. Aber wenn das, was dann ankommt, so gar nichts mehr mit dem appetitlichen Foto zu tun hat… puh!
Verbrannt, versalzen, vergessen
Da gibt's ja die Klassiker: Pizza, die aussieht wie ein Kohlebrocken. Pasta, die in Öl schwimmt. Oder die Bestellung, bei der einfach die Hälfte fehlt. Das sind No-Gos!
Ich finde, in solchen Fällen darf man getrost reklamieren. Und zwar lautstark! Nicht unfreundlich, aber bestimmt. "Entschuldigung, aber das hier ist ungenießbar. Ich möchte mein Geld zurück." So, oder so ähnlich.
Und mal ganz ehrlich: Wer würde für verbranntes Essen zahlen? Keiner! Also, Punkt.
Die "Falsche Bestellung"-Falle
Jeder kennt's: Man freut sich auf seinen Burger mit extra Käse und bekommt… einen Salat. Oder man bestellt vegetarisch und findet plötzlich Speckwürfel im Essen. Ähhh…!
Vertippt? Egal, ich zahl trotzdem! (Nö!)
Klar, Fehler können passieren. Vielleicht hat sich der Mitarbeiter vertippt. Vielleicht war der Koch unaufmerksam. Aber deswegen muss ich ja nicht die falsche Bestellung bezahlen, oder?
Wenn ich etwas ganz anderes bekomme, als ich bestellt habe, dann ist das eindeutig ein Fall für: "Nein, danke! Geht zurück!". Und zwar ohne Diskussion. Ich habe schließlich nicht für etwas bezahlt, das ich gar nicht wollte.
Die große Ausnahme: Der Fahrer tut mir leid
Jetzt mal Butter bei die Fische: Der arme Lieferfahrer ist oft das letzte Glied in der Kette. Er kann meistens nix dafür, wenn's in der Küche drunter und drüber geht.
Deshalb versuche ich immer, fair zu sein. Selbst wenn die Pizza kalt und die Wartezeit endlos war, gebe ich ihm zumindest ein kleines Trinkgeld. Einfach, weil ich weiß, dass er wahrscheinlich auch nur seinen Job macht und froh ist über jeden Euro.
Aber das ändert natürlich nichts daran, dass ich trotzdem reklamieren werde, wenn das Essen unzumutbar ist. Nur eben mit etwas mehr Feingefühl.
Mein Fazit (und eine kleine Provokation)
Ab wann muss man Bestellessen nicht mehr bezahlen? Wenn es unzumutbar lange dauert, wenn die Qualität unterirdisch ist oder wenn die Bestellung schlichtweg falsch ist. Das ist meine Meinung, und dazu stehe ich!
Klar, man sollte immer versuchen, freundlich und konstruktiv zu sein. Aber man muss sich auch nicht alles gefallen lassen. Schließlich ist man Kunde! Und der Kunde hat bekanntlich… manchmal Recht.
Und jetzt bin ich mal gespannt: Wie seht ihr das? Bin ich ein unverschämter Schnorrer oder habe ich vielleicht doch ein bisschen Recht? Lasst es mich wissen! #BestellessenGate
Und falls ihr jetzt Hunger bekommen habt: Viel Spaß beim Bestellen! Aber seid gewarnt: Ich behalte eure Lieferzeiten im Auge! 😉
