Andreas Gryphius Es Ist Alles Eitel Inhalt
Okay, lasst uns über Gryphius reden. Genauer gesagt, über sein berühmtes Gedicht "Es ist alles Eitel". Ja, das Ding, das wir alle im Deutschunterricht gehasst haben. Aber hey, ich wage zu behaupten: War er vielleicht nicht doch irgendwie… recht?
Kurze Zusammenfassung (für die Vergesslichen)
Für alle, die sich nicht mehr erinnern (oder es erfolgreich verdrängt haben): Das Gedicht geht darum, dass alles vergänglich ist. Schönheit, Reichtum, Macht… alles futsch! Staub zu Staub, Asche zu Asche. Fröhliche Weihnachten!
Klingt deprimierend, ich weiß. Und im Deutschunterricht wurde es auch garantiert so präsentiert. Aber mal ehrlich, ist das nicht auch irgendwie… befreiend?
Die Sache mit der Schönheit
Gryphius jammert über die vergängliche Schönheit. Aber lasst uns ehrlich sein: Wer hat nicht schon mal panisch vor dem Spiegel gestanden und die ersten Fältchen entdeckt? Oder verzweifelt versucht, Pickel wegzuschminken? Der Kampf gegen die Zeit ist ein aussichtsloser. Und Gryphius sagt im Grunde: "Entspann dich! Es ist eh alles für die Katz!"
Unpopuläre Meinung: Vielleicht sollten wir uns alle weniger Sorgen um unser Aussehen machen und einfach das Leben genießen. Hauptsache die inneren Werte stimmen. Und vielleicht ein bisschen Lippenstift. Aber das ist optional.
Reichtum? Pff!
Okay, Reichtum wäre schon cool. Wer würde nicht gerne mal im Geld schwimmen? Aber Gryphius erinnert uns daran: Geld macht nicht glücklich. (Sagt derjenige, der wahrscheinlich nie welches hatte, aber trotzdem!)
Trotzdem: Ist da nicht was dran? Stress wegen der Arbeit, Angst vor dem Verlust, Neid der anderen… klingt nicht gerade nach dem Rezept für ein glückliches Leben. Vielleicht ist ein gemütliches Zuhause, gute Freunde und ein leckeres Abendessen doch mehr wert als ein protziges Auto und eine Villa am See. (Obwohl, die Villa wäre schon nett…)
Die Macht der Mächtigen
Auch Könige und Kaiser sind nicht vor dem Tod gefeit. Gryphius zeigt uns: Egal wie viel Macht jemand hat, am Ende sind alle gleich. Unter der Erde.
Und auch hier wieder: Ist das nicht irgendwie… tröstlich? Die ganzen Egomanen, die sich für unantastbar halten… irgendwann sind auch sie Geschichte. Und die Welt dreht sich weiter. Hoffentlich in eine bessere Richtung.
Was also ist die Lösung?
Gryphius lässt uns mit einem ziemlich düsteren Bild zurück. Aber ich glaube, er wollte uns nicht einfach nur deprimieren. Sondern uns wachrütteln. Uns daran erinnern, dass das Leben kurz ist. Dass wir unsere Zeit sinnvoll nutzen sollten.
Unpopuläre Meinung: Vielleicht sollten wir alle ein bisschen mehr im Hier und Jetzt leben. Weniger auf das konzentrieren, was wir nicht haben, und mehr auf das, was wir haben. Ein Sonnenuntergang, ein gutes Gespräch mit einem Freund, ein leckeres Stück Kuchen… die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen.
Und vielleicht, ganz vielleicht, sollten wir Gryphius nicht mehr hassen. Sondern ihm dankbar sein. Dafür, dass er uns daran erinnert, dass das Leben vergänglich ist. Und dass wir es deshalb umso mehr wertschätzen sollten. Und vielleicht ein bisschen weniger Zeit auf Instagram verbringen. Nur so eine Idee.
Denn am Ende, liebe Freunde, ist alles Eitel. Aber bis dahin können wir ja trotzdem Spaß haben!
"Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten seyn." - Andreas Gryphius
