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Andreas Gryphius Alles Ist Eitel


Andreas Gryphius Alles Ist Eitel

Hallo liebe Reisefreunde! Setzt euch gemütlich hin, denn heute nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Reise – eine Reise nicht zu fernen Ländern, sondern in die Tiefen eines Gedichts. Ja, ihr habt richtig gehört! Aber keine Angst, es wird nicht staubtrocken und langweilig. Wir begeben uns auf die Spuren von Andreas Gryphius und seinem berühmten Sonett "Alles ist eitel". Warum gerade das? Weil ich finde, dass dieses Gedicht wie ein kleiner, aber unglaublich kraftvoller Reiseführer zu einem bewussteren Leben ist. Und wer will das nicht, besonders wenn man unterwegs ist und die Welt erkundet?

Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als ich "Alles ist eitel" zum ersten Mal gelesen habe. Ich war in Rom, überwältigt von der Schönheit des Kolosseums und der Pracht des Vatikans. Aber gleichzeitig spürte ich auch eine seltsame Melancholie. Die Vergänglichkeit all dieser beeindruckenden Bauwerke, die einst Macht und Ruhm verkörperten, war plötzlich so greifbar. Und genau in diesem Moment stieß ich auf Gryphius' Zeilen, die wie ein Spiegel meiner eigenen Gedanken wirkten.

Was bedeutet "Eitelkeit" überhaupt?

Bevor wir tiefer eintauchen, lasst uns kurz klären, was Gryphius eigentlich mit dem Begriff "Eitelkeit" meint. Heute verbinden wir das Wort oft mit Oberflächlichkeit und Narzissmus. Aber im Barock, der Zeit, in der Gryphius lebte, hatte "Eitelkeit" eine viel tiefere Bedeutung. Es beschrieb die Vergänglichkeit und Nichtigkeit aller irdischen Dinge. Alles, was wir besitzen, worauf wir stolz sind, ist letztendlich dem Untergang geweiht. Macht, Reichtum, Schönheit – all das ist vergänglich wie eine Seifenblase.

Gryphius illustriert dies in seinem Sonett mit kraftvollen Bildern: "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit. / Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein: / Wo jetzund Städte stehn, wird wilder Wuchs einst sein, / Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten sein." Er beschreibt den ewigen Kreislauf von Aufbau und Zerstörung, von Blüte und Verfall. Und das ist etwas, das wir auf unseren Reisen immer wieder erleben können. Denkt an verlassene Ruinenstädte, an überwucherte Tempel, an die Spuren vergangener Zivilisationen. Sie alle zeugen von der Eitelkeit des menschlichen Strebens.

"Alles ist eitel" als Reisebegleiter

Wie kann uns dieses Gedicht nun auf unseren Reisen begleiten? Ich glaube, es kann uns helfen, die Dinge, die wir sehen und erleben, mit anderen Augen zu betrachten. Anstatt uns nur von der äußeren Schönheit eines Ortes blenden zu lassen, können wir versuchen, seine Geschichte, seine Vergangenheit und seine Vergänglichkeit zu erfassen.

Denkt an einen Besuch im Louvre in Paris. Klar, die Mona Lisa ist beeindruckend. Aber wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, um über die Jahrhunderte nachzudenken, die dieses Gemälde überdauert hat, über die Hände, die es erschaffen haben, und über die vielen Menschen, die es bewundert haben, dann bekommen wir ein viel tieferes Verständnis von seiner Bedeutung. Wir erkennen, dass es mehr ist als nur ein schönes Bild – es ist ein Zeugnis menschlicher Kreativität und ein Symbol für die Unsterblichkeit der Kunst, die vielleicht eine Antwort auf die Eitelkeit der Welt bietet.

