Analyse Willkommen Und Abschied
Okay, Leute, schnallt euch an! Wir tauchen heute in ein Gedicht ein, das so dramatisch, so stürmisch und so voll von Teenager-Gefühlen ist, dass es fast schon wieder lustig ist. Wir reden über Goethes Willkommen und Abschied. Ja, das Ding, das ihr vielleicht im Deutschunterricht verflucht habt. Aber keine Angst, ich verspreche euch, wir machen das hier zum Vergnügen!
Stellt euch vor: Ein junger Goethe, voller Hormone und romantischer Träume, reitet durch die Nacht. Nicht, um Pizza zu holen (obwohl, wer weiß, was die jungen Dichter so trieben!), sondern um seine Liebste zu sehen. Es ist dunkel, der Wind pfeift, und er ist total mutig…oder zumindest versucht er, so zu wirken. Er schreibt: "Es schlug mein Herz! geschwind zu Pferde!"
Klingt doch, als hätte er Koffein intravenös bekommen, oder? Das Herz pocht wie verrückt, und das Pferd rennt als gäbe es kein Morgen. Man könnte meinen, er flieht vor Zombies. Aber nein, er reitet für die Liebe! Und wahrscheinlich war er auch noch total unpünktlich, weil die Straßen damals ja nicht so pralle waren wie heute.
Dann kommt die Beschreibung der Natur. Der Mond, die Bäume, die düstere Nacht...Alles total romantisch und ein bisschen gruselig. Goethe malt hier ein echtes Kopfkino. Sozusagen das 18. Jahrhundert in 4K! Aber Achtung, jetzt kommt der Clou!
Er erreicht endlich sein Ziel. Da steht sie, die Angebetete. Und was passiert? Na, was wohl! Es gibt ein "süßes Entzücken". Was das genau bedeutet, überlassen wir eurer Fantasie. Aber ich wette, es gab Schmetterlinge im Bauch und rote Wangen. Und wahrscheinlich hat Goethe danach total dämliche Sachen gesagt, wie das verliebte Teenager nun mal so an sich haben.
Das Große ABER!
Denn jetzt kommt der "Abschied". Und der ist natürlich total dramatisch. "Nun war geschehen, was mir geschah." Aha. Was genau ist da "geschehen"? Hat er versehentlich ein Geheimnis ausgeplaudert? Hat er ihr die Füße geküsst und sie fand's doof? Wir werden es nie erfahren! Fakt ist: Er muss wieder weg. Und die ganze coole, mutige Reiter-Attitüde ist dahin.
Jetzt ist er wieder allein in der dunklen Nacht. Alles ist plötzlich kalt und leer. Der Mond scheint weniger hell, die Bäume wirken bedrohlicher und das Pferd ist wahrscheinlich auch total genervt. Von wegen "geschwind zu Pferde!" Jetzt schleppt sich das arme Vieh wahrscheinlich dahin.
Und hier kommt die Moral von der Geschicht': Liebe ist toll, aber Abschied ist doof! Oder, wie Goethe es formuliert: "Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Schmerz!"
Klingt, als hätte er gerade einen Trennungsschmerz-Marathon hinter sich. Und das, obwohl er wahrscheinlich nur ein paar Stunden mit seiner Liebsten verbracht hat. Aber hey, das ist Poesie! Da darf man übertreiben. Und Goethe hat übertrieben. Gewaltig.
Warum das Ganze so toll ist?
Weil wir uns alle darin wiederfinden können! Wer hat nicht schon mal dieses Gefühl gehabt? Dieses aufgeregte Herzklopfen, die Schmetterlinge im Bauch, die Euphorie, wenn man jemanden trifft, den man mag? Und dann dieses deprimierende Gefühl, wenn man wieder auseinander muss? Goethe hat diese Gefühle perfekt eingefangen. Und zwar so dramatisch und übertrieben, dass es schon fast wieder lustig ist.
Willkommen und Abschied ist wie ein Spiegel. Wir sehen uns selbst darin. Wir sehen unsere eigenen Teenager-Gefühle, unsere eigenen romantischen Träume und unsere eigenen dramatischen Abschiede. Und das macht das Gedicht so zeitlos und so berührend. Auch wenn wir es vielleicht erst mal doof fanden im Deutschunterricht.
Also, das nächste Mal, wenn ihr in einer dunklen Nacht unterwegs seid und euer Herz wie verrückt pocht, denkt an Goethe. Denkt an sein Pferd. Und denkt daran, dass ihr nicht allein seid mit euren Teenager-Gefühlen. Selbst der große Goethe hatte sie! Und er hat sie in einem Gedicht verewigt, das uns noch heute zum Lachen und zum Nachdenken bringt.
Vergesst nicht: Das Leben ist kurz. Genießt die "süßen Entzücken" und ertragt die "Schmerzen" mit Humor. Und wenn alles zu viel wird, lest einfach Willkommen und Abschied. Es hilft garantiert! Oder zumindest lenkt es ab.
