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Arme Schlafen Nachts Ein Blutdruck


Arme Schlafen Nachts Ein Blutdruck

Viele Menschen erleben nachts ein unangenehmes Kribbeln, Taubheitsgefühl oder gar Schmerzen in den Armen, die sie wachhalten oder sie sogar aufwecken. Oftmals wird dies mit dem Blutdruck in Verbindung gebracht. Dieser Artikel beleuchtet, ob und wie der Blutdruck mit einschlafenden Armen in der Nacht zusammenhängen kann, welche anderen Ursachen in Frage kommen und was Sie dagegen tun können.

Der Zusammenhang zwischen Blutdruck und Armbeschwerden in der Nacht

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Blutdruck allein selten die alleinige Ursache für einschlafende Arme ist. Ein zu hoher (Hypertonie) oder zu niedriger (Hypotonie) Blutdruck kann jedoch indirekt zu Beschwerden beitragen oder bestehende Probleme verstärken. Der Blutdruck unterliegt natürlichen Schwankungen, auch im Schlaf.

Blutdruck und Durchblutung

Ein zu hoher Blutdruck kann auf Dauer die Blutgefäße schädigen und zu einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) führen. Verengte Blutgefäße können die Durchblutung beeinträchtigen, insbesondere in den Extremitäten wie Armen und Händen. Dies kann sich nachts bemerkbar machen, wenn der Körper zur Ruhe kommt und die Durchblutung ohnehin etwas langsamer ist. Ein zu niedriger Blutdruck kann ebenfalls die Durchblutung beeinträchtigen, da der Druck nicht ausreicht, um das Blut effizient in die peripheren Bereiche des Körpers zu transportieren. Dies kann zu Schwindel, Müdigkeit und eben auch zu Taubheitsgefühlen in den Armen führen.

Nächtliche Blutdruckschwankungen

Normalerweise sinkt der Blutdruck im Schlaf ab. Dieser natürliche Prozess wird als nächtlicher Blutdruckabfall bezeichnet. Bei manchen Menschen ist dieser Abfall jedoch zu stark oder fehlt ganz. Ein fehlender oder verminderter nächtlicher Blutdruckabfall kann ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Er kann auch dazu beitragen, dass bestehende Beschwerden in den Armen verstärkt wahrgenommen werden, da die Durchblutung weniger effizient ist. Umgekehrt kann ein übermäßiger Blutdruckabfall, besonders bei bereits niedrigem Blutdruck, ebenfalls zu Problemen führen.

Andere Ursachen für einschlafende Arme in der Nacht

Neben dem Blutdruck gibt es zahlreiche andere Ursachen, die zu einschlafenden Armen in der Nacht führen können. Einige der häufigsten sind:

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine häufige Ursache für Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Händen und Armen. Es entsteht durch eine Einengung des Nervus medianus im Karpaltunnel im Handgelenk. Diese Einengung kann durch Schwellungen, Entzündungen oder repetitive Bewegungen verursacht werden. Die Symptome treten oft nachts auf, da die Handgelenke im Schlaf oft in ungünstigen Positionen abknicken.

Zervikale Radikulopathie (Nervenwurzelreizung in der Halswirbelsäule)

Eine Nervenwurzelreizung in der Halswirbelsäule kann ebenfalls zu Beschwerden in den Armen führen. Dies kann durch Bandscheibenvorfälle, Arthrose oder andere degenerative Veränderungen verursacht werden. Der gereizte Nerv sendet falsche Signale aus, die sich als Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Arm, Hand und Fingern äußern können.

Thoracic-outlet-Syndrom (TOS)

Das Thoracic-outlet-Syndrom (TOS) bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen Nerven und/oder Blutgefäße im Bereich des Schultergürtels eingeengt werden. Dies kann durch anatomische Anomalien, Muskelverspannungen oder Verletzungen verursacht werden. Die Symptome können vielfältig sein und reichen von Schmerzen und Taubheitsgefühlen in Arm und Hand bis hin zu Durchblutungsstörungen.

Periphere Neuropathie

Die periphere Neuropathie ist eine Schädigung der peripheren Nerven, die durch verschiedene Ursachen wie Diabetes, Alkoholmissbrauch, Vitaminmangel oder bestimmte Medikamente verursacht werden kann. Sie kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schmerzen und Schwäche in den Extremitäten, einschließlich der Arme.

