Armeen Aus Herr Der Ringe
Stell dir vor, du stehst vor dem Regal mit den ganzen "Herr der Ringe" DVDs und Blu-rays. Eine schier unendliche Auswahl an Editionen, Director's Cuts und Special Features. Aber irgendwas fehlt... Genau! Die Rede ist nicht von einem noch nie gezeigten Making-Of über Gollums Fußpflege (obwohl, das wäre auch was!), sondern von den tapferen, oft übersehenen Kriegern, die Mittelerde so richtig unsicher gemacht haben: Die Armeen aus Herr der Ringe!
Die Guten, die Bösen und die einfach nur Verpeilten
Klar, wir alle lieben Frodo und Sam, aber ohne eine ordentliche Armee, die Sauron beschäftigt, wäre die Ringgemeinschaft wohl schon an der nächsten Straßenecke von einem Ork-Imbisswagen überrollt worden. Fangen wir bei den Guten an:
Die tapferen Menschen
Gondor, das letzte Bollwerk der Menschen! Stell dir Gondor vor wie das Rom von Mittelerde – nur mit weniger Toga-Partys und mehr Orks vor der Tür. Ihre Soldaten sind die wahren Helden, die mit ihren (zugegeben, manchmal etwas veraltet wirkenden) Rüstungen und Schwertern gegen eine Übermacht an Bösewichtern ankämpfen. Und dann wäre da noch Rohan! Die Reiter von Rohan, das sind die Biker-Gangs von Mittelerde, nur dass ihre "Harleys" Pferde sind und ihre Lederjacken Fellröcke. Wenn die mit ihren Speeren angerauscht kommen, bebt die Erde – und Sauron zittert (innerlich, natürlich, er ist ja ein Feuerauge, da zittert man nicht so leicht).
Die Elben – die Topmodels mit Pfeil und Bogen
Elben sind die Models von Mittelerde. Immer elegant, immer perfekt gestylt, und immer bereit, mit einem Pfeil und Bogen aus hundert Metern Entfernung eine Fliege vom Auge eines Orks zu schießen. Stell dir vor, du stehst vor einer Horde Uruk-hai. Die Elben würden wahrscheinlich erstmal kritisieren, dass deren Rüstungen überhaupt nicht zum aktuellen Herbst-Trend passen, bevor sie dann mit einer unglaublichen Präzision jeden einzelnen Ork außer Gefecht setzen. Und natürlich dürfen wir Legolas nicht vergessen, den Meister der akrobatischen Pfeilschüsse! Der Typ könnte vermutlich auch mit verbundenen Augen einen Golfball aus 500 Metern lochen.
Die finstere Seite der Macht (oder einfach nur Saurons Personalabteilung)
Jetzt zu den Bösen! Sauron hat ja nicht nur rumgesessen und "Böse-Ideen-Brainstorming" betrieben (obwohl, das wäre auch ein interessantes Special Feature!). Er hatte eine ganze Armee, die bereit war, Mittelerde in Schutt und Asche zu legen:
Orks – die ewigen Praktikanten
Orks sind quasi die Praktikanten in Saurons finsterem Konzern. Sie sind nicht die hellsten Köpfe, aber sie sind zahlreich, motiviert (naja, mehr oder weniger) und immer bereit, die Drecksarbeit zu erledigen. Stell dir vor, du hast einen Stapel Papierkram, den du wegarbeiten musst. Orks wären die perfekte Lösung! (Vielleicht nicht so effizient, aber definitiv unterhaltsamer.) Und dann gibt es da noch die Uruk-hai, die sind sozusagen die Ork-Version von "Premium". Größer, stärker und noch miesepetriger als ihre kleineren Brüder.
Trolle – die Muskelprotze
Trolle sind die Bodybuilder in Saurons Armee. Dumm wie Bohnenstroh, aber stark genug, um ganze Mauern einzureißen. Stell dir vor, du musst deinen Umzug machen. Trolle wären die perfekte Besetzung! (Solange du ihnen nicht sagst, dass sie die zerbrechlichen Sachen tragen sollen.)
Warum wir die Armeen lieben
Die Armeen aus "Herr der Ringe" sind mehr als nur Kanonenfutter. Sie verleihen der Geschichte Tiefe, Spannung und epische Ausmaße. Sie zeigen uns, dass selbst die kleinste Einheit einen Unterschied machen kann. Und ganz ehrlich, wer von uns hat sich nicht schon mal vorgestellt, wie es wäre, mit den Reitern von Rohan in die Schlacht zu ziehen, oder mit Legolas einen Pfeil nach dem anderen in die Ork-Massen zu feuern? Die Armeen sind ein essenzieller Bestandteil von Tolkiens Meisterwerk und machen Mittelerde zu einem unvergesslichen Ort!
