Abc Design Salsa 4 Bremse Defekt
Hallo ihr Lieben, reiselustigen Abenteurer! Heute erzähle ich euch eine Geschichte, die vielleicht dem ein oder anderen von euch bekannt vorkommen wird – besonders, wenn ihr mit kleinen Entdeckern unterwegs seid. Es geht um unseren geliebten Kinderwagen, den ABC Design Salsa 4, und ein kleines, aber feines Detail, das uns auf unserer letzten Reise fast zur Verzweiflung gebracht hätte: die Bremse.
Wir, das sind mein Mann, unsere quirlige Tochter Lilli (2 Jahre) und ich. Und wir lieben es zu reisen! Ob Städtetrip, Wanderurlaub in den Bergen oder entspannte Tage am Meer – wir sind immer auf Achse. Seit Lilli auf der Welt ist, gehört der Kinderwagen natürlich fest zu unserer Reiseausrüstung. Wir haben uns damals für den ABC Design Salsa 4 entschieden, weil er uns als der ideale Allrounder erschien: robust, wendig und mit einem großen Korb für all die wichtigen Dinge, die man mit einem Kleinkind so braucht. Und bis zu diesem einen Urlaub war ich auch wirklich rundum zufrieden mit unserem treuen Begleiter.
Die Anreise: Alles beginnt so harmlos
Unser Ziel war dieses Mal ein kleines, idyllisches Bergdorf in Österreich. Die Anreise verlief reibungslos. Lilli schlief friedlich im Kinderwagen, während wir durch die malerische Landschaft fuhren. Endlich angekommen, waren wir voller Vorfreude auf die bevorstehenden Wanderungen und Entdeckungstouren. Am nächsten Morgen, nach einem stärkenden Frühstück mit frischen Brötchen und Bergkäse, packten wir unseren Rucksack und machten uns auf den Weg. Lilli saß vergnügt im Kinderwagen, und ich freute mich auf die frische Bergluft und die atemberaubende Aussicht.
Schon nach wenigen Metern, als wir einen leichten Anstieg bewältigten, fiel mir auf, dass irgendetwas anders war. Der Kinderwagen schien schwerfälliger zu sein als sonst. Ich dachte zuerst, ich bilde es mir nur ein, vielleicht war der Rucksack einfach zu schwer. Aber dann, als wir eine kleine Abfahrt hinunterrollten, bemerkte ich es deutlich: Die Bremse schleifte! Ein leises, aber unaufhörliches Geräusch begleitete uns, und ich spürte den Widerstand beim Schieben.
Die Diagnose: Bremse defekt!
Mein Mann untersuchte die Bremse genauer, und die Diagnose war eindeutig: Die Bremse war defekt! Genauer gesagt, die Feststellbremse. Sie ließ sich zwar noch betätigen, aber löste sich nicht mehr vollständig. Das bedeutete, dass sie permanent leicht bremste, was das Schieben des Kinderwagens natürlich enorm erschwerte. Ein Alptraum! Gerade in den Bergen, wo es ständig bergauf und bergab geht, war das natürlich alles andere als ideal.
Ich muss ehrlich sagen, ich war kurz davor, die Nerven zu verlieren. Wir waren mitten im Urlaub, weit weg von zu Hause, und unser Kinderwagen, auf den wir so angewiesen waren, war quasi unbrauchbar. Ich sah schon alle Wanderungen und geplanten Ausflüge ins Wasser fallen. Was sollten wir nur tun?
Zuerst versuchten wir, das Problem selbst zu beheben. Mein Mann, der handwerklich zum Glück sehr begabt ist, untersuchte die Bremse eingehend. Er reinigte sie, versuchte, sie neu einzustellen, und sprühte sogar etwas WD-40 auf die Mechanik. Alles half nur kurzfristig, das Problem kam immer wieder zurück. Wir waren ratlos.
Plan B: Kreative Lösungen in der Not
Nachdem wir feststellten, dass wir die Bremse nicht selbst reparieren konnten, mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen. Wir beschlossen, das Beste aus der Situation zu machen und uns nicht den Urlaub verderben zu lassen. Also improvisierten wir.