Oder nehmen wir einen Spaziergang durch die Gassen von Venedig. Die Stadt ist wunderschön, keine Frage. Aber sie ist auch vom Untergang bedroht, vom steigenden Meeresspiegel. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir die Schönheit Venedigs noch intensiver genießen, weil wir wissen, dass sie nicht ewig währen wird. Wir lernen, den Moment zu schätzen und uns von der Vergänglichkeit der Dinge nicht entmutigen zu lassen, sondern sie als Ansporn zu nehmen, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Die Botschaft für Reisende

Ich glaube, die Botschaft von "Alles ist eitel" für uns Reisende ist folgende: Lasst uns die Welt erkunden, aber nicht mit dem Ziel, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken oder perfekte Instagram-Fotos zu schießen. Lasst uns stattdessen versuchen, die Orte, die wir besuchen, wirklich zu verstehen, ihre Geschichte zu erfassen und uns ihrer Vergänglichkeit bewusst zu sein. Lasst uns die Schönheit der Natur bewundern, aber auch die Verletzlichkeit unseres Planeten erkennen. Und lasst uns vor allem die Begegnungen mit anderen Menschen schätzen, denn sie sind es, die unsere Reisen wirklich unvergesslich machen. Denn auch wenn alles um uns herum vergänglich ist, so bleiben doch die Erinnerungen und die Verbindungen, die wir knüpfen.

Ich habe auf meinen Reisen gelernt, dass die wertvollsten Momente oft die unscheinbarsten sind: Ein Lächeln von einem Fremden, ein Gespräch mit einem Einheimischen, ein Sonnenuntergang über dem Meer. Diese Momente sind flüchtig, aber sie bleiben in unserem Herzen. Und vielleicht ist das die wahre Antwort auf die Eitelkeit des Lebens: Die Schaffung von bleibenden Erinnerungen und die Pflege von Beziehungen.

Gryphius' Lösung: Tugend und Ewigkeit

Gryphius lässt uns in seinem Sonett aber nicht nur mit der Erkenntnis der Eitelkeit allein. Er bietet auch eine Art Lösung an: "Was ist als denn die Welt? Ein Feld der Krankheit und der Leiden, / Ein Schauspiel voller Angst und unsäglichen Beschwerden, / Ein leerer Schatten nur, ein Traum, der bald entweicht." Doch dann kommt der Wendepunkt: "Drum lasst uns fliehen vor der Welt und ihrer Eitelkeit, / Die Tugend üben, Gott mit unserm Leben ehren."

Gryphius fordert uns auf, uns von der irdischen Vergänglichkeit abzuwenden und uns stattdessen der Tugend und dem Glauben zuzuwenden. Er sieht in der Gottesfurcht und einem tugendhaften Leben den einzigen Weg, der Eitelkeit zu entkommen und die Ewigkeit zu erlangen. Das mag für manche von uns etwas altmodisch klingen, aber im Kern geht es darum, einen Sinn im Leben zu finden, der über das Materielle hinausgeht. Es geht darum, Werte zu leben, die Bestand haben, auch wenn alles um uns herum zerfällt.

Für mich persönlich bedeutet das, auf meinen Reisen nicht nur nach äußeren Erlebnissen zu suchen, sondern auch nach innerem Wachstum. Es bedeutet, offen zu sein für neue Erfahrungen, sich von anderen Kulturen inspirieren zu lassen und sich selbst immer wieder in Frage zu stellen. Es bedeutet auch, Verantwortung für unsere Welt zu übernehmen und unseren Beitrag zu leisten, um sie ein Stückchen besser zu machen. Denn auch wenn alles eitel ist, so können wir doch versuchen, die Welt für uns und für zukünftige Generationen ein wenig lebenswerter zu gestalten.

Also, liebe Reisefreunde, nehmt "Alles ist eitel" von Andreas Gryphius mit auf eure nächste Reise – nicht als deprimierende Mahnung, sondern als inspirierenden Begleiter, der euch hilft, die Welt mit neuen Augen zu sehen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Und denkt daran: Die Reise ist das Ziel, und die wertvollsten Schätze sind oft die, die wir im Herzen tragen.

Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt der Poesie hat euch gefallen. Bis zum nächsten Mal!

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