Airpods Pro Entladen Sich Im Case
Meine Lieben, Servus aus dem wunderschönen Wien! Gerade sitze ich in einem schnuckeligen Café, genieße einen Verlängerten (ja, so nennen wir hier den Kaffee!) und wollte euch unbedingt von einem Problem erzählen, das mich auf meinen letzten Reisen fast in den Wahnsinn getrieben hat: Meine AirPods Pro haben sich im Case entladen!
Ihr kennt das bestimmt: Man packt seine Reisetasche, freut sich auf entspannte Stunden im Zug oder Flugzeug, wo man Podcasts hören, Musik genießen oder einfach die Geräuschunterdrückung der AirPods Pro nutzen kann, um dem Lärm zu entkommen. Aber dann, oh Schreck! Man holt die AirPods aus dem Case und – nichts. Komplett leer. Und das, obwohl man sich sicher ist, dass man sie vor dem Einpacken geladen hat. Glaubt mir, das ist super ärgerlich, besonders wenn man stundenlang unterwegs ist und sich so auf die Kopfhörer gefreut hat.
Meine Odyssee mit den leeren AirPods
Es fing ganz harmlos an. Auf einem Wochenendtrip nach Rom bemerkte ich zum ersten Mal, dass die AirPods Pro im Case weniger Akku hatten als erwartet. Ich schob es auf meine eigene Nachlässigkeit, dachte, ich hätte sie vielleicht nicht richtig geladen. „Selbst schuld!“, dachte ich und besorgte mir in Rom ein kleines, tragbares Ladegerät. Problem gelöst, dachte ich.
Aber dann, auf meiner Backpacking-Tour durch Südostasien, wurde es richtig schlimm. Jeden Morgen, wenn ich meine AirPods zum Fotografieren oder Navigieren (Google Maps ist mein bester Freund!) nutzen wollte, waren sie leer. Das Case zeigte zwar noch Ladung an, aber die AirPods selbst – tote Hose. Ich versuchte alles: Akribisch darauf achten, dass Case und AirPods voll geladen waren, bevor ich loszog. Das Case nur mit minimaler Erschütterung transportieren (was sich mit einem vollgepackten Rucksack und holprigen Busfahrten als ziemliche Herausforderung erwies!). Nichts half. Ich fühlte mich wie im Teufelskreis.
Ich begann, im Internet nach einer Lösung zu suchen. Und siehe da: Ich war nicht allein! Viele andere AirPods Pro Nutzer berichteten von dem gleichen Problem. Es gibt sogar einen eigenen Begriff dafür: "Battery Drain".
Mögliche Ursachen und Lösungen (aus meiner Erfahrung!)
Nach unzähligen Forenbeiträgen, Youtube-Videos und Gesprächen mit anderen Reisenden, die das gleiche Problem hatten, habe ich einige mögliche Ursachen und Lösungen herausgefunden, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:
1. Firmware-Probleme
Das war tatsächlich eine der ersten Vermutungen. Apple bringt ja regelmäßig Updates für die AirPods Pro heraus. Manchmal, so hieß es, kann ein fehlerhaftes Update dazu führen, dass die AirPods im Case nicht richtig in den Schlafmodus gehen und dadurch unnötig Akku verbrauchen. Die Lösung: Überprüft in den Einstellungen eures iPhones (oder iPads) unter "Bluetooth" -> "AirPods Pro" -> "Info", ob die aktuellste Firmware installiert ist. Wenn nicht, verbindet die AirPods mit eurem iPhone und wartet, bis das Update automatisch installiert wird. Manchmal hilft es auch, die AirPods einmal komplett zu entkoppeln und dann neu zu verbinden.
2. Bluetooth-Verbindung
Auch wenn die AirPods im Case liegen, können sie sich unter Umständen immer noch mit eurem iPhone oder anderen Geräten verbinden, besonders wenn Bluetooth aktiviert ist. Das kann dazu führen, dass sie im Hintergrund aktiv bleiben und Akku verbrauchen. Die Lösung: Deaktiviert Bluetooth auf eurem iPhone, wenn ihr die AirPods längere Zeit nicht benutzt. Das mag umständlich klingen, hat aber bei mir tatsächlich geholfen!
3. "Finde mein iPhone" Funktion
Die "Finde mein iPhone" Funktion kann ebenfalls dazu führen, dass die AirPods im Case aktiv bleiben, da sie ständig versuchen, ihre Position zu senden. Die Lösung: Auch hier gilt: Wenn ihr die AirPods längere Zeit nicht benutzt, deaktiviert die Funktion oder zumindest die Option "Letzten Standort senden" für die AirPods. Ihr findet die Einstellungen unter "Einstellungen" -> "Apple-ID" -> "Wo ist?" -> "Mein iPhone suchen" -> "AirPods".
4. Verschmutzung und Kontakte
Es klingt banal, aber Staub und Schmutz in den Ladekontakten des Cases oder an den AirPods selbst können zu Problemen beim Laden und Entladen führen. Die Lösung: Reinigt die Kontakte regelmäßig mit einem trockenen, weichen Tuch oder Wattestäbchen. Seid dabei aber sehr vorsichtig, um die Kontakte nicht zu beschädigen!
5. Defektes Case oder AirPods
Im schlimmsten Fall liegt tatsächlich ein Defekt vor. Das Case lädt die AirPods nicht mehr richtig oder die AirPods selbst haben einen Akku-Defekt. Die Lösung: In diesem Fall solltet ihr euch an den Apple Support wenden. Gerade bei neueren Geräten habt ihr vielleicht noch Garantieanspruch.
Was mir wirklich geholfen hat: Meine persönlichen Tipps
Nachdem ich alle oben genannten Lösungen ausprobiert hatte, stellte sich heraus, dass eine Kombination aus mehreren Faktoren das Problem verursachte. Hier sind meine persönlichen Tipps, die mir letztendlich geholfen haben:
- Bluetooth deaktivieren: Das klingt einfach, war aber der größte Game-Changer für mich. Wenn ich die AirPods nicht benutze, schalte ich Bluetooth aus.
- Regelmäßige Reinigung: Ich reinige die Kontakte des Cases und der AirPods mindestens einmal pro Woche.
- Firmware aktuell halten: Ich prüfe regelmäßig, ob es Updates gibt.
- AirPods komplett entladen und neu laden: Ich habe die AirPods einmal komplett leerlaufen lassen und sie dann über Nacht vollständig aufgeladen. Das schien den Akku zu "resetten".
- Powerbank: Für längere Reisen habe ich immer eine Powerbank dabei. So kann ich das Case notfalls unterwegs aufladen.
Fazit: Nicht verzweifeln!
Ich weiß, das Problem mit den sich entladenden AirPods Pro kann super frustrierend sein, besonders wenn man unterwegs ist. Aber lasst euch nicht entmutigen! Probiert die oben genannten Lösungen aus. Oftmals ist es nur eine Kleinigkeit, die das Problem verursacht. Und denkt daran: Ihr seid nicht allein! Viele andere Reisende haben das gleiche Problem. Und wenn alles nichts hilft, wendet euch an den Apple Support. Sie können euch vielleicht weiterhelfen.
Ich hoffe, dieser Artikel hat euch geholfen! Und jetzt genieße ich erst mal meinen Kaffee und plane meine nächste Reise. Wohin es geht, verrate ich euch bald! Bis dahin, bleibt reiselustig!
Eure Reisebloggerin,
Anna
Disclaimer: Ich bin keine Expertin und kann keine Garantie dafür übernehmen, dass die oben genannten Lösungen bei jedem funktionieren. Es handelt sich lediglich um meine persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen.
