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Assessmentinstrumente In Der Pflege


Assessmentinstrumente In Der Pflege

Hand aufs Herz: Wer von uns liebt Fragebögen? Wahrscheinlich niemand. Aber in der Pflege? Da wimmelt es von ihnen! Und wir nennen sie dann auch noch schick "Assessmentinstrumente". Klingt gleich viel besser, oder? Nicht wirklich.

Der Fragebogen-Dschungel der Pflege

Es gibt gefühlt tausend verschiedene Assessmentinstrumente. Für einfach alles! Ob es darum geht, das Sturzrisiko einzuschätzen (ohje, da bin ich schon raus), den Ernährungszustand zu beurteilen (Pizza zählt nicht als Gemüse, schade eigentlich) oder die Schmerzintensität zu erfassen (Skala von 1 bis 10… ist es so schlimm wie beim Zahnarzt?).

Das Bobath-Konzept und die tägliche Bewertung

Und dann die ganzen Fachausdrücke! Manchmal hat man das Gefühl, man braucht ein zweites Studium, um diese Dinger richtig auszufüllen. Und wehe dem, der sich verklickt! Dann fängt man am besten gleich von vorne an. Wer hat sich eigentlich diese ganzen Skalen ausgedacht? Wahrscheinlich jemand, der noch nie einen Patienten gewaschen hat… nur so eine Vermutung.

Meine (unpopuläre) Meinung? Manchmal, nur ganz manchmal, sind diese Assessments so... sinnlos. Wir betrachten den Menschen als Ganzes, aber dann kreuzen wir Kästchen an. Passt irgendwie nicht, oder?

Wenn der Fragebogen mehr Zeit frisst als der Patient

Klar, die Dinger sind wichtig. Dokumentation, Qualitätssicherung, blablabla. Aber Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringen wir wirklich mit dem Patienten, und wie viel mit dem Ausfüllen von Formularen? Manchmal habe ich das Gefühl, die Patienten denken, wir machen eine Umfrage, ob es ihnen gut geht. Dabei wollen wir doch eigentlich helfen!

Ich finde ja, man könnte die Hälfte der Assessmentinstrumente in der Pflege einfach streichen. Einfach so! Oder zumindest vereinfachen. Wer braucht schon fünf verschiedene Fragebögen, um herauszufinden, ob jemand Schmerzen hat? Reicht da nicht einfach die Frage: "Tut es weh?" mit ehrlicher Antwort? Ich wage zu bezweifeln das die Pflegekraft mit *expertenwissen* da nicht kompetenter ist.

Der bürokratische Wahnsinn

Und dann die Dokumentation! Jedes Häkchen muss ordentlich gesetzt, jedes Feld akkurat ausgefüllt sein. Sonst droht der Qualitätsmanager mit dem bösen Blick. Dabei könnte man die Zeit, die man mit dem Ausfüllen verbringt, viel sinnvoller nutzen: Zum Beispiel, um einfach mal mit dem Patienten zu reden, ihm die Hand zu halten oder ihm ein Lächeln zu schenken. Das ist doch auch Pflege, oder?

Und ganz ehrlich: Merken wir wirklich mehr über den Patienten durch die Assessmentinstrumente, als wenn wir uns einfach eine halbe Stunde mit ihm unterhalten und ihn beobachten? Ich behaupte: Nein. Die Erfahrung und die Intuition einer guten Pflegekraft sind durch nichts zu ersetzen – auch nicht durch den ausgeklügeltsten Fragebogen.

Die Kombination aus Erfahrung und Assessments ist der Schlüssel!

Also, lasst uns die Assessmentinstrumente in der Pflege vielleicht ein bisschen kritischer hinterfragen. Müssen es wirklich so viele sein? Können wir sie vielleicht vereinfachen? Und vor allem: Dürfen wir dabei den Patienten nicht aus den Augen verlieren? Denn darum geht es doch eigentlich, oder?

Weniger Häkchen, mehr Menschlichkeit

Ich träume von einer Zukunft, in der Assessmentinstrumente nicht mehr der Feind sind, sondern ein nützliches Werkzeug. Ein Werkzeug, das uns hilft, den Patienten besser zu verstehen, ohne uns dabei in bürokratischen Dschungel zu verlieren. Ein Werkzeug, das uns Zeit spart, damit wir mehr Zeit für das haben, was wirklich zählt: Die menschliche Zuwendung.

Vielleicht ist das ja nur ein naiver Traum. Aber träumen darf man ja wohl noch, oder? Und wer weiß, vielleicht denkt ja der ein oder andere von euch jetzt auch: "Ja, eigentlich hat sie ja recht..."

Also, lasst uns die Pflege ein bisschen menschlicher machen. Und die Assessmentinstrumente... nun ja, die nehmen wir dann halt mit einem Augenzwinkern in Angriff. Und vielleicht, ganz vielleicht, finden wir ja sogar Spaß daran. (Okay, das war jetzt vielleicht etwas übertrieben.)

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