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Annette Von Droste Hülshoff Am Turme


Annette Von Droste Hülshoff Am Turme

Hallo liebe Reisefreunde und Kulturinteressierte! Heute nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Reise, eine Reise in die Welt der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, genauer gesagt, zu ihrem Gedicht "Am Turme". Vielleicht habt ihr es in der Schule behandelt, vielleicht ist der Name neu für euch – aber ich verspreche euch, dieses Gedicht und die Geschichte dahinter sind es wert, entdeckt zu werden!

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich das Gedicht zum ersten Mal las. Es war an einem regnerischen Nachmittag, eingekuschelt in eine Decke, mit einer Tasse dampfenden Tees. Sofort war ich gefangen von der melancholischen Stimmung, der Sehnsucht, die aus jeder Zeile sprach. "Am Turme" ist mehr als nur ein Gedicht; es ist ein Fenster in die Seele einer Frau, die ihrer Zeit voraus war und deren Leben oft von inneren Konflikten geprägt war.

Bevor wir uns aber dem Gedicht selbst widmen, lasst uns kurz Annette von Droste-Hülshoff kennenlernen. Sie wurde 1797 auf Burg Hülshoff im Münsterland geboren. Die Burg, ein wunderschönes Wasserschloss, ist übrigens auch einen Besuch wert! Stellt euch vor: Gräben, alte Bäume, verwinkelte Gänge – ein Ort, der Geschichten atmet. Annette wuchs in einer adligen Familie auf und erhielt eine umfassende Bildung. Aber das Leben als adlige Frau war nicht immer einfach. Die Erwartungen der Gesellschaft, die Beschränkungen für Frauen in dieser Zeit – all das prägte ihr Leben und spiegelt sich auch in ihren Werken wider.

"Am Turme" – Eine Reise in die innere Welt

Lasst uns nun gemeinsam einen Blick auf das Gedicht "Am Turme" werfen. Ich werde versuchen, es euch so nahe wie möglich zu bringen, fast so, als würden wir gemeinsam auf diesem imaginären Turm stehen und die Welt mit Annettes Augen betrachten.

Das Gedicht beginnt mit den berühmten Worten:

"Ich sitz’ am Turme und spähe hinaus,
Und halte mein Angesicht in die Luft,
Und sehe die Wolken ziehen in’s Haus,
Und höre des Turmes Rauschen und Duft."

Schon diese ersten Zeilen erzeugen ein starkes Bild: Eine einsame Frau, sitzend auf einem Turm, ihr Blick schweift in die Ferne. Die Atmosphäre ist melancholisch, fast schon etwas entrückt. Sie ist nicht Teil des Geschehens unten, sondern beobachtet die Welt von einem erhöhten Standpunkt aus. Die Wolken ziehen "in's Haus" – ein starkes Bild der Vergänglichkeit und der fließenden Grenzen zwischen Innen und Außen. Und dann das Rauschen und der Duft des Turmes – eine sinnliche Wahrnehmung, die die Verbundenheit mit dem Ort betont.

Im weiteren Verlauf des Gedichts beschreibt Annette die Welt, die sie von ihrem Turm aus sieht: Felder, Wiesen, Wälder. Aber es ist keine idyllische Darstellung. Vielmehr wird die Natur als Spiegel ihrer eigenen inneren Verfassung dargestellt. Die Weite der Landschaft steht im Kontrast zu der Enge ihrer eigenen Lebensumstände.

Besonders eindrücklich ist die vierte Strophe:

"Es wallet der Wind, es wehet das Gras,
Es rauschet der Wald, es klingelt der Bach,
Wie weite mein Geist, so enge mein Maß!
Und immer der Turm, und immer das Dach!"

Hier wird die Zerrissenheit der Dichterin besonders deutlich. Ihr Geist ist weit, voller Sehnsucht und Träume, aber ihre Möglichkeiten sind begrenzt. "Wie weite mein Geist, so enge mein Maß!" – dieser Satz ist ein Schlüssel zum Verständnis von Annettes Leben und Werk. Sie war eine Frau mit einem unglaublich scharfen Verstand und einer großen Kreativität, aber sie lebte in einer Zeit, in der Frauen kaum Möglichkeiten hatten, ihre Talente voll auszuleben.

Die letzte Zeile, "Und immer der Turm, und immer das Dach!", betont die Gefangenheit und die Unausweichlichkeit ihrer Situation. Der Turm wird zum Symbol für ihre Isolation und ihre innere Welt, in die sie sich zurückzieht.

Warum "Am Turme" uns heute noch berührt

Warum aber berührt uns dieses Gedicht heute noch so sehr? Ich glaube, es liegt daran, dass Annette von Droste-Hülshoff in "Am Turme" universelle Themen anspricht, die auch in unserer modernen Welt noch relevant sind: Die Sehnsucht nach Freiheit, die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt, die Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen und Möglichkeiten. Und natürlich die Melancholie, die uns alle manchmal überkommt, wenn wir über unser Leben nachdenken.

Auf den Spuren von Annette – Tipps für eure Reise

Wenn ihr nun Lust bekommen habt, mehr über Annette von Droste-Hülshoff und ihr Werk zu erfahren, habe ich hier ein paar Tipps für eure Reise:

  • Burg Hülshoff: Wie bereits erwähnt, ist die Burg Hülshoff ein absolutes Muss. Hier könnt ihr in Annettes Fußstapfen wandeln und die Atmosphäre des Ortes auf euch wirken lassen. Es gibt regelmäßig Führungen und Ausstellungen.
  • Schloss Meersburg: Annette verbrachte auch viele Jahre auf Schloss Meersburg am Bodensee. Auch hier gibt es ein Museum, das ihrem Leben und Werk gewidmet ist. Die Aussicht vom Schloss auf den Bodensee ist einfach atemberaubend!
  • Münster: Die Stadt Münster ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier lebte Annette zeitweise und knüpfte Kontakte zu anderen Künstlern und Intellektuellen.
  • Die Droste-Gesellschaft: Die Droste-Gesellschaft ist eine literarische Gesellschaft, die sich der Erforschung und Vermittlung von Annettes Werk widmet. Auf ihrer Website findet ihr viele Informationen und Veranstaltungen.

Und natürlich solltet ihr euch unbedingt mit ihren Werken auseinandersetzen! Neben "Am Turme" sind auch ihre Balladen, wie "Die Judenbuche", und ihr Roman "Die Familie von Wildermuth" sehr lesenswert.

Meine persönliche Empfehlung: Nehmt euch Zeit, um die Orte, an denen Annette gelebt hat, in Ruhe zu erkunden. Lest ihre Gedichte und lasst euch von ihrer Sprache und ihrer Bildgewalt verzaubern. Und vielleicht findet ihr ja auch euren eigenen "Turm", von dem aus ihr die Welt betrachten könnt.

Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt der Annette von Droste-Hülshoff hat euch gefallen. Vielleicht sehen wir uns ja bald auf Burg Hülshoff oder in Meersburg! Bis dahin wünsche ich euch viele schöne Reisen und inspirierende Begegnungen.

Eure reiselustige Freundin,
[Dein Name]

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