Anbei übersende Ich Ihnen Den Unterschrieben Vertrag
Mal ehrlich, wer hat noch nie innerlich die Augen verdreht, wenn er im E-Mail-Postfach eine Betreffzeile wie: "Anbei übersende ich Ihnen den unterschriebenen Vertrag" entdeckt hat? Ich bekenne mich schuldig!
Das Drama mit der Betreffzeile
Klar, es ist korrekt. Es ist formell. Es ist… einschläfernd. Fast so, als ob man einen Schlaflied-Wettbewerb gewinnen will. Ich meine, könnte es nicht ein bisschen peppiger sein? Irgendwas, das nicht sofort "Büro-Alltag" schreit?
Ich weiß, ich weiß, manche mögen die Präzision. Die unmissverständliche Klarheit. Aber ich behaupte: Es gibt einen Mittelweg! Einen Pfad, der Professionalität und ein kleines Augenzwinkern vereint.
Mein unpopulärer Vorschlag
Wie wäre es mit Alternativen? "Vertrag ist im Anhang, abgenickt!" Oder: "Tadaa! Der Vertrag, unterschrieben und bereit für Action!" Vielleicht sogar: "Operation Vertrag Unterschrift: Erfolgreich abgeschlossen!" (Okay, vielleicht ist das etwas übertrieben, aber ihr versteht, worauf ich hinaus will.)
Stellt euch vor, ihr bekommt so eine E-Mail. Würdet ihr nicht zumindest kurz schmunzeln? Und ist ein Lächeln am Montagmorgen nicht Gold wert?
Ich weiß, manche werden sagen: "Das ist doch albern! Wir sind hier im Geschäftsleben!" Aber ich kontere: Warum sollte das Geschäftsleben nicht auch ein bisschen Spaß machen dürfen? Wir sind doch alle nur Menschen.
Außerdem, seien wir ehrlich, die meisten von uns überspringen die Betreffzeile sowieso, wenn wir den Absender kennen. Aber wenn sie schon da ist, könnte sie ja wenigstens ein bisschen unterhaltsam sein.
Die Kunst der Alternativen
Es geht nicht darum, unprofessionell zu sein. Es geht darum, menschlich zu sein. Ein bisschen Persönlichkeit zu zeigen. Ein bisschen von dem Humor, den wir im Privaten ganz selbstverständlich zeigen, auch im Arbeitsleben zuzulassen.
Natürlich muss man den Kontext berücksichtigen. Ein Anwalt sollte vielleicht nicht "Vertrag ist im Kasten! Yeah!" schreiben. Aber ein Marketing-Team? Warum nicht?
Vielleicht bin ich auch einfach nur von all den generischen E-Mails da draußen traumatisiert. Von den "Sehr geehrte Damen und Herren" und den "Mit freundlichen Grüßen". Ich sehne mich nach ein bisschen mehr... Leben!
Ein kleiner Aufruf zur Rebellion
Ich fordere euch auf: Seid mutig! Experimentiert mit euren Betreffzeilen! Brecht aus der grauen Masse aus! Natürlich mit Bedacht. Natürlich im Rahmen des Angemessenen. Aber traut euch, ein bisschen Persönlichkeit zu zeigen.
Vielleicht inspiriert ihr ja jemanden dazu, das Gleiche zu tun. Und vielleicht wird die Welt dadurch ein kleines bisschen lustiger. Ein kleines bisschen menschlicher.
Denkt darüber nach. Das nächste Mal, wenn ihr eine E-Mail mit dem Betreff "Anbei übersende ich Ihnen den unterschriebenen Vertrag" verschickt, haltet kurz inne. Fragt euch: Gibt es eine kreativere Alternative?
Und wenn ihr keine findet, ist das auch okay. Aber zumindest habt ihr darüber nachgedacht. Und vielleicht, nur vielleicht, habt ihr ein kleines bisschen Rebellion in euer Büroleben gebracht.
Ich weiß, dass mein Vorschlag auf Widerstand stoßen wird. Dass manche mich für verrückt halten werden. Aber ich stehe dazu. Ich glaube, dass ein bisschen Humor im Arbeitsleben nicht schaden kann. Und dass Betreffzeilen mehr sein können als nur trockene Informationen.
Also, was sagt ihr? Seid ihr bereit für ein bisschen Betreffzeilen-Revolution? Oder bleibe ich mit meiner unpopulären Meinung allein?
"Humor ist, wenn man trotzdem lacht." – Otto von Bismarck (auch wenn er wahrscheinlich nie eine E-Mail verschickt hat)
