Ao Haru Ride Season 2 Episode 1
Endlich! Die Wartezeit hat ein Ende. Ao Haru Ride ist zurück und wir stürzen uns direkt in die erste Folge der zweiten Staffel. Und was soll ich sagen? Es ist, als würde man alte Freunde wiedersehen – nur mit noch mehr Teenie-Drama und Herzklopfen.
Ein Wiedersehen mit Futaba und Kou
Die Folge beginnt genau da, wo wir aufgehört haben: mit Futaba, die immer noch versucht, das komplizierte Knäuel namens Kous Gefühle zu entwirren. Er ist distanziert, er ist nah, er ist… einfach Kou. Und das macht die Sache nicht einfacher, oder?
Das Schöne an Ao Haru Ride ist, dass es die typischen Highschool-Romanzen-Klischees vermeidet. Es ist nicht alles Zuckerguss und Sonnenschein. Es gibt echte Probleme, echte Ängste und das Gefühl, einfach nicht zu wissen, was der andere denkt. Genau das fängt die erste Folge wieder wunderbar ein.
Die Freunde: Mehr als nur Sidekicks
Was ich an dieser Serie besonders mag, ist, dass die Nebencharaktere nicht einfach nur Deko sind. Yuuri, Shuko und Aya haben alle ihre eigenen kleinen Geschichten und kämpfen mit ihren eigenen Problemen. Es ist wie ein kleines Universum, in dem jeder seinen Platz hat. In dieser Folge sehen wir mehr von Yuuris struggle mit ihren Gefühlen für Kou und wie sie versucht, damit umzugehen. Das ist wirklich herzzerreißend, weil man merkt, dass sie eigentlich ein richtig guter Mensch ist und nur das Beste will – auch wenn das bedeutet, dass sie selbst zurückstecken muss.
"Manchmal muss man loslassen, auch wenn es weh tut." - *typisch Ao Haru Ride, oder?*
Der mysteriöse Narumi
Und dann ist da noch Narumi. Sie ist eine neue Schülerin, die irgendwie… komisch ist. Sie scheint eine Verbindung zu Kous Vergangenheit zu haben und sorgt für ordentlich Unruhe. Ich bin ehrlich, ich bin noch nicht ganz sicher, was ich von ihr halten soll. Ist sie eine Rivalin? Eine Freundin? Oder einfach nur ein weiteres Puzzleteil in dem großen Rätsel, das Kou ist?
Was auf jeden Fall klar ist: Narumi mischt die Karten neu. Sie zwingt Futaba dazu, sich ihren eigenen Gefühlen zu stellen und sich zu fragen, was sie wirklich will. Und das ist gut so! Ein bisschen Drama hat noch keiner Romanze geschadet, oder?
Humor darf nicht fehlen
Aber keine Sorge, zwischen all dem Herzschmerz und den komplizierten Beziehungen gibt es auch jede Menge zu lachen. Die slapstickartigen Einlagen und die überdrehten Reaktionen der Charaktere sind einfach zum Schießen. Besonders Aya sorgt immer wieder für Lacher, wenn er versucht, die Situation zu entschärfen (oder sie noch schlimmer macht, je nachdem, wie man es sieht).
Momente, die im Gedächtnis bleiben
Es gibt eine Szene in der ersten Folge, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Als Futaba versucht, Kou zu einem Gespräch zu bewegen, aber er einfach nur ausweicht und sie mit seinen kryptischen Antworten verwirrt. Ihre Verzweiflung ist so greifbar und gleichzeitig so urkomisch, dass ich mich einfach nicht entscheiden konnte, ob ich lachen oder weinen sollte. Das ist Ao Haru Ride in a nutshell!
Die Animationen sind in dieser Staffel noch besser geworden. Die Hintergründe sind wunderschön detailliert und die Charaktere sehen einfach umwerfend aus. Besonders die Augen! Man kann in ihnen so viel lesen. Die Musik passt perfekt zur Stimmung der Serie. Die sanften Melodien unterstreichen die emotionalen Momente und die peppigeren Songs sorgen für gute Laune.
Insgesamt ist die erste Folge der zweiten Staffel von Ao Haru Ride ein gelungener Auftakt. Sie bietet alles, was wir an der Serie lieben: komplizierte Beziehungen, herzzerreißende Momente, urkomische Szenen und Charaktere, die einem einfach ans Herz wachsen. Ich bin schon total gespannt, wie es weitergeht und welche Überraschungen uns noch erwarten!
Also, Popcorn bereitstellen, Taschentücher griffbereit halten und sich auf eine Achterbahn der Gefühle gefasst machen. Ao Haru Ride ist zurück und besser denn je!
