Ab Wann Wachsen Ohrlöcher Nicht Mehr Zu
Wisst ihr, was mich nachts wachhält? Nicht der Klimawandel. Nicht die Steuererklärung. Sondern die Frage aller Fragen: Ab wann wachsen Ohrlöcher eigentlich *nicht* mehr zu?
Die ewige Ohrloch-Zuwachs-Angst
Ich meine, wer kennt es nicht? Man hat sich als Teenie voller Stolz die Ohren pieksen lassen. Mutig, rebellisch, mit dem festen Vorsatz, nie wieder ohne Ohrringe aus dem Haus zu gehen. Und dann… das Leben. Ein neuer Job. Eine Erkältung (irgendwie hängt das bei mir zusammen). Und plötzlich trägt man wochenlang keine Ohrringe mehr.
Panik! Die große Angst: Sind die Löcher jetzt zu? Muss ich zurück zum Piercer und alles von vorne beginnen? Die Vorstellung allein ist schon schmerzhaft – nicht nur finanziell. Ich rede hier von der emotionalen Narbe!
Wir alle haben diese eine Freundin (oder sind es selbst), die sich ständig beklagt: "Meine Ohrlöcher wachsen sofort zu! Nach *einem Tag* schon!" Ich persönlich halte das ja für leicht übertrieben. Aber hey, wer bin ich schon?
Mythos: Das Alter spielt eine Rolle
Es gibt ja diese Theorie, dass mit zunehmendem Alter die Ohrlöcher "reifer" werden. Quasi wie guter Wein. Je älter, desto beständiger. Dass sie also irgendwann einfach *nicht mehr* zuwachsen. Stimmt das wirklich?
Ich persönlich glaube, das ist Wunschdenken. Ein frommer Wunsch. Eine Art Trostpflaster für all die verpassten Ohrring-Trage-Gelegenheiten. Ich behaupte: Der Körper ist ein schlauer Fuchs. Wenn er merkt, dass da seit Wochen, Monaten, oder – Gott bewahre – Jahren nichts mehr durchgesteckt wird, dann macht er dicht! Egal, ob man 16 oder 60 ist.
Und jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Ich finde, das ist auch gut so! Warum sollte der Körper unnötig Löcher offen halten, die nicht genutzt werden? Das wäre doch Energieverschwendung!
Die Sache mit dem "Knorpel"
Klar, es gibt Unterschiede. Ein Ohrloch im Ohrläppchen ist etwas anderes als ein Helix-Piercing, das durch den Knorpel geht. Knorpelgewebe heilt anders. Langsamer. Und vielleicht wächst es *tatsächlich* irgendwann nicht mehr zu. Aber ganz ehrlich: Wer lässt sich schon mit 60 noch ein Helix-Piercing stechen?
Okay, vielleicht *jemand*. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte. Eine Geschichte für einen anderen Artikel.
Die Ohrloch-Wahrheit (Meiner Meinung nach)
Hier ist meine schonungslose, ehrliche Einschätzung zum Thema Ohrloch-Zuwachs:
- Es gibt keine magische Altersgrenze.
- Die Zuwachs-Geschwindigkeit hängt von vielen Faktoren ab: Wie lange hat man die Ohrringe schon getragen? Wie gut ist die Pflege? Ist das Gewebe generell gut verheilt?
- Die "ein Tag"-Behauptung ist wahrscheinlich eine Übertreibung (aber vielleicht auch nicht...).
- Und das Wichtigste: Einfach regelmäßig Ohrringe tragen!
Klingt simpel? Ist es auch! Vergesst die teuren Cremes und die komplizierten Pflegeanleitungen. Einfach ab und zu ein paar Ohrringe rein. Dann klappt das auch mit den Ohrlöchern. Versprochen!
Mein ganz persönlicher Tipp
Ich habe für mich eine Lösung gefunden: Ich trage einfach *immer* kleine, dezente Ohrstecker. Egal, ob ich zum Sport gehe, schlafe oder auf eine Gala eingeladen bin. So bleiben die Löcher offen und ich muss mir keine Sorgen machen. Genial, oder?
Und wenn ich doch mal längere Zeit keine Ohrringe trage (Urlaub, Krankheit, Faulheit…), dann greife ich zu Vaseline. Ja, richtig gelesen. Einfach ein bisschen Vaseline auf die Ohrringe und vorsichtig durchstechen. Funktioniert meistens. Und ist definitiv günstiger als der Gang zum Piercer.
Merke: Vorbeugen ist besser als Nachstechen! (Das gilt übrigens nicht nur für Ohrlöcher.)
Abschließend bleibt zu sagen: Die Ohrloch-Zuwachs-Angst ist real. Aber sie ist auch überwindbar. Mit ein bisschen Pflege, Regelmäßigkeit und vielleicht einem Tropfen Vaseline. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch irgendwann diese magische Altersgrenze, ab der die Ohrlöcher einfach *für immer* offen bleiben. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Bis dahin: Fröhliches Ohrring-Tragen!
