Agents Of Shield Staffel 2 Folge 1
Okay, Leute, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal 'ne ganze Woche damit verbracht, 'nen Umzugskarton zu suchen, nur um festzustellen, dass er die ganze Zeit direkt vor unserer Nase stand? Willkommen zurück zu Agents of S.H.I.E.L.D., Staffel 2, Folge 1, wo das Suchen nach vermissten Dingen auf ein ganz neues Level gehoben wird – und dabei nicht zu knapp eskaliert!
Chaos, Kaugummi und ganz viel Geheim
Gleich zu Beginn: S.H.I.E.L.D. ist… naja, sagen wir mal, nicht mehr das, was es mal war. Nach dem ganzen Hydra-Debakel sind sie quasi wie ein Penner, der versucht, sich 'nen neuen Smoking zu kaufen. Coulson ist jetzt der Boss, und er sieht aus, als hätte er chronischen Schlafmangel (wahrscheinlich, weil er chronischen Schlafmangel hat). Das Team ist zerstreut, die Ausrüstung ist Mangelware, und die einzige Konstante ist, dass irgendjemand versucht, sie umzubringen.
Das führt uns zu unserem ersten "Huch?"-Moment. Das Team, angeführt von Agent May (die mal wieder so cool ist, dass Eiswürfel vor Neid schmelzen), stürmt 'ne Hydra-Basis, um ein seltsames Objekt zu bergen. Klingt erstmal standardmäßig, aber dann kommt der Twist: Das Objekt ist… 'ne Kiste. Eine verdammte Kiste. Und die Hydra-Typen tun so, als wäre sie wertvoller als ihr Leben. Das Ganze ist so absurd, dass man fast lachen muss. Fast.
Der Abschied vom "Normal"
Die Kiste entpuppt sich natürlich als mehr als nur 'ne gewöhnliche Holzkiste. Sie enthält ein mysteriöses Symbol, das irgendwie… absorbiert wird. Ja, richtig gelesen. Absorbiert. Der Typ, der das Symbol berührt, verwandelt sich in 'ne Art lebendes Gemälde. Willkommen im Reich des Absurden, Leute! Und das ist erst der Anfang.
Währenddessen versucht Skye verzweifelt, ihre neuen Superkräfte zu kontrollieren, die sie am Ende der letzten Staffel bekommen hat. Sie ist wie 'ne Teenagerin mit ADHS und 'ner Handgranate. Ihre Erdbebenkräfte sind unberechenbar, und Coulson schickt sie zu Agent May für ein spezielles Training. Die Dynamik zwischen den beiden ist einfach köstlich. May ist hart und pragmatisch, während Skye verzweifelt versucht, irgendwie einen Draht zu ihr aufzubauen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus trockenem Humor und unterschwelliger Zuneigung. Man spürt richtig, dass May Skye wirklich mag, auch wenn sie das niemals zugeben würde.
FitzSimmons… Ach, FitzSimmons. Die beiden durchleben gerade 'ne schwere Zeit. Fitz hat immer noch mit den Folgen seiner Hirnschäden zu kämpfen, und Simmons… naja, Simmons ist weg. Zumindest physisch. Fitz halluziniert Simmons und redet mit ihr. Die Szenen zwischen den beiden sind gleichzeitig herzerwärmend und herzzerreißend. Man merkt, wie sehr Fitz Simmons vermisst, und wie sehr er versucht, mit seiner Situation fertig zu werden. Die "Simmons" in seinem Kopf ist seine einzige Stütze, auch wenn sie nicht real ist.
Und dann ist da noch Hunter. Der Söldner, der irgendwie zum S.H.I.E.L.D.-Team gestoßen ist. Er ist wie der nervige Mitbewohner, den man nicht loswird. Er ist frech, zynisch und hat immer einen lockeren Spruch auf Lager. Aber er hat auch sein Herz am rechten Fleck (irgendwo tief vergraben unter einer Schicht aus Sarkasmus). Er bringt eine gewisse Leichtigkeit in die düstere Atmosphäre, die nach dem Fall von S.H.I.E.L.D. herrscht.
Überraschungen hinter jeder Ecke
Das eigentliche Highlight der Folge ist aber der Auftritt von Carl Creel, auch bekannt als Absorbing Man. Er ist ein Schurke mit der Fähigkeit, die Eigenschaften jedes Materials zu absorbieren, das er berührt. Das macht ihn zu einem verdammt gefährlichen Gegner. Die Kampfszene zwischen Creel und den S.H.I.E.L.D.-Agenten ist visuell beeindruckend und voller Spannung. Man sieht richtig, wie die Agenten an ihre Grenzen stoßen, um Creel aufzuhalten.
Aber das eigentliche Geheimnis der Folge liegt nicht in den Kämpfen oder den Superkräften, sondern in der Geschichte selbst. Warum ist Hydra so scharf auf diese Kiste? Was hat es mit dem Symbol auf sich? Und was hat all das mit Coulson zu tun? Fragen über Fragen, die uns in den kommenden Episoden hoffentlich beantwortet werden.
Die Folge endet mit einem Cliffhanger, der uns hungrig auf mehr zurücklässt. Coulson kritzelt das mysteriöse Symbol immer und immer wieder auf eine Wand. Ist er besessen? Kontrolliert? Oder einfach nur neugierig? Wir werden es wohl oder übel abwarten müssen.
Insgesamt ist die erste Episode der zweiten Staffel von Agents of S.H.I.E.L.D. ein gelungener Neustart. Die Charaktere sind komplexer, die Einsätze sind höher, und der Humor ist schärfer. Die Serie hat sich von ihrem holprigen Start erholt und ist zu einem echten Highlight im Marvel-Universum geworden. Also, schnappt euch 'ne Tüte Popcorn, macht es euch gemütlich und lasst euch von den Abenteuern von Coulson und seinem Team mitreißen. Es wird eine wilde Fahrt!
Und denkt dran: Wenn ihr das nächste Mal 'ne Kiste findet, die aussieht, als könnte sie eure Superkräfte freisetzen… lasst sie lieber liegen. Man weiß ja nie, was drin ist.
