Ac Dc Adapter 100 240v 50 60hz Output 5v
Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich nicht schon mal von diesem kleinen, unscheinbaren Helferlein abhängig gemacht? Dem AC/DC-Adapter, der auf magische Weise aus der Steckdose 5V zaubert. Ja, genau der mit 100-240V und 50-60Hz aufgedruckt. Klingt nach einer geheimen Formel, ist aber eigentlich nur...Strom.
Ich gebe es zu: Ich habe eine komplizierte Beziehung zu diesen Dingern. Einerseits sind sie meine Rettung. Mein Smartphone schreit nach Saft? Mein Bluetooth-Lautsprecher schweigt beleidigt? Kein Problem, Adapter ran und alles wird gut. Andererseits... sind sie überall.
Die Invasion der Adapter
Früher hatte man einen Fernseher, eine Stereoanlage und vielleicht noch einen Gameboy. Drei Stecker, fertig. Heute? Jedes Gerät braucht seinen eigenen Adapter. Und natürlich sind sie alle unterschiedlich. Man könnte fast meinen, die Hersteller tun sich zusammen, um uns zu verwirren.
Ich behaupte ja: Es gibt eine geheime Adapter-Verschwörung. Irgendwo sitzen Ingenieure in einem dunklen Raum und lachen sich ins Fäustchen, während sie neue, inkompatible Steckertypen erfinden. "Haha, die werden nie herausfinden, welcher Adapter zu welchem Gerät gehört!"
Das Adapter-Universum
Und dann ist da noch die Sache mit der Größe. Manche Adapter sind winzig, fast schon niedlich. Andere sind so riesig, dass sie gleich zwei Steckdosen blockieren. Ich nenne diese Giganten liebevoll "Steckdosen-Terroristen". Sie kommen, sie sehen und sie erobern den Platz deiner geliebten Lampe.
Mal ehrlich: Wer hat sich nicht schon mal beim Versuch, einen Adapter in eine überfüllte Steckdosenleiste zu quetschen, die Finger gebrochen? Man drückt und drückt und drückt, bis man sich fragt, ob die Leiste gleich explodiert. Aber aufgeben ist keine Option. Das Smartphone braucht Strom!
"Ich bin ja der Meinung: Adapter sollten mit einer Warnweste und einer kleinen Flagge ausgestattet sein. So findet man sie wenigstens, wenn sie mal wieder hinterm Sofa verschwunden sind."
Apropos verschwinden: Wo zum Teufel gehen diese Dinger eigentlich hin? Man hat gefühlt hundert Adapter im Haus, aber wenn man einen bestimmten Adapter braucht, ist er wie vom Erdboden verschluckt. Vermutlich haben sie eine geheime Dimension entdeckt, in der sich all die verlorenen Socken und Kugelschreiber treffen.
Die Adapter-Lotterie
Und dann ist da noch das Glücksspiel, wenn man einen neuen Adapter kaufen muss. Man googelt "AC/DC Adapter 5V" und wird mit hunderten Angeboten überschwemmt. Billige No-Name-Produkte, teure Markenware, Adapter mit LED-Anzeige, Adapter mit USB-Anschluss... Man weiß gar nicht, was man wählen soll.
Am Ende entscheidet man sich meistens für den billigsten Adapter, in der Hoffnung, dass er nicht gleich beim ersten Benutzen in Rauch aufgeht. Und wenn doch? Tja, dann hat man wenigstens eine gute Geschichte für den nächsten Stammtisch.
Meine (zugegebenermaßen etwas unpopuläre) Meinung: Eigentlich bräuchten wir gar keine Adapter. Warum können nicht alle Geräte einfach per USB-C geladen werden? Oder noch besser: Warum gibt es noch keine kabellose Stromübertragung für alle Geräte? Dann wären wir diese kleinen, nervigen Helferlein endlich los.
Aber bis dahin bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns mit dem 100-240V 50-60Hz 5V-Adapter zu arrangieren. Und vielleicht, nur vielleicht, lernen wir ja irgendwann, sie zu lieben. Oder zumindest zu tolerieren.
Und falls jemand einen Adapter für einen alten Nintendo DS sucht: Ich habe da noch einen rumliegen... wahrscheinlich.
