Abitur Bayern Deutsch Aufgaben
Abitur Bayern, Deutsch Aufgaben. Allein der Klang! Bekommt ihr auch direkt leichte Panikattacken? Ich schon. Und ich habe das Ding *hinter* mir!
Deutsch-Abitur in Bayern. Es ist wie… ein Marathon. Nur ohne die coolen Sportklamotten und mit viel mehr Interpretationen. Und ratet mal, wer gewinnt? Meistens die Lehrer, weil sie die Lösungen haben!
Die berüchtigten Texte
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wer liest Kafka wirklich freiwillig? Und wer versteht ihn dann auch noch? Ich behaupte: Niemand. Oder nur Leute, die im Deutsch-LK saßen und das als Hobby hatten. Respekt, aber... bisschen gruselig, oder?
Dann kommen die Gedichte. Schiller, Goethe, Fontane. Klingt wie eine Anwaltskanzlei, ist aber nur der Stoff, aus dem unsere Albträume gemacht sind. „Über allen Gipfeln ist Ruh…“ Ja, super. Ich hätte jetzt auch gern Ruh. Vor allem vor dieser Interpretation!
Und dann die Aufgabenstellungen! Analysieren Sie… Vergleichen Sie… Erörtern Sie… Stellen Sie dar… Ich dachte immer, ich schreibe eine Deutsch-Klausur, nicht meine Doktorarbeit.
Die Interpretation: Ein Minenfeld
Die Interpretation. Das absolute Highlight (Achtung, Sarkasmus!). Hier darf man seine eigene Meinung haben, aber nur, wenn sie mit der des Lehrers übereinstimmt. Sonst gibt's Punktabzug. Ist doch logisch, oder?
Ich meine, klar, es gibt „richtige“ und „falsche“ Interpretationen. Aber irgendwo dazwischen gibt es auch eine riesige Grauzone, in der man sich einfach nur verirrt. Und dann kommt der Kommentar vom Lehrer: „Interessanter Ansatz, aber nicht ganz schlüssig.“ Autsch.
Mein *unpopulärer* Standpunkt: Manchmal ist ein Baum einfach nur ein Baum. Und nicht das Symbol für die unerfüllte Sehnsucht des Protagonisten nach der verlorenen Kindheit. Einfach nur ein Baum!
„Das also war des Pudels Kern!“ - Goethe (Wahrscheinlich auch, nachdem er eine Abituraufgabe gesehen hat.)
Die Stilmittel: Ein Dschungel
Alliteration, Anapher, Metapher, Hyperbel… Ich könnte noch ewig so weitermachen. Es klingt wie eine Liste von Pokémon-Attacken. Und genauso effektiv sind sie manchmal beim Schreiben.
Man lernt sie alle auswendig, um sie dann in der Klausur irgendwo einzubauen. Egal ob sie passen oder nicht. Hauptsache, man hat sie erwähnt! Dann gibt’s vielleicht einen Gnadenpunkt vom Prüfer.
Ich persönlich war immer ein Fan von der Ironie. Die ist nämlich so subtil, dass man sie entweder komplett übersieht oder für bare Münze nimmt. Und dann hat man eine schöne Diskussion mit dem Lehrer, warum das jetzt doch ironisch gemeint war. Unterhaltung pur!
Die Erwartungshaltung: Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
Die Erwartungshaltung im Deutsch-Abitur ist ungefähr so hoch wie der Mount Everest. Jeder erwartet von dir, dass du ein literarisches Genie bist. Dass du jeden Text verstehst, jede Stilmittel erkennst und jede Interpretation perfekt auf den Punkt bringst.
Und was passiert, wenn du das nicht schaffst? Dann fühlst du dich wie der letzte Depp. Aber hey, das ist auch okay. Denn am Ende des Tages ist das Abitur nur eine Prüfung. Eine sehr wichtige, aber trotzdem nur eine Prüfung.
Und mal ehrlich, wie viel von dem ganzen Zeug braucht man später wirklich im Leben? Außer vielleicht, um bei einer Party mit literarischem Wissen anzugeben. Aber wer macht das schon? (Okay, vielleicht ich. Ein bisschen.)
Mein Fazit (Achtung, subjektiv!):
Das bayerische Deutsch-Abitur ist… herausfordernd. Sagen wir es mal so. Aber es ist auch eine Chance. Eine Chance, sich mit Literatur auseinanderzusetzen, seine sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern und seine grauen Zellen anzustrengen.
Und auch wenn man manchmal das Gefühl hat, man versteht absolut gar nichts, so lernt man doch etwas. Man lernt zu argumentieren, zu analysieren und seine Gedanken auf Papier zu bringen. Und das ist doch schon mal was, oder?
Also, Kopf hoch, liebe Abiturienten! Ihr schafft das! Und wenn nicht, dann gibt es immer noch Plan B. Oder C. Oder D. Hauptsache, ihr lasst euch nicht unterkriegen. Und vergesst nicht: Manchmal ist ein Baum einfach nur ein Baum. Und Kafka einfach nur… verwirrend. Viel Erfolg!
Und falls ihr euch fragt, wie ich mein Abi bestanden habe? Mit viel Glück und noch mehr Kaffee. Und vielleicht auch ein bisschen Schummeln. Aber pssst!