- Weniger steile Strecken: Wir wählten für unsere Wanderungen nur noch Strecken aus, die möglichst flach waren. Steile Anstiege und Abfahrten vermieden wir so gut es ging. Das war natürlich nicht immer möglich, aber wir versuchten unser Bestes.
- Helfen lassen: Bei steilen Anstiegen oder Abfahrten baten wir andere Wanderer um Hilfe. Viele waren sehr hilfsbereit und boten uns an, den Kinderwagen kurzzeitig zu schieben oder zu tragen.
- Trage nutzen: Zum Glück hatten wir auch eine Babytrage dabei. Bei besonders schwierigen Passagen trug mein Mann Lilli in der Trage, und ich schob den Kinderwagen leer hinterher. Das war zwar anstrengend, aber besser als gar nichts.
- Pausen einlegen: Wir legten regelmäßig Pausen ein, damit ich mich vom Schieben erholen konnte. Und Lilli freute sich über jede Gelegenheit, aus dem Kinderwagen zu klettern und die Gegend zu erkunden.
Trotz der defekten Bremse versuchten wir, unseren Urlaub so gut wie möglich zu genießen. Wir erkundeten das Bergdorf, besuchten einen Bauernhof mit Streichelzoo und machten eine Bootsfahrt auf einem Bergsee. Lilli hatte ihren Spaß, und das war schließlich das Wichtigste.
Die Heimreise: Eine Lektion gelernt
Die Heimreise war dann wieder etwas entspannter, da wir wussten, was uns erwartete. Zuhause angekommen, brachten wir den Kinderwagen sofort zu einem Fachhändler. Dort wurde die Bremse repariert, und der ABC Design Salsa 4 läuft jetzt wieder wie neu.
Was habe ich aus dieser Erfahrung gelernt?
- Vorsorge ist besser als Nachsorge: Vor einer Reise sollte man den Kinderwagen gründlich überprüfen und sicherstellen, dass alles einwandfrei funktioniert. Besonders die Bremsen!
- Immer einen Plan B haben: Es ist immer gut, eine Alternative dabei zu haben, falls der Kinderwagen ausfällt. Eine Babytrage ist eine gute Ergänzung.
- Nicht den Humor verlieren: Auch wenn etwas schiefgeht, sollte man sich nicht den Urlaub verderben lassen. Mit etwas Kreativität und Improvisation kann man auch schwierige Situationen meistern.
Empfehlungen für eure Reiseplanung
Abschließend möchte ich euch noch ein paar Tipps für eure Reiseplanung mitgeben, damit ihr nicht in die gleiche Situation geratet wie wir:
- Kinderwagen-Check: Überprüft vor der Reise alle wichtigen Funktionen des Kinderwagens, insbesondere die Bremsen, Räder und das Gestell.
- Ersatzteile: Wenn möglich, nehmt ein paar grundlegende Ersatzteile mit, wie z.B. ein Rad oder eine Bremse.
- Babytrage: Eine Babytrage ist eine sinnvolle Ergänzung zum Kinderwagen, besonders für unwegsames Gelände oder steile Anstiege.
- Reiseversicherung: Eine Reiseversicherung kann euch vor unerwarteten Kosten schützen, falls der Kinderwagen während der Reise beschädigt wird oder verloren geht.
- Recherche: Informiert euch vor der Reise über die Gegebenheiten vor Ort. Gibt es kinderwagenfreundliche Wanderwege? Gibt es Geschäfte, die Kinderwagen reparieren?
Und noch ein persönlicher Tipp: Lasst euch nicht entmutigen, wenn etwas schiefgeht! Reisen mit Kindern ist immer eine Herausforderung, aber es lohnt sich. Die gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen sind unbezahlbar.
Ich hoffe, meine Geschichte hat euch gefallen und euch vielleicht sogar ein bisschen geholfen. Habt eine tolle Reise!
Eure reisefreudige Freundin,
Anna
