Audrey Rose Das Mädchen Aus Dem Jenseits
Okay, Leute, haltet euch fest! Ich muss euch von einem Film erzählen, der so verrückt und gleichzeitig so… hmm… speziell ist, dass er einfach in eurem Kopf wohnen bleiben wird. Wir reden hier von Audrey Rose – Das Mädchen aus dem Jenseits. Ja, der Titel klingt schon so, als ob ein bunter Strauß Esoterik und ein bisschen 70er-Jahre-Horror eine wilde Party feiern würden. Und das stimmt auch irgendwie.
Was zur Hölle ist Audrey Rose überhaupt?
Stellt euch vor: Eure kleine, süße Tochter führt ein ganz normales Leben. Sie liebt Eis, spielt mit Puppen, malt bunte Bilder… alles ganz harmlos. Und dann kommt dieser Typ. Ein Fremder. Er ist der festen Überzeugung, dass eure Tochter in Wirklichkeit die Reinkarnation seiner toten Tochter ist. Bäm!
Klingt erstmal nach einem Fall für die Klapse, oder? Aber wartet ab! Dieser Typ, Elliot Hoover (gespielt von Anthony Hopkins, bevor er Hannibal Lecter wurde!), ist so… intensiv, so überzeugt, dass man sich fragt: Was, wenn er recht hat? Was, wenn kleine Ivy Templeton tatsächlich Audrey Rose ist, die bei einem tragischen Unfall in Indien ums Leben kam? Und was, wenn Ivy deswegen so furchtbare Alpträume hat und komische Dinge tut, die kein normales Kind tun würde?
Die Templetons, Bill und Janice, sind natürlich erstmal geschockt. Ihr Leben wird von diesem seltsamen Mann komplett auf den Kopf gestellt. Sie versuchen, ihn abzuwimmeln, ihn loszuwerden. Aber Elliot lässt nicht locker. Er taucht immer wieder auf, wie ein hartnäckiger Klingelton, den man einfach nicht ausschalten kann. Und je mehr er auftaucht, desto mehr Zweifel kommen in Janice auf. Sie beginnt, sich zu fragen, ob an Elliots Geschichte vielleicht doch etwas dran ist.
Alpträume und brennende Füße
Okay, hier wird es richtig abgedreht. Ivy hat diese mega-gruseligen Alpträume, in denen sie von Feuer und Schmerzen geplagt wird. Und dann fangen ihre Füße an zu brennen! Einfach so! Keine Verbrennungen, keine Verletzungen… einfach nur brennende Füße. Ich meine, wer hat sich das bitte ausgedacht? Aber genau das macht den Film so faszinierend. Es ist so übertrieben, so melodramatisch, dass es schon wieder Spaß macht.
Und Elliot? Der ist natürlich der festen Überzeugung, dass Ivys Schmerzen mit dem Tod von Audrey Rose zusammenhängen. Er versucht, Ivy zu helfen, ihre Erinnerungen zu wecken, ihr zu beweisen, dass sie seine Tochter ist. Das Ganze artet in ein riesiges Drama aus, mit Gerichtssälen, Hypnose und noch mehr Alpträumen. Man könnte fast meinen, die Drehbuchautoren haben sich gedacht: "Wie können wir diesen Film noch verrückter machen? Ach, brennende Füße! Perfekt!"
Warum ihr Audrey Rose trotzdem lieben werdet
Klar, Audrey Rose ist kein Meisterwerk. Die Dialoge sind manchmal etwas hölzern, die Handlung ist etwas übertrieben, und die 70er-Jahre-Mode ist… nun ja, Geschmackssache. Aber der Film hat etwas, das ihn einfach unvergesslich macht. Vielleicht ist es die beklemmende Atmosphäre, vielleicht ist es Anthony Hopkins in seiner frühen Glanzzeit, vielleicht ist es einfach die absurde Prämisse, die einen zum Nachdenken anregt.
Und mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob es vielleicht doch mehr gibt als das, was wir sehen? Ob es vielleicht ein Leben nach dem Tod gibt, ob wir vielleicht schon mal gelebt haben? Audrey Rose spielt mit diesen Fragen auf eine sehr unterhaltsame und, ja, auch irgendwie berührende Weise.
Also, wenn ihr mal wieder Lust auf einen Filmabend habt, der etwas anders ist, dann gebt Audrey Rose eine Chance. Macht euch bereit für eine Achterbahnfahrt der Emotionen, für brennende Füße und für einen Anthony Hopkins, der so überzeugend ist, dass ihr am Ende vielleicht selbst an Reinkarnation glaubt. Und wenn nicht, dann habt ihr zumindest einen Film gesehen, über den ihr noch lange reden werdet.
Fazit: Audrey Rose – Trashig, dramatisch, aber irgendwie genial. Ein Film, der so verrückt ist, dass er einfach Spaß macht!
