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Alkohol Ist Mein Sanitäter In Der Not


Alkohol Ist Mein Sanitäter In Der Not

Ich sitze hier, in einer kleinen Bar in Lissabon, der Atlantik rauscht leise im Hintergrund. Ein Glas Vinho Verde vor mir, die Sonne wirft lange Schatten auf die Pflastersteine. Und ich denke nach. Nach über zehn Jahren Reisen, nach unzähligen Ländern, Kulturen und Begegnungen. Und nach einer Konstante, die mich oft begleitet hat: Alkohol. Aber nicht im Sinne von Eskapismus oder Sucht, sondern als... nun ja, als mein ganz persönlicher "Sanitäter in der Not".

Ich weiß, das klingt vielleicht provokant. Alkohol und Reisen, das hat oft einen negativen Beigeschmack. Massentourismus, Besäufnisse am Strand, rücksichtsloses Verhalten. Aber ich möchte von einer anderen Seite erzählen. Von den Momenten, in denen ein Schluck Wein, ein lokales Bier oder ein exotischer Cocktail mir geholfen hat, Situationen zu meistern, Ängste zu überwinden und mich wirklich mit einem Ort zu verbinden.

Die Einsamkeit des Langstreckenreisenden

Reisen klingt glamourös, und oft ist es das auch. Aber es gibt auch die andere Seite: die Einsamkeit. Wenn man wochenlang alleine unterwegs ist, in Hostels schläft, kaum jemanden kennt, dem man sich anvertrauen kann. Die Sprachbarriere, die kulturellen Unterschiede, die ständige Ungewissheit, was der nächste Tag bringen wird. Das alles kann ganz schön an einem nagen.

Ich erinnere mich an eine Reise durch Südamerika. Ich war in Bolivien, hoch oben in den Anden, in einem kleinen Dorf namens Uyuni. Die dünne Luft machte mir zu schaffen, ich fühlte mich isoliert und unverstanden. In der einzigen Bar des Dorfes, einem staubigen Raum mit einem einzigen Fernseher, saßen ein paar Einheimische und tranken Singani, einen bolivianischen Traubenbrand. Ich bestellte mir auch einen. Der erste Schluck brannte wie Feuer, aber er wärmte mich von innen. Ich kam mit den Einheimischen ins Gespräch, mit Händen und Füßen, und plötzlich fühlte ich mich weniger allein. Der Singani war nicht nur ein Getränk, er war ein Schlüssel zu einer Verbindung.

Der Mut des Unbekannten

Reisen bedeutet, sich auf Unbekanntes einzulassen. Neue Speisen, neue Sitten, neue Herausforderungen. Und das kann Angst machen. Vor allem, wenn man alleine unterwegs ist. Ich bin kein besonders mutiger Mensch, ich habe oft Angst vor neuen Situationen. Aber ich habe gelernt, dass ein kleiner Schluck Alkohol manchmal helfen kann, diese Angst zu überwinden.

In Vietnam zum Beispiel. Ich wollte unbedingt Streetfood probieren, aber ich war unsicher, ob ich das vertrage. Also bestellte ich mir ein Bia Hoi, ein frisch gezapftes Bier, das es an jeder Ecke gibt. Das Bier war leicht und erfrischend, und es gab mir den nötigen Schubs, mich an einen der kleinen Plastikstühle am Straßenrand zu setzen und eine dampfende Schüssel Pho zu bestellen. Und es war köstlich! Ich hätte etwas verpasst, wenn ich mich von meiner Angst hätte aufhalten lassen. Das Bia Hoi war mein Mutmacher.

Der Türöffner zur Kultur

Alkohol ist in vielen Kulturen ein fester Bestandteil des sozialen Lebens. Er wird bei Feiern, Zeremonien und Festen getrunken. Und er kann eine Möglichkeit sein, sich einer Kultur anzunähern, sie besser zu verstehen.

Ich denke da an Georgien, das Land des Weins. Dort ist Wein nicht nur ein Getränk, sondern ein Lebensgefühl. Er wird mit Stolz und Leidenschaft hergestellt und getrunken. Ich habe viele Abende mit georgischen Familien verbracht, bei denen ich mit Wein überschüttet wurde und Geschichten über die Geschichte und Kultur des Landes gehört habe. Der Wein war nicht nur ein Genuss, er war ein Medium, das mir einen tiefen Einblick in die georgische Seele ermöglicht hat.

Oder Japan. Der Sake, der Reiswein, ist untrennbar mit der japanischen Kultur verbunden. Er wird bei traditionellen Zeremonien getrunken und als Geschenk geschätzt. Ich habe an einer Sake-Verkostung teilgenommen und viel über die Herstellung und die verschiedenen Sorten gelernt. Es war eine faszinierende Erfahrung, die mir die japanische Kultur noch nähergebracht hat.

Achtung! Verantwortungsvoller Umgang ist wichtig

Ich möchte betonen, dass ich nicht dazu aufrufe, sich auf Reisen zu betrinken. Im Gegenteil. Verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ist extrem wichtig. Man sollte immer auf seinen Körper hören, seine Grenzen kennen und respektieren. Und man sollte niemals Alkohol trinken, wenn man fahren muss oder andere gefährdet.

Es geht darum, Alkohol bewusst und genussvoll einzusetzen, um Erfahrungen zu machen, Kontakte zu knüpfen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Es geht darum, die kleinen Momente zu genießen, die das Reisen so besonders machen. Ein Glas Wein bei Sonnenuntergang, ein kühles Bier nach einer anstrengenden Wanderung, ein exotischer Cocktail in einer Bar am Strand. Diese Momente bleiben in Erinnerung.

"Trinke Wasser, wenn du Durst hast, und Wein, wenn du feiern willst." - Dieses Zitat habe ich mal gelesen und finde, es passt gut zu meinem Reiseansatz.

Meine persönlichen Empfehlungen

Wenn ihr das nächste Mal verreist, lasst euch auf die lokalen Getränke ein. Fragt nach Empfehlungen, probiert etwas Neues aus und lernt die Geschichten dahinter kennen. Hier sind ein paar meiner persönlichen Favoriten:

  • Aguardente in Portugal: Ein starker Tresterbrand, der besonders gut nach einem üppigen Essen schmeckt.
  • Pisco Sour in Peru: Ein erfrischender Cocktail aus Pisco, Limettensaft, Zuckersirup und Eiweiß.
  • Rakı in der Türkei: Ein Anislikör, der traditionell mit Wasser verdünnt und zu Meze getrunken wird.
  • Irish Coffee in Irland: Ein heißer Kaffee mit irischem Whiskey, Zucker und Sahne. Perfekt für einen kalten Tag.
  • Singha Bier in Thailand: Ein beliebtes Lagerbier, das gut zu scharfen thailändischen Gerichten passt.

Aber die besten Empfehlungen sind oft die, die man von Einheimischen bekommt. Fragt einfach nach, was sie gerne trinken, und lasst euch überraschen!

Ich erhebe mein Glas Vinho Verde und stoße auf das Reisen an. Auf die Abenteuer, die Begegnungen und die kleinen Freuden, die uns das Leben schenkt. Und auf den Alkohol, der manchmal ein kleiner Helfer in der Not sein kann.

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