Allianz Betriebliche Altersvorsorge Kündigen Und Auszahlen
Hallo ihr Lieben, Weltenbummler und Finanz-Abenteurer! Ich bin’s, eure Reisebloggerin Lena, und heute wird’s mal nicht um den perfekten Sonnenuntergang in Bali oder die köstlichsten Tapas in Barcelona gehen. Heute sprechen wir über etwas, das vielleicht nicht so glamourös ist, aber dennoch unglaublich wichtig: Meine Erfahrung mit der Kündigung und Auszahlung meiner betrieblichen Altersvorsorge bei der Allianz – kurz bAV.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich, die normalerweise mit einem Rucksack und einer Kamera bewaffnet die Welt erkundet, habe mich mit Paragraphen, Anträgen und Formularen herumgeschlagen. Warum? Weil sich meine Lebenssituation geändert hat und ich, nach reiflicher Überlegung, beschlossen habe, meine bAV zu kündigen. Ein Schritt, der alles andere als leicht war, aber im Nachhinein die richtige Entscheidung für mich war.
Lasst mich euch die Geschichte erzählen, wie ich mich durch den Dschungel der betrieblichen Altersvorsorge gekämpft habe und euch ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, falls ihr euch auch in einer ähnlichen Situation befindet.
Warum ich meine Allianz bAV gekündigt habe
Die Allianz bAV hatte ich vor einigen Jahren abgeschlossen, als ich noch festangestellt in einem großen Unternehmen gearbeitet habe. Damals erschien es mir wie eine tolle Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen und gleichzeitig von den Steuervorteilen zu profitieren. Und das war es auch! Doch dann kam die Entscheidung, meinen Job zu kündigen und mich ganz dem Reisen und Bloggen zu widmen. Ein Traum, der sich nur verwirklichen ließ, wenn ich flexibel und unabhängig war.
Plötzlich sah die Sache mit der bAV anders aus. Einerseits war da natürlich der Gedanke, auf einen Teil meiner Altersvorsorge zu verzichten. Andererseits war da aber auch der Gedanke, dass das Geld jetzt, in dieser Phase meines Lebens, viel mehr Wert für mich wäre. Ich brauchte Kapital, um meine Reisekosten zu decken, meine Ausrüstung zu finanzieren und meinen Blog auszubauen. Und die Aussicht, erst in vielen Jahren von der bAV zu profitieren, war einfach nicht so attraktiv wie die Möglichkeit, meine Träume jetzt zu verwirklichen.
Also habe ich mich entschieden, mich genauer mit der Kündigung und Auszahlung meiner Allianz bAV zu beschäftigen. Und was soll ich sagen? Es war eine kleine Odyssee.
Der Prozess: Kündigung und Auszahlung – Ein Erfahrungsbericht
Der erste Schritt: Information sammeln
Bevor ich überhaupt einen Antrag gestellt habe, habe ich mich ausführlich informiert. Ich habe die Vertragsunterlagen genau durchgelesen, im Internet recherchiert und mich schließlich direkt mit der Allianz in Verbindung gesetzt. Hier ein wichtiger Tipp: Scheut euch nicht, Fragen zu stellen! Die Mitarbeiter der Allianz waren sehr hilfsbereit und haben mir alle meine Fragen geduldig beantwortet. Es ist euer gutes Recht, zu verstehen, was mit eurem Geld passiert.
Besonders wichtig war es für mich, die Konditionen für die Kündigung zu verstehen. Welche Fristen muss ich beachten? Welche Gebühren fallen an? Und vor allem: Wie hoch ist der Rückkaufswert meiner Versicherung?
Der Antrag: Formulare, Formulare, Formulare!
Nachdem ich alle Informationen zusammen hatte, konnte ich den Antrag auf Kündigung stellen. Und hier beginnt der Papierkrieg! Es gibt unzählige Formulare auszufüllen, Unterschriften zu leisten und Dokumente einzureichen. Ich empfehle euch, hier sehr sorgfältig zu sein und alles genau zu prüfen. Fehler können den Prozess unnötig verzögern.