Schlafposition

Auch die Schlafposition kann eine Rolle spielen. Das Schlafen auf dem Arm oder in einer Position, in der die Schulter oder der Arm stark belastet wird, kann die Durchblutung beeinträchtigen und Nerven einklemmen. Versuchen Sie, auf dem Rücken oder auf der Seite mit einem Kissen unter dem Arm zu schlafen, um den Druck zu reduzieren.

Andere Faktoren

Weitere Faktoren, die zu einschlafenden Armen in der Nacht beitragen können, sind:

  • Vitaminmangel (insbesondere Vitamin B12)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Medikamente (bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung Taubheitsgefühle verursachen)

Was Sie tun können

Wenn Sie regelmäßig unter einschlafenden Armen in der Nacht leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären. Dieser kann eine gründliche Untersuchung durchführen, um andere Ursachen als den Blutdruck auszuschließen und die richtige Behandlung einzuleiten.

Ärztliche Maßnahmen

Der Arzt kann folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Blutdruckmessung: Um festzustellen, ob Ihr Blutdruck normal ist oder ob eine Behandlung erforderlich ist.
  • Neurologische Untersuchung: Um Nervenschäden oder andere neurologische Probleme auszuschließen.
  • Elektromyographie (EMG): Um die Funktion der Nerven und Muskeln zu überprüfen.
  • Bildgebende Verfahren (MRT, CT): Um mögliche Ursachen in der Halswirbelsäule oder im Schulterbereich zu erkennen.

Selbsthilfemaßnahmen

Neben der ärztlichen Behandlung können Sie auch selbst einiges tun, um die Beschwerden zu lindern:

  • Optimieren Sie Ihre Schlafposition: Schlafen Sie auf dem Rücken oder auf der Seite mit einem Kissen unter dem Arm, um den Druck zu reduzieren. Vermeiden Sie es, auf dem Arm zu schlafen.
  • Dehnen und bewegen Sie Ihre Arme und Hände regelmäßig: Dies kann helfen, die Durchblutung zu verbessern und Muskelverspannungen zu lösen.
  • Ergonomische Anpassungen: Achten Sie auf eine ergonomische Gestaltung Ihres Arbeitsplatzes, um repetitive Bewegungen und ungünstige Körperhaltungen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie das Tragen schwerer Taschen über der Schulter: Dies kann die Nerven im Schulterbereich einengen.
  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und kann helfen, die Symptome zu lindern.
  • Ausgewogene Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Stressmanagement: Stress kann Muskelverspannungen verstärken und die Symptome verschlimmern. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung können helfen, Stress abzubauen.

Spezifische Maßnahmen bei Karpaltunnelsyndrom

Wenn ein Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert wurde, können folgende Maßnahmen helfen:

  • Handgelenkschienen: Das Tragen einer Handgelenkschiene, insbesondere nachts, kann das Handgelenk in einer neutralen Position halten und den Druck auf den Nervus medianus reduzieren.
  • Dehnübungen für das Handgelenk: Regelmäßige Dehnübungen können helfen, die Beweglichkeit des Handgelenks zu verbessern und den Druck auf den Nerv zu verringern.
  • Kortikosteroid-Injektionen: In einigen Fällen kann der Arzt Kortikosteroide in den Karpaltunnel injizieren, um Entzündungen zu reduzieren und die Symptome zu lindern.
  • Operation: Wenn konservative Maßnahmen nicht helfen, kann eine Operation erforderlich sein, um den Karpaltunnel zu erweitern und den Nervus medianus zu entlasten.

Spezifische Maßnahmen bei zervikaler Radikulopathie

Bei einer zervikalen Radikulopathie können folgende Maßnahmen helfen:

  • Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, die Muskeln um die Halswirbelsäule zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Schmerzmittel: Schmerzmittel können helfen, die Schmerzen zu lindern.
  • Kortikosteroide: In einigen Fällen kann der Arzt Kortikosteroide verschreiben, um Entzündungen zu reduzieren.
  • Operation: In seltenen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um den Druck auf den Nerv zu entlasten.

Wichtig: Die hier genannten Informationen dienen lediglich der Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden immer einen Arzt auf.

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