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Ab Welcher Außentemperatur Sollten Die Heizungen Anspringen


Ab Welcher Außentemperatur Sollten Die Heizungen Anspringen

Ach, der Herbst! Blätter tanzen im Wind, die Luft wird klar und knackig, und der Duft von gebratenen Kastanien liegt in der Luft. Ich liebe diese Jahreszeit! Aber mit den sinkenden Temperaturen kommt auch eine Frage auf, die sich jeder irgendwann stellt – besonders, wenn man wie ich viel unterwegs ist und in verschiedenen Unterkünften wohnt: Ab welcher Außentemperatur sollte die Heizung eigentlich anspringen?

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Herbst in Berlin. Ich kam aus Spanien, wo Heizung eher eine Randerscheinung war, und war dementsprechend unvorbereitet. Ich fror mir den Hintern ab, während ich tapfer versuchte, die romantische Stimmung der goldenen Blätter zu genießen. Damals hätte ich mir gewünscht, jemanden zu haben, der mir die grundlegenden Regeln des deutschen Heizsystems erklärt! Deshalb schreibe ich heute diesen Artikel, um meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit euch zu teilen, damit ihr nicht den gleichen Fehler macht wie ich.

Die Wahrheit ist: Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, wann die Heizung eingeschaltet werden sollte. Es hängt von vielen Faktoren ab, und die „richtige“ Temperatur ist oft sehr subjektiv. Was für den einen als angenehm empfunden wird, ist für den anderen schon zu kalt. Aber lasst uns das mal etwas genauer aufdröseln:

Die magische 16-Grad-Marke

Experten sprechen oft von einer kritischen Grenze von 16 Grad Celsius. Fällt die Außentemperatur dauerhaft unter diese Marke, sollte man die Heizung zumindest auf einem niedrigen Level laufen lassen. Warum? Weil sonst die Gefahr von Schimmelbildung steigt. Kalte Wände sind nämlich anfälliger für Kondensation, und das ist der perfekte Nährboden für unliebsame Pilze. Ich habe das selbst erlebt – in einer kleinen Ferienwohnung in Mecklenburg-Vorpommern. Die Heizung war aus, die Wände kalt, und innerhalb weniger Tage entdeckte ich erste dunkle Flecken in der Ecke. Kein schönes Erlebnis, und vor allem: vermeidbar!

Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass man bei 16 Grad Außentemperatur sofort die Heizung voll aufdrehen muss. Es geht darum, die Grundtemperatur im Haus oder der Wohnung zu halten, um Feuchtigkeit vorzubeugen. Ein leichtes Anheizen reicht oft schon aus.

Individuelles Wärmeempfinden

Neben der Schimmelprävention spielt natürlich auch das persönliche Wohlbefinden eine große Rolle. Jeder Mensch hat ein anderes Kälteempfinden. Ich zum Beispiel bin eine absolute Frostbeule! Mir wird schnell kalt, und ich brauche eine gewisse Grundwärme, um mich wohlzufühlen. Mein Mitbewohner hingegen trägt im Winter oft noch T-Shirt im Haus und findet 20 Grad schon fast zu warm.

Deshalb ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören. Fühlt ihr euch unwohl, weil es zu kalt ist? Dann dreht die Heizung ruhig etwas höher! Es bringt nichts, die Heizkosten sparen zu wollen, wenn man sich dabei unwohl fühlt und vielleicht sogar krank wird.

Faktoren, die das Wärmeempfinden beeinflussen:

  • Alter: Ältere Menschen frieren oft schneller als jüngere.
  • Gesundheit: Bestimmte Erkrankungen können das Kälteempfinden verstärken.
  • Aktivität: Wer sich viel bewegt, hat es meist wärmer als jemand, der den ganzen Tag sitzt.
  • Kleidung: Warme Kleidung ist natürlich immer eine gute Idee!

