Audi A6 C7 3.0 Tdi S Line
Der Audi A6 C7, besonders in der 3.0 TDI S Line Ausführung, ist so eine Sache. Manchmal fühlt es sich an, als hätte man einen persönlichen Chauffeur – nur dass man selber fahren muss. Und manchmal fragt man sich, ob das Auto heimlich mit einem Pokerspielclub befreundet ist, so souverän wie es jede Situation meistert.
Der Diesel, der keiner sein will
Ja, es ist ein Diesel. Aber dieser 3.0 TDI schnurrt eher wie eine riesige, gut geölte Katze als dass er nagelt. Und das Drehmoment? Heiliger Bimbam! Man hat das Gefühl, man könnte einen kompletten Zirkuswagen ziehen. Dabei ist er so kultiviert, dass man fast vergisst, dass man gerade einen Selbstzünder fährt. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich vergesse, dass ich tanken muss, weil er so sparsam ist. Dann werde ich aber durch die etwas höheren Steuern schmerzhaft daran erinnert. Naja, niemand ist perfekt, nicht mal ein Audi.
Die S Line: Mehr als nur Bling-Bling
Das "S Line" Logo klebt ja nicht nur so zum Spaß an der Seite. Klar, es sieht gut aus, diese sportlichen Stoßfänger und die schicken Felgen. Aber die S Line geht tiefer. Das straffere Fahrwerk macht jede Kurve zum Vergnügen. Man fühlt sich, als würde man auf Schienen fahren – außer man fährt auf einer echten Schiene, dann wird es ungemütlich. Und das Interieur? Ein Traum in Leder und Aluminium. Es ist fast so, als würde man in einem Businessjet sitzen, nur ohne Stewardess, die einem den Champagner reicht. Schade eigentlich.
Navi-Geschichten
Das Navigationssystem... nun ja. Es hat seine Eigenheiten. Manchmal führt es einen auf Pfade, die man besser den Schafen überlassen hätte. Dann denkt man sich: "Okay, Audi, wo genau willst du mich hier hinführen? Zu einem verborgenen Schatz? Zu einem Yeti?" Aber dann, wenn man es wirklich braucht, lotst es einen souverän durch den Großstadtdschungel. Es ist wie mit einem alten Freund: Manchmal nervt er, aber man kann nicht ohne ihn.
Das Infotainment: Eine Liebe in Hassliebe
Das MMI-System ist intuitiv, wenn man sich mal daran gewöhnt hat. Bis dahin ist es wie ein Videospiel der 90er Jahre, wo man ohne Anleitung herumstochern muss, bis man endlich das versteckte Menü findet. Aber wenn man es dann mal kapiert hat, ist es wirklich praktisch. Man kann alles einstellen, von der Ambientebeleuchtung (ich stehe ja auf Lila) bis zur Härte der Lenkung. Es ist wie ein Schweizer Taschenmesser auf Rädern.
Der Alltag mit dem A6
Der A6 ist ein Alleskönner. Er kann Familienkutsche sein, wenn man die Kinder zur Schule bringt und den Kofferraum mit Einkäufen füllt. Er kann aber auch Sportwagen sein, wenn man alleine auf der Landstraße unterwegs ist und das Gaspedal durchdrückt. Und er kann Repräsentationsfahrzeug sein, wenn man wichtige Kunden abholt und einen guten Eindruck hinterlassen will. Er ist wie ein Chamäleon, das sich jeder Situation anpasst.
Parkplatz-Panik
Eine Sache, die man mit dem A6 lernt, ist das Einparken. Er ist kein Kleinwagen, und das merkt man. Vor allem in engen Parkhäusern. Manchmal wünscht man sich, man hätte einen Panzer. Aber zum Glück gibt es Einparkhilfen und Kameras, die einem das Leben leichter machen. Und wenn alles nichts hilft, dann hofft man einfach, dass der Nachbar ein großes Auto hat, damit man sich an ihm orientieren kann. Sorry, lieber Nachbar!
Warum man ihn trotzdem liebt
Trotz all seiner kleinen Macken und Eigenheiten ist der Audi A6 C7 3.0 TDI S Line ein fantastisches Auto. Er ist komfortabel, schnell, sparsam und sieht gut aus. Er ist wie ein guter Wein: Er wird mit dem Alter immer besser. Und er hat Charakter. Er ist kein langweiliger Allerweltswagen, sondern ein Auto mit Seele. Und das ist es, was ihn so besonders macht. Man steigt jeden Tag gerne ein und freut sich auf die Fahrt. Egal, wohin sie geht.
Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren. Fahr einen Audi!
