Ab Wieviel Zu Schnell Wird Man Geblitzt
Also, mal ehrlich, Leute. Ab wie viel zu schnell wird man geblitzt? Das ist doch die Frage aller Fragen, oder? Wir alle kennen das. Man fährt auf der Autobahn, die Lieblingsmusik dröhnt aus den Lautsprechern und *schwupps*, ist man irgendwie etwas schneller unterwegs als erlaubt.
Die Grauzone des Rasens
Klar, die Schilder sind eindeutig. 100 km/h hier, 50 km/h dort. Aber wer hält sich denn bitte immer daran? Seien wir ehrlich, eine kleine Überschreitung ist doch fast schon normal, oder? Und genau da fängt das Dilemma an: Wo liegt die magische Grenze, ab der es teuer wird?
Ich meine, die Toleranz. Diese kleine, gnädige Abweichung, die uns der Staat gewährt. Sie soll angeblich Messungenauigkeiten ausgleichen. Aber ist das wirklich alles? Ich persönlich glaube ja, da steckt mehr dahinter. Ein kleiner Puffer, damit wir uns nicht völlig wie ferngesteuerte Roboter fühlen, die stur nach Vorschrift fahren müssen.
Die berüchtigten 5 km/h
Ja, die berühmten 5 km/h. Das ist so eine Art ungeschriebenes Gesetz, oder? Viele glauben fest daran, dass man bis zu 5 km/h über dem Limit sicher ist. Aber stimmt das wirklich? Ich habe da so meine Zweifel. Ich habe schon Geschichten gehört von Leuten, die für 3 km/h zu schnell zur Kasse gebeten wurden. Horror! Andererseits kenne ich auch Leute, die mit 10 km/h zu schnell durch die Gegend gefahren sind und nichts passiert ist. Glück gehabt?
Es ist wie ein Glücksspiel. Man setzt auf die Toleranz, auf die Laune des Blitzers oder vielleicht sogar auf die Tageszeit. Wer weiß schon, was in den Köpfen derjenigen vorgeht, die diese Dinger bedienen? Vermutlich sitzen sie den ganzen Tag da und überlegen, wen sie heute mal wieder ärgern können.
Meine (zugegebenermaßen unpopuläre) Meinung
Jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, das ganze System ist darauf ausgelegt, uns ein bisschen zu verwirren. Klar, Sicherheit geht vor. Aber dieses ständige Gefühl, auf Eiern zu laufen, ist doch auch nicht das Wahre, oder? Man achtet mehr auf den Tacho als auf den Verkehr. Ist das wirklich sicherer?
Ich bin der Meinung, man sollte klare Kante zeigen. Entweder, man blitzt ab 1 km/h zu viel, oder man lässt es ganz. Dieses Wischiwaschi macht uns doch alle nur kirre. Und ganz ehrlich: Wer freut sich denn bitte über einen Bußgeldbescheid, weil er 6 km/h zu schnell war? Niemand!
"Ich sage ja nur: Ein bisschen mehr Klarheit, bitte!", sagt niemand geringeres als ich.
Und was ist mit den unterschiedlichen Blitzern? Manche blitzen gefühlt schon, wenn man nur an Gasgeben denkt, andere scheinen blind zu sein. Gibt es da eigentlich einen TÜV für Blitzer? Oder werden die einfach irgendwo aufgestellt und tun ihren Dienst?
Die Angst vor dem Blitz
Diese ständige Angst, geblitzt zu werden, vergiftet doch die Freude am Fahren. Man verkrampft sich, wird unsicher und achtet nur noch darauf, ja nicht zu schnell zu sein. Dabei sollte Autofahren doch eigentlich Spaß machen, oder? Na gut, zumindest einigermaßen erträglich sein.
Ich träume ja von einer Zukunft, in der Autos selbstständig die Geschwindigkeit regulieren und uns vor unnötigen Strafen bewahren. Eine Art "Anti-Blitzer-Automatik". Das wäre doch mal eine sinnvolle Innovation, oder? Anstatt uns mit immer komplizierteren Assistenzsystemen zu quälen, sollten die Hersteller lieber dafür sorgen, dass wir entspannt und legal unterwegs sind.
Bis dahin heißt es wohl: Augen auf im Straßenverkehr und immer einen Blick auf den Tacho. Und vielleicht, ganz vielleicht, ein bisschen Glück haben. Denn manchmal, so scheint es, ist es einfach Schicksal, ob man geblitzt wird oder nicht.
Und wenn es doch passiert ist? Dann hilft nur noch eins: Tief durchatmen, den Bußgeldbescheid bezahlen und sich vornehmen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Oder, noch besser: Einfach mal das Tempolimit einhalten. Aber wo bleibt da der Nervenkitzel?
Also, passt auf euch auf da draußen. Und möge die Toleranz mit euch sein!