Die richtige Raumtemperatur

Auch hier gibt es keine allgemeingültige Antwort, aber Experten empfehlen folgende Richtwerte für die verschiedenen Räume:

  • Wohnzimmer: 20-22 Grad Celsius
  • Schlafzimmer: 16-18 Grad Celsius
  • Badezimmer: 22-24 Grad Celsius
  • Küche: 18-20 Grad Celsius

Ich persönlich mag es im Wohnzimmer gerne etwas wärmer, so um die 22 Grad. Im Schlafzimmer hingegen reichen mir 17-18 Grad völlig aus. Eine kühle Schlafumgebung fördert ja auch den Schlaf! Im Bad hingegen, direkt nach dem Duschen, liebe ich es kuschelig warm. Da drehe ich die Heizung dann gerne etwas höher.

Diese Werte sind natürlich nur Richtlinien. Probiert einfach aus, bei welcher Temperatur ihr euch in den einzelnen Räumen am wohlsten fühlt. Und denkt daran: Jedes Grad weniger spart Energie und schont den Geldbeutel!

Tipps zum energiesparenden Heizen

Klar, Wärme ist wichtig, aber wir wollen ja auch nicht unnötig Energie verschwenden und die Umwelt belasten. Deshalb hier noch ein paar Tipps zum energiesparenden Heizen:

  • Richtig lüften: Stoßlüften statt Dauerlüften! Mehrmals täglich die Fenster für kurze Zeit weit öffnen, um die verbrauchte Luft auszutauschen.
  • Heizkörper entlüften: Gluckernde Heizkörper sind ein Zeichen dafür, dass sich Luft im System befindet. Das verhindert die optimale Wärmeverteilung.
  • Heizkörper nicht verdecken: Vorhänge, Möbel oder Verkleidungen können die Wärmeabgabe behindern.
  • Dichtungen prüfen: Undichte Fenster und Türen sind wahre Energiefresser.
  • Thermostatventile nutzen: Damit lässt sich die Temperatur in den einzelnen Räumen individuell regulieren.
  • Nachts absenken: In der Nacht kann die Heizung etwas heruntergedreht werden.

Besonders wichtig finde ich den Punkt mit dem richtigen Lüften. Viele Leute machen den Fehler, die Fenster den ganzen Tag auf Kipp zu lassen. Das kühlt die Räume aber nur unnötig aus und verbraucht viel Energie. Lieber ein paar Mal am Tag für kurze Zeit stoßlüften – das ist viel effektiver und energiesparender.

Der Vermieter und die Heizpflicht

In Deutschland gibt es eine sogenannte Heizpflicht für Vermieter. Das bedeutet, dass sie dafür sorgen müssen, dass die Mieter ihre Wohnung ausreichend beheizen können. Die genauen Details sind im Mietvertrag geregelt, aber im Allgemeinen gilt: Der Vermieter muss sicherstellen, dass eine Mindesttemperatur von 20-22 Grad Celsius in den Wohnräumen erreicht werden kann.

Sollte die Heizung ausfallen oder nicht richtig funktionieren, muss der Vermieter sich darum kümmern. In solchen Fällen solltet ihr euch umgehend an ihn wenden. Bei längeren Ausfällen kann sogar eine Mietminderung gerechtfertigt sein.

Fazit: Die Heizung – ein sensibles Thema

Die Frage, ab welcher Außentemperatur die Heizung anspringen sollte, ist also gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt keine allgemeingültige Regel, sondern viele individuelle Faktoren, die eine Rolle spielen. Aber mit den oben genannten Tipps und Richtlinien solltet ihr gut gerüstet sein, um die kalte Jahreszeit gemütlich und energiesparend zu überstehen.

Denkt daran: Hört auf euren Körper, achtet auf eure Gesundheit und versucht, einen guten Kompromiss zwischen Wärme und Energieeffizienz zu finden. Und wenn ihr euch unsicher seid, fragt einfach euren Vermieter oder einen Heizungsexperten um Rat. Denn am Ende geht es darum, sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen – egal, wie kalt es draußen auch sein mag!

Ich hoffe, dieser Artikel hat euch geholfen! Jetzt wünsche ich euch eine kuschelige und warme Herbst- und Winterzeit!

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