Auf Alten Pferden Lernt Man Reiten Englisch
Kennt ihr das Sprichwort: "Auf alten Pferden lernt man reiten"? Auf Englisch heißt es wohl: “You learn to ride on old horses”. Find ich ja...naja. Sagen wir mal, ich habe da so meine Gedanken.
Alte Pferde? Eher: Alte Sofas!
Klar, alte Pferde haben Erfahrung. Sie sind gelassen. Sie kennen die Tricks. Aber sind wir ehrlich: manchmal sind sie auch einfach...müde. Wie ein altes Sofa, in das man sich reinfallen lässt. Bequem, ja. Aber springen? Eher nicht.
Ich behaupte mal, das Sprichwort ist ein bisschen...veraltet. (Wortspiel beabsichtigt!) Vielleicht stimmte es, als Pferde noch unser einziges Transportmittel waren. Aber heute? Heute haben wir Raketen! Und E-Scooter!
Mein "Unbeliebte Meinung": Junge Pferde rocken!
Ich weiß, ich weiß. Das klingt jetzt total verrückt. Aber hört mir zu. Junge Pferde sind vielleicht ungestüm. Sie machen Fehler. Sie sind manchmal ein bisschen doof. Aber genau das ist doch das Schöne!
Mit einem jungen Pferd muss man kreativ sein. Man muss sich anpassen. Man muss wirklich reiten lernen. Nicht einfach nur oben sitzen und sich tragen lassen. Das ist wie... Programmieren lernen. Am Anfang crash das System ständig. Aber am Ende hat man was Eigenes geschaffen. Was Tolles!
Dieses "Auf alten Pferden lernt man reiten" ist doch wie... wenn einem jemand sagt, man soll Klavier spielen lernen, indem man nur alte, verstimmt Keyboards benutzt. Klar, man lernt die Tasten kennen. Aber den Spaß am Musikmachen? Der bleibt auf der Strecke.
Die Sache mit der Erfahrung
Okay, okay. Erfahrung ist wichtig. Das will ich gar nicht abstreiten. Aber Erfahrung kann auch zur Routine werden. Zur Langeweile. Zum "Das haben wir schon immer so gemacht". Und das ist doch tödlich, oder?
Ich finde, man lernt am meisten, wenn man sich aus seiner Komfortzone bewegt. Wenn man was Neues ausprobiert. Wenn man scheitert. Und dann wieder aufsteht. Das geht mit einem alten Pferd auch. Aber mit einem jungen Pferd...da ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass man überhaupt erst mal runterfällt! (Und das ist gut so!)
Stellt euch vor: Ihr wollt einen Kuchen backen. Benutzt ihr das Rezept eurer Oma, das schon hundertmal funktioniert hat? Oder probiert ihr was Neues aus? Mit Chia-Samen und Avocado und so? Risiko! Aber vielleicht entdeckt ihr ja den besten Kuchen der Welt!
Ich weiß, ich bin vielleicht ein bisschen radikal. Aber ich glaube, wir brauchen mehr junge Pferde im Leben. Mehr Chaos. Mehr Überraschungen. Mehr "Oh nein, was habe ich jetzt schon wieder angerichtet?".
Also, was ist jetzt besser? Alt oder jung?
Tja, das kommt drauf an. Braucht man einen zuverlässigen Partner für eine lange Wanderung? Dann ist ein altes Pferd vielleicht die bessere Wahl. Will man aber was Neues lernen? Sich selbst herausfordern? Dann würde ich immer zum jungen Pferd greifen.
Oder vielleicht ist die Wahrheit auch ganz anders. Vielleicht ist es gar nicht so wichtig, *auf* welchem Pferd man reitet. Sondern *wie* man reitet. Mit Leidenschaft. Mit Neugier. Mit dem Willen, immer besser zu werden.
Vielleicht ist das Sprichwort auch einfach nur eine nette Metapher für was ganz anderes. Für die Weisheit des Alters. Für die Geduld. Für die Akzeptanz. Aber ich bleibe dabei: Ein bisschen jugendlicher Leichtsinn hat noch niemandem geschadet. Und vielleicht...nur vielleicht...lernt man auf alten Pferden reiten. Aber auf jungen Pferden lernt man fliegen!
Und jetzt? Wer hat Lust, mit mir auf ein junges, wildes Pferd zu steigen und in den Sonnenuntergang zu reiten? (Bitte Helm nicht vergessen!)
Was denkt ihr? Bin ich total verrückt? Oder steckt da vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit drin? Lasst es mich wissen!
