Abschlussprüfung Sommer 2017 Kauffrau Für Büromanagement Lösungen
Sommer 2017. Klingt nach einer Ewigkeit, oder? Für manche vielleicht nach einem entspannten Urlaub am Strand. Für andere... nach der Abschlussprüfung Kauffrau für Büromanagement. Autsch!
Die Lösungen? Oh ja, die Lösungen. Im Nachhinein sind sie ja immer so einfach, nicht wahr? Aber Hand aufs Herz: Wer von uns hat in der Prüfung selbst gedacht: "Ach, das ist ja kinderleicht!"? Wahrscheinlich nur die, die schon im ersten Lehrjahr Excel-Tabellen zum Spaß programmiert haben. Alle anderen haben wahrscheinlich eher geschwitzt.
Die Sache mit den "optimalen" Lösungen
Ich habe da ja so eine... nennen wir es mal eine unpopuläre Meinung. Diese "optimalen" Lösungen, die nach der Prüfung präsentiert werden? Sind die wirklich immer so optimal? Oder sind sie nur die, die der Prüfungsausschuss für optimal hält?
Mal ehrlich: Im echten Büroalltag gibt es doch 1000 Wege, um ans Ziel zu kommen. Hauptsache, es funktioniert, oder? Und Hauptsache, der Chef ist zufrieden (oder merkt gar nicht, dass man es anders gemacht hat als vorgeschrieben… Psst!).
Die E-Mail-Katastrophe
Erinnert ihr euch an die E-Mail-Aufgaben? Da musste man ja immer so eine super-professionelle, super-höfliche E-Mail verfassen. Bloß keine Umgangssprache! Bloß keinen Smiley!
Im echten Leben schreibe ich meinen Kollegen aber doch auch mal: "Hey, kannst du mir mal kurz die Datei rüberschicken? Thx!" Funktioniert wunderbar. Und spart Zeit. Aber in der Prüfung? Unvorstellbar!
Und dann diese Betreffzeilen! Gefühlt musste man da schon einen halben Roman verfassen, damit der Empfänger auch jaaaaa genau weiß, worum es geht. Im Alltag klickt man doch eh alles an, was neu ist, oder?
Das Mysterium der doppelten Buchführung
Okay, ich gestehe. Doppelte Buchführung. Da war ich auch nicht immer Freund von. Soll an Haben. Debit an Credit. Irgendwie klingt das alles nach einer Geheimsprache.
Und dann diese ganzen Konten! Fuhrpark, Rohstoffe, Bank… Ich hatte manchmal das Gefühl, ich verwalte den kompletten Staatshaushalt, obwohl ich doch "nur" eine Bürokauffrau werden wollte.
Aber hey, immerhin weiß ich jetzt, dass man nicht einfach so das Firmenauto für den privaten Wochenendausflug nutzen sollte. Zumindest nicht, ohne das ordentlich zu verbuchen. Sonst gibt’s Ärger mit dem Finanzamt! (Und wahrscheinlich auch mit dem Chef.)
Der Taschenrechner als bester Freund
In der Prüfung war der Taschenrechner ja mein bester Freund. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich verloren gewesen. Aber auch der hatte so seine Tücken. Falsche Taste gedrückt? Zack! Falsches Ergebnis! Und die Zeit rennt…
Und dann diese gefühlten 100 Nachkommastellen, die man irgendwie runden musste. War es jetzt auf- oder abrunden? Und auf wie viele Stellen genau? Fragen über Fragen!
Was bleibt?
Also, was bleibt von der Abschlussprüfung Sommer 2017? Stress? Schweiß? Schlaflose Nächte? Vielleicht. Aber auch das Wissen, dass man etwas geschafft hat. Dass man sich durchgekämpft hat. Und dass man jetzt offiziell eine Kauffrau für Büromanagement ist.
Und ganz ehrlich: So schlimm war es ja auch wieder nicht. Oder doch?
Ach, egal. Hauptsache, es ist vorbei!
Und wer weiß? Vielleicht profitiert man ja doch irgendwann mal von dem ganzen Wissen. Auch wenn es im ersten Moment nicht so aussieht.
Also, liebe Ex-Prüflinge von 2017: Klopft euch auf die Schulter! Wir haben es geschafft! Und wer weiß, vielleicht lachen wir in ein paar Jahren darüber. Oder wir verdrängen die ganze Sache einfach komplett. Ist ja auch eine Lösung. ;)
