Anderes Wort Für All The People
Mal ehrlich, "die Bevölkerung" klingt doch total nach Erdkundelehrbuch, oder? So trocken. So... staubig. Gibt's da nicht was Spritzigeres?
Ich finde ja, wir brauchen dringend ein neues Wort für all die Menschen. Eines, das mehr Spaß macht. Eines, das uns alle besser repräsentiert. "Die Bevölkerung" klingt, als wären wir Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Dabei sind wir doch viel mehr!
Was ist denn so schlimm an "die Leute"? Nichts! "Die Leute" ist super. Praktisch. Aber eben auch... gewöhnlich. Wir brauchen was Außergewöhnliches! Etwas, das knallt!
Meine Vorschläge (unvollständig und garantiert subjektiv):
Die Chaos-Truppe
Okay, zugegeben, das klingt etwas despektierlich. Aber sind wir nicht alle ein bisschen chaotisch? Irgendwie stolpern wir doch alle so durchs Leben. Machen Fehler. Lernen daraus. Zumindest meistens. Also: Die Chaos-Truppe! Wer ist dabei?
Die Lebenskünstler
Das finde ich schon besser. Klingt positiv. Inspirierend. Wer will sich nicht als Lebenskünstler sehen? Wir jonglieren alle mit Jobs, Familie, Hobbys und versuchen, dabei nicht völlig durchzudrehen. Also: Die Lebenskünstler. Das hat was!
Die Couch-Potatoes
Jetzt wird's ehrlich. Hand aufs Herz: Wer verbringt nicht gerne mal einen Sonntag auf der Couch? Mit Pizza und Netflix? Eben! Die Couch-Potatoes. Wir sind viele. Wir sind mächtig. Wir sind... bequem.
Die Quasselstrippen
Deutschland, das Land der endlosen Diskussionen. Ob am Stammtisch, im Büro oder online: Wir reden gerne! Also: Die Quasselstrippen. Das passt doch wie die Faust aufs Auge!
Aber Moment mal... vielleicht liegt das Problem gar nicht am Wort selbst. Vielleicht liegt es an der Art, wie wir "die Bevölkerung" sehen. Als eine homogene Masse. Als eine Zahl in einer Statistik. Dabei sind wir doch alle Individuen! Mit eigenen Geschichten. Eigenen Träumen. Eigenen Sorgen.
Ich finde ja, wir sollten uns öfter mal daran erinnern, dass hinter jeder Zahl in einer Statistik ein Mensch steckt. Ein Mensch mit Gefühlen. Mit Hoffnungen. Mit Ängsten.
Vielleicht sollten wir "die Bevölkerung" einfach mal menschlicher machen. Indem wir zuhören. Indem wir uns austauschen. Indem wir uns gegenseitig helfen.
Oder wir bleiben einfach bei "die Leute". Ist ja auch okay. Solange wir nicht vergessen, dass "die Leute" eben nicht nur eine anonyme Masse sind. Sondern wir. Du und ich. Und der Typ, der jeden Morgen mit dem Fahrrad an uns vorbeifährt. Und die Frau, die im Supermarkt immer so freundlich lächelt.
Ein paar weitere, leicht verrückte Ideen:
Die Sonntagsfahrer
Wer kennt sie nicht? Die gemütlichen Sonntagsfahrer, die mit 50 km/h die Landstraße blockieren. (Achtung: Ironie!). Die Sonntagsfahrer. Eine liebevolle Hommage an die Langsamkeit.
Die Besserwisser
Jeder kennt mindestens einen. Den Besserwisser. Der alles besser weiß. Der immer Recht hat. (Oder zumindest glaubt, Recht zu haben). Die Besserwisser. Unverzichtbar für jede gute Diskussion.
Die Optimisten
Die Welt könnte untergehen, aber der Optimist findet trotzdem noch etwas Positives. Die Optimisten. Sie sind unsere Helden!
Vielleicht ist es Zeit, "Bevölkerung" in Rente zu schicken?
Ich bin ja der Meinung, wir sollten uns öfter mal selbst auf die Schippe nehmen. Über uns lachen. Uns nicht so ernst nehmen. Das Leben ist doch viel zu kurz, um immer nur ernst zu sein!
Also, liebe Chaos-Truppe, liebe Lebenskünstler, liebe Couch-Potatoes, liebe Quasselstrippen, liebe Sonntagsfahrer, liebe Besserwisser, liebe Optimisten... äh... ich meine... liebe... ihr alle: Lasst uns das Leben feiern! Mit all seinen Macken und Schrullen. Denn das ist es doch, was uns ausmacht. Das ist es, was uns zu dem macht, was wir sind: Einzigartig. Verrückt. Und einfach... menschlich.
Und vielleicht finden wir ja irgendwann das perfekte Wort für uns alle. Bis dahin bleiben wir einfach "die Leute". Oder vielleicht doch lieber "die Lebenskünstler"? Ich bin noch unentschlossen.
