Agoraphobie Mit Panikstörung Icd 10
Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen über etwas reden. Etwas, das in unseren Köpfen herumschwirrt wie eine nervige Fliege an einem heißen Sommertag. Die Rede ist von... Agoraphobie mit Panikstörung, liebevoll im ICD-10 als F40.01 abgelegt. Klingt dramatisch, oder?
Aber mal unter uns: Wer von uns hat sich nicht schon mal gedacht: "Oh Gott, bloß weg hier!" in einer Situation, in der es eigentlich total unangebracht war? Ich meine, klar, die Diagnose ist ernst. Aber ich behaupte mal, jeder kennt dieses Gefühl, wenn man einfach nur raus muss.
Ist es vielleicht die überfüllte U-Bahn in der Rushhour? Oder die Vorstellung, in einem Meeting festzusitzen, das einfach nicht enden will? Oder, mein persönlicher Alptraum, eine Tupperparty? Die Definition von Hölle, sage ich euch!
Der ganz normale Wahnsinn
Ich finde ja, wir sollten uns alle mal entspannen. Ein bisschen mehr "Ommm" und weniger "Oh nein!". Vielleicht ist der Schlüssel zur Heilung ja nicht die Vermeidung von allem, was uns Angst macht, sondern die Akzeptanz, dass das Leben nun mal manchmal ein bisschen... chaotisch ist. Und manchmal auch einfach nur stinklangweilig.
Klar, eine Panikattacke ist kein Zuckerschlecken. Aber ist es nicht auch irgendwie menschlich, ab und zu mal die Kontrolle zu verlieren? Ich meine, wer hat noch nie einen Wutanfall bekommen, weil das WLAN nicht funktioniert? Oder weil der letzte Keks weg war?
Der ICD-10 – Freund oder Feind?
Dieser ICD-10, unser geliebtes Klassifikationssystem, ist schon eine lustige Sache. Da wird alles fein säuberlich in Schubladen gesteckt. Und wir sollen uns dann auch noch darin wohlfühlen? Ich weiß ja nicht...
Ich will ja keine Diagnosen in Frage stellen. Aber manchmal frage ich mich, ob wir nicht ein bisschen zu schnell dabei sind, alles zu labeln. Vielleicht sollten wir uns einfach mal Zeit nehmen, um durchzuatmen, bevor wir uns gleich in die nächste Therapie stürzen.
„Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem." – Virginia Satir (und ich finde, sie hatte Recht!)
Und hey, wenn die Therapie hilft, super! Aber lasst uns nicht vergessen, dass wir alle nur Menschen sind. Und Menschen haben nun mal Macken. Manche mehr, manche weniger. Und manche davon sind vielleicht gar nicht so schlimm, wie wir denken.
Unpopuläre Meinung incoming...
Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Vielleicht ist ein bisschen Agoraphobie ja gar nicht so schlecht. Wer braucht schon ständig Menschenmassen und Lärm? Ich finde ja, ein gemütlicher Abend zu Hause mit einem guten Buch und einer Tasse Tee ist Gold wert. Und wenn das bedeutet, dass ich mich vor der nächsten Großveranstaltung drücke, dann ist das eben so.
Es geht ja nicht darum, sich komplett zu isolieren. Sondern darum, seine eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren. Und wenn diese Grenze eben lautet: "Keine Tupperpartys mehr!", dann ist das völlig in Ordnung.
Ich meine, wer wirklich gerne auf Tupperpartys geht, dem ist eh nicht zu helfen. Scherz! (Oder etwa doch?)
Also, Leute, entspannt euch. Atmet tief durch. Und erinnert euch daran, dass ihr nicht allein seid. Egal, ob ihr unter Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01) leidet oder einfach nur einen schlechten Tag habt. Wir sitzen alle im selben Boot. Und manchmal ist es eben ein bisschen schaukelig.
Und hey, wenn ihr das nächste Mal das Gefühl habt, die Flucht ergreifen zu müssen, dann denkt an mich. Ich sitze dann wahrscheinlich auch gerade zu Hause und verstecke mich vor der Welt. Aber mit einem guten Buch und einer Tasse Tee. Und vielleicht auch einem Keks. (Aber pssst! Nicht weitersagen!)
