Abschlussprüfung Teil 1 Kauffrau Für Büromanagement 2017
Stellt euch vor, es ist das Jahr 2017. Smartphones konnten schon fast alles, Einhörner waren der letzte Schrei und irgendwo in Deutschland schwitzten junge Menschen über ihren Bürostühlen. Genauer gesagt: Die angehenden Kauffrauen für Büromanagement, die sich der Abschlussprüfung Teil 1 stellten. Klingt erstmal dröge, oder?
Die Nervenflattern-Olympiade
Vergesst Olympia! Der wahre Nervenkitzel fand in den Prüfungssälen statt. Man stelle sich vor: Ein Raum voller hochkonzentrierter Gesichter, begleitet vom leisen Ticken der Uhr, die gefühlt schneller rannte als Usain Bolt. Jeder Husten, jede Papierrascheln wurde zum potenziellen Ablenkungsmanöver des Grauens. Und dann diese Stille! So still, dass man sein eigenes Herz schlagen hören konnte. Einige Kandidaten hatten wohl das Gefühl, ihr Herz wollte direkt aus der Brust hüpfen und eigenhändig die Aufgaben lösen.
Gerüchte machten die Runde, dass manche vor Aufregung sogar ihre Stifte aufgegessen hätten. (Okay, das ist vielleicht leicht übertrieben, aber die Vorstellung ist doch irgendwie lustig, oder?) Und wer von euch kennt nicht den Moment, in dem man eine Aufgabe liest und denkt: "Hä? Hab ich den Stoff verpasst, als ich gerade die interessante Fliege an der Wand beobachtet habe?".
"Kundenorientierung"? Aber hallo!
Ein wichtiger Teil der Prüfung war natürlich die berühmt-berüchtigte Kundenorientierung. Da wurden Szenarien durchgespielt, in denen man den unmöglichsten Kundenwünschen gerecht werden musste. "Ich brauche dringend 100 blaue Elefanten für eine Geburtstagsfeier, aber bitte mit rosa Punkten und sie müssen singen können!" – so oder so ähnlich könnte es geklungen haben. Die Kreativität, die da freigesetzt wurde, war beeindruckend. Manch einer erfand neue Geschäftsmodelle, nur um diesen fiktiven Kunden zufrieden zu stellen.
Manch ein Prüfer grinste sich ins Fäustchen, während die Prüflinge versuchten, die unmöglichen Wünsche der simulierten Kunden zu erfüllen. Es war fast schon wie Improvisationstheater!
Ich erinnere mich an eine Geschichte von einer ehemaligen Prüfling, die erzählte, dass sie im Kopf schon eine komplette Elefanten-Zucht-und-Gesangs-Agentur gegründet hatte. Businessplan inklusive! Ob sie die Aufgabe bestanden hat, ist ungewiss, aber ihr Unternehmergeist war definitiv geweckt.
Der Kampf mit der Tabellenkalkulation
Oh, die Tabellenkalkulation! Ein Feld, auf dem sich Genie und Wahnsinn oft so nah waren. Formeln, die sich weigerten zu funktionieren, Zahlen, die plötzlich zu Sternchen wurden, und Diagramme, die ein Eigenleben entwickelten. Da flossen schon mal Tränen der Verzweiflung (oder war es Schweiß? Wahrscheinlich beides!).
Ich stelle mir vor, wie einige Kandidaten im Stillen mit ihrem Computer schimpften: "Warum machst du das? Wir waren doch Freunde!". Aber keine Sorge, liebe Ex-Prüflinge von 2017: Ihr seid nicht allein! Wir alle kennen diesen Moment, in dem die Technik einfach nicht will.
Das Happy End (hoffentlich!)
Am Ende des Tages (oder eher der Prüfung) war es geschafft. Erschöpft, aber mit einem Gefühl der Erleichterung verließen die Prüflinge den Saal. Die Abschlussprüfung Teil 1 war überstanden! Ob das Ergebnis nun rosig war oder eher ein "da geht noch was", jede und jeder Einzelne hatte etwas gelernt. Nämlich: Auch unter Druck kann man Großes leisten. Und dass man sich nach so einer Prüfung erstmal eine riesige Portion Eis verdient hat!
Und was ist aus den Kauffrauen für Büromanagement von 2017 geworden? Einige führen heute ihr eigenes Unternehmen, andere arbeiten in spannenden Projekten und wieder andere haben vielleicht einfach nur ein besseres Händchen für Tabellenkalkulationen bekommen. Egal was sie tun: Sie alle haben bewiesen, dass sie Organisationstalente, Kundenversteher und wahre Kämpfer sind. Und das ist doch schon mal was!
Also, liebe Leser, wenn ihr das nächste Mal eine Kauffrau für Büromanagement trefft, denkt daran: Sie hat wahrscheinlich schon Blaue Elefanten mit rosa Punkten organisiert und sich mit störrischen Tabellenkalkulationen herumgeschlagen. Respekt!