Ich musste unter anderem einen Nachweis über meine aktuelle Lebenssituation erbringen, da die Auszahlung einer bAV vor dem Rentenalter nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich ist. Glücklicherweise zählte meine Selbstständigkeit als Reisebloggerin dazu.
Die Wartezeit: Geduld ist eine Tugend
Nachdem ich den Antrag eingereicht hatte, begann die Wartezeit. Und die kann sich ziehen! Bei mir hat es mehrere Wochen gedauert, bis ich eine Rückmeldung von der Allianz erhalten habe. In dieser Zeit habe ich versucht, mich nicht zu sehr verrückt zu machen und mich stattdessen auf meine Reisen und meinen Blog zu konzentrieren. Aber ich muss gestehen, es war nicht einfach.
Die Auszahlung: Das große Finale
Endlich war es soweit! Ich erhielt eine Mitteilung von der Allianz, dass mein Antrag genehmigt wurde und die Auszahlung in Kürze erfolgen würde. Juhu! Aber Achtung: Die Auszahlungssumme ist in der Regel geringer als die Summe, die ihr in die Versicherung eingezahlt habt. Das liegt daran, dass Gebühren und Kosten abgezogen werden und dass die Steuervorteile, die ihr während der Einzahlungsphase genossen habt, nun wieder zurückgezahlt werden müssen.
Außerdem ist die Auszahlung einer bAV steuerpflichtig. Das bedeutet, dass ihr auf den ausgezahlten Betrag Einkommensteuer zahlen müsst. Hier solltet ihr euch im Vorfeld von einem Steuerberater beraten lassen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Meine Learnings und Tipps für euch
Die Kündigung und Auszahlung meiner Allianz bAV war ein lehrreicher Prozess. Hier sind meine wichtigsten Learnings und Tipps für euch:
- Informiert euch gründlich: Lest die Vertragsunterlagen genau durch und scheut euch nicht, Fragen zu stellen.
- Seid ehrlich zu euch selbst: Überlegt genau, ob die Kündigung wirklich die richtige Entscheidung für euch ist.
- Lasst euch beraten: Holt euch professionellen Rat von einem Finanzberater und einem Steuerberater.
- Plant genügend Zeit ein: Der Prozess kann sich ziehen, also seid geduldig.
- Prüft alles genau: Achtet auf Fehler in den Formularen und Unterlagen.
- Seid auf Steuern vorbereitet: Informiert euch über die steuerlichen Auswirkungen der Auszahlung.
Die Alternative: Beitragsfreistellung
Bevor ihr euch für die Kündigung entscheidet, solltet ihr auch die Möglichkeit der Beitragsfreistellung in Betracht ziehen. Das bedeutet, dass ihr keine weiteren Beiträge mehr in die Versicherung einzahlt, aber die bereits eingezahlten Beiträge weiterhin für euch arbeiten. Dies kann eine gute Alternative sein, wenn ihr eure Altersvorsorge nicht komplett aufgeben, aber im Moment finanzielle Engpässe habt.
Die Beitragsfreistellung kann auch eine sinnvolle Option sein, wenn ihr plant, in Zukunft wieder in die Versicherung einzuzahlen. Fragt bei der Allianz nach den genauen Konditionen für die Beitragsfreistellung eurer bAV.
Fazit: Eine persönliche Entscheidung
Die Kündigung und Auszahlung meiner Allianz bAV war eine persönliche Entscheidung, die ich nach reiflicher Überlegung getroffen habe. Es war kein einfacher Prozess, aber im Nachhinein bin ich froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Das ausgezahlte Geld hat mir geholfen, meine Träume zu verwirklichen und mein Leben so zu gestalten, wie ich es mir immer gewünscht habe.
Ich hoffe, meine Geschichte hat euch geholfen, das Thema betriebliche Altersvorsorge besser zu verstehen und euch bei euren eigenen Entscheidungen zu unterstützen. Denkt daran: Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Was für mich richtig war, muss nicht unbedingt auch für euch richtig sein. Wägt alle Optionen sorgfältig ab und trefft die Entscheidung, die am besten zu eurer individuellen Situation passt.
Und jetzt, liebe Freunde, packe ich meine Koffer und mache mich auf den Weg zum nächsten Abenteuer! Bis bald und bleibt neugierig!
