Auf Alten Pferden Lernt Man Das Reiten
Okay, Freunde, lasst uns mal ehrlich sein. Wir alle kennen dieses Sprichwort: "Auf alten Pferden lernt man das Reiten." Oder? Es klingt weise. Es klingt... nach Lebensweisheit, die Oma einem mit auf den Weg gibt. Aber ich sage: Papperlapapp!
Ich meine, klar, die Idee ist ja, dass man von erfahrenen Leuten oder Situationen lernt. Dass man sich an dem orientiert, was schon bewährt ist. Klingt vernünftig, oder? Aber ich finde, das ist Bullshit. (Entschuldigung, Oma!)
Warum ich dieses Sprichwort hasse (leicht übertrieben)
Erstens: Alte Pferde sind... alt. Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Sie sind vielleicht ein bisschen... müde. Vielleicht haben sie schon alles gesehen und sind nicht mehr so begeistert von neuen Abenteuern. Und ich? Ich will Abenteuer! Ich will, dass mein Pferd mit mir durchbrennt! (Natürlich metaphorisch gesprochen. Ich reite ja gar nicht wirklich. Aber ihr versteht mich.)
Zweitens: Alte Pferde haben oft schlechte Angewohnheiten. Die haben sich über die Jahre so ein paar Macken angewöhnt, die man dann auch noch lernen muss. Warum sollte ich mir die Mühe machen, die Macken eines alten Pferdes zu verstehen, wenn ich ein junges Pferd haben könnte, das noch formbar ist? Ein Pferd, das meine Macken lernt! (Das klingt jetzt etwas narzisstisch, ich weiß.)
Drittens: Dieses Sprichwort ist total unkreativ! Es sagt uns, wir sollen uns an dem orientieren, was schon da ist. Wo bleibt denn da die Innovation? Wo bleibt die Chance, etwas Neues zu schaffen? Wenn wir alle nur auf alten Pferden reiten, dann bewegen wir uns ja nie vorwärts!
Die glorreiche Ausnahme (es gibt immer eine)
Okay, ich muss zugeben, es gibt eine Situation, in der dieses Sprichwort vielleicht doch Sinn macht. Wenn man wirklich, wirklich keine Ahnung vom Reiten hat. Wenn man noch nie im Sattel gesessen hat. Dann ist es vielleicht keine schlechte Idee, mit einem alten, erfahrenen Pferd anzufangen, das einem nicht gleich abwirft. Aber sobald man die Grundlagen beherrscht, sollte man sich nach einem wilderen, jüngeren Pferd umsehen. Findet ihr nicht?
Oder vielleicht ist das Problem gar nicht das Pferd, sondern der Reiter. Vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig. Vielleicht bin ich zu sehr darauf aus, schnell ans Ziel zu kommen. Vielleicht sollte ich einfach mal lernen, die Ruhe zu bewahren und die Weisheit der Alten zu schätzen. Aber... Nö!
Mein Plädoyer für junge Pferde (und junge Ideen)
Ich plädiere dafür, dass wir uns von diesem Sprichwort befreien! Lasst uns auf jungen Pferden reiten! Lasst uns neue Wege gehen! Lasst uns Risiken eingehen! Lasst uns Fehler machen! Denn nur so können wir wirklich wachsen und uns entwickeln. Nur so können wir etwas Neues schaffen. Und ja, vielleicht fallen wir auch mal runter. Aber das ist doch egal! Aufstehen, Krone richten, weiterreiten! (Auf einem noch jüngeren Pferd, versteht sich.)
Ich weiß, dass das eine etwas provokante Meinung ist. Und ich bin mir bewusst, dass viele Leute nicht mit mir übereinstimmen werden. Aber ich wollte das einfach mal loswerden. Vielleicht regt es ja den einen oder anderen zum Nachdenken an. Oder vielleicht lachen Sie mich auch einfach nur aus. Das ist auch okay. Hauptsache, wir haben Spaß dabei!
Also, was meint ihr? Team altes Pferd oder Team junges Pferd? Lasst es mich wissen!
P.S. Ich habe übrigens keine Ahnung vom Reiten. Aber das ist ja auch egal, oder?
P.P.S. Vielleicht sollte ich mir doch mal ein Reitbuch kaufen. Aber dann eins über junge, wilde Pferde! Geschrieben von Experten, die das Leben lieben!
"Das Leben ist zu kurz, um auf alten Pferden zu reiten." - Ich (gerade eben)
