Animal Farm Plot Summary
Okay, Freunde, mal ehrlich: Habt ihr jemals darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn Tiere die Weltherrschaft übernehmen würden? Nicht so eine "Wir unterdrücken die Menschheit"-Sache, sondern eher eine "Wir organisieren unser eigenes kleines Paradies"-Version? Genau darum geht es in Animal Farm, George Orwells superberühmter Geschichte!
Alles beginnt mit einer Meuterei...
Stellt euch vor, ihr seid ein Tier auf der Manor Farm. Das Leben ist... nun ja, tierisch anstrengend. Der Bauer, Mr. Jones, ist ein Trinker und generell kein besonders netter Kerl. Dann hält eines Nachts Old Major, ein weiser, alter Eber, eine flammende Rede. Er erzählt von seinen Träumen einer Welt, in der Tiere frei und gleich sind, ohne die Knechtschaft der Menschen. Klingt gut, oder?
Old Major stirbt kurz darauf, aber seine Worte haben gefruchtet! Die Tiere, angeführt von den Schweinen Snowball und Napoleon (zwei ganz unterschiedliche Typen, merkt euch das!), schmeißen Mr. Jones raus und gründen die Animal Farm. Hurra! Freiheit! Selbstbestimmung! Grasen so viel man will!
Die sieben Gebote – quasi die neue Verfassung
Um sicherzustellen, dass alles fair abläuft, schreiben die Tiere die "Sieben Gebote" an die Scheunenwand. Die klingen erstmal super: "Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind", "Alle Tiere sind gleich", "Kein Tier soll Alkohol trinken". Ihr wisst schon, die üblichen verdächtigen Dinge, die man in einer Utopie so festlegen würde.
Am Anfang läuft es tatsächlich ziemlich gut. Die Tiere arbeiten zusammen, ernten mehr als je zuvor, und feiern ihre neu gewonnene Freiheit. Sie singen das Lied "Beasts of England" inbrünstig (stellt euch einen tierischen Chor vor, der sozialistische Hymnen schmettert – einfach herrlich!).
Doch dann kommt der Twist...
Hier fängt der Spaß (oder besser gesagt, die Tragödie) an. Napoleon und Snowball geraten sich immer mehr in die Haare. Snowball hat innovative Ideen, wie z.B. den Bau einer Windmühle, um die Arbeit zu erleichtern. Napoleon ist eher... nun, ein Machtmensch. Er ist wortkarg, aber dafür hat er ein Rudel furchteinflößender Hunde auf seiner Seite, die er heimlich aufgezogen hat.
Eines Tages, während einer hitzigen Debatte über die Windmühle, hetzt Napoleon seine Hunde auf Snowball. Der arme Kerl muss fliehen! Damit übernimmt Napoleon die alleinige Führung der Animal Farm.
"Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere."
Und ab diesem Zeitpunkt geht alles bergab. Die Schweine fangen an, die Gebote zu ändern – heimlich, nachts, mit Farbeimer und Pinsel. Aus "Kein Tier soll im Bett schlafen" wird "Kein Tier soll im Bett mit Laken schlafen". Aus "Kein Tier soll Alkohol trinken" wird "Kein Tier soll Alkohol bis zum Exzess trinken". Ihr versteht das Prinzip.
Die Schweine leben das gute Leben
Während die anderen Tiere schuften und hungern, leben die Schweine in Saus und Braus. Sie schlafen in Betten, trinken Alkohol, und handeln sogar mit den Menschen! Erinnert sich noch jemand an das Gebot "Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind"? Egal. Das ist ja schließlich schon lange her.
Boxer, das gutmütige Arbeitspferd, ist das traurige Beispiel für die Ausbeutung. Er arbeitet unermüdlich und glaubt fest daran, dass "Napoleon immer Recht hat". Am Ende wird er krank und die Schweine verkaufen ihn an den Pferdeschlachter, um Geld für noch mehr Whisky zu bekommen. Herzzerreißend, ich weiß.
Das Ende vom Lied
Am Ende der Geschichte sind die Schweine kaum noch von den Menschen zu unterscheiden. Sie gehen auf zwei Beinen, tragen Kleidung und haben sich alle Privilegien angeeignet, gegen die sie einst rebelliert haben. Die anderen Tiere können kaum noch unterscheiden, wer Schwein und wer Mensch ist. Die Animal Farm ist zurück zur Manor Farm geworden, nur mit anderen Herren.
Animal Farm ist eine allegorische Geschichte über die Russische Revolution und den Stalinismus. Aber sie ist auch eine zeitlose Parabel über Macht, Korruption und die Gefahren des blinden Glaubens an Autoritäten. Und, ganz ehrlich, ein bisschen zum Lachen ist es auch, wenn man sich die Schweine in ihren Anzügen vorstellt.
Also, wenn ihr das nächste Mal auf einem Bauernhof seid, schaut euch die Tiere genau an. Wer weiß, vielleicht planen sie ja schon ihre eigene kleine Revolution...
