Auf Jeden Fall Zusammen Oder Getrennt Duden
Okay, Leute, Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich noch nie gefragt, ob's "auf jeden Fall" nun zusammengehört oder getrennt? Und wer hat dann panisch im Duden nachgeschlagen? Ich bekenne mich schuldig! Es ist so ein typisch deutsches Dilemma. Wir lieben unsere Regeln, aber manchmal... hach, manchmal sind sie einfach nur zum Verzweifeln.
Das große "Auf Jeden Fall"-Rätsel
Es geht um diese drei kleinen Wörter, die so viel bedeuten. "Auf jeden Fall" – eine Zusage, ein Versprechen, eine Garantie. Aber eben auch eine orthografische Stolperfalle. Fühlt sich doch irgendwie richtiger an, alles zusammenzupappen, oder? "Aufjedenfall." Klingt so... entschlossen. Wie ein Befehl. "Bring mir aufjedenfall einen Kaffee mit!"
Ich weiß, ich weiß, der Duden sagt was anderes. Aber lasst uns ehrlich sein: Der Duden ist auch nur ein Buch. Ein sehr wichtiges Buch, zugegeben. Aber trotzdem nur ein Buch. Und Bücher können ja bekanntlich auch mal... langweilig sein. Findet ihr nicht auch?
Warum getrennt eigentlich?
Warum müssen wir "auf jeden Fall" auseinanderreißen? Was hat dieses fiese Leerzeichen uns getan? Macht es die Aussage wirklich klarer? Ich behaupte: Nö! Es macht sie nur länger. Und das, meine Freunde, ist im digitalen Zeitalter ein absolutes No-Go. Wer hat schon Zeit für lange Wörter? Wir leben in einer Welt von Tweets und TikToks. Da muss alles kurz und knackig sein!
Stellt euch vor, ihr wollt jemanden davon überzeugen, mit euch auf ein Konzert zu gehen. "Kommst du mit?" fragt ihr. "Auf jeden Fall!" antwortet derjenige. Soweit, so gut. Aber jetzt stellt euch vor, ihr müsst jedes Mal, wenn ihr das sagt, extra betonen: "Aaaauf... jeeeden... Faaall!" Total unpraktisch, oder?
Meine (zugegeben, unpopuläre) Meinung
Ich bin der festen Überzeugung: "Aufjedenfall" sollte endlich offiziell erlaubt sein. Es spart Platz, es spart Zeit und es klingt einfach besser. Es ist wie mit der Rechtschreibreform: Manche Dinge ändern sich eben. Und manchmal müssen sie sich auch ändern.
Und ja, ich weiß, dass jetzt alle Deutschlehrer dieser Welt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber hey, vielleicht können wir ja einen Kompromiss finden? "Aufjedenfall" für den lockeren Chat mit Freunden und "Auf jeden Fall" für den formellen Brief an den Chef. Wäre das nicht eine Lösung?
Ich stelle mir gerade vor, wie die Duden-Redaktion in ihren Elfenbeintürmen sitzt und über solche wichtigen Fragen debattiert. "Sollen wir 'aufjedenfall' zulassen?" "Niemals!" "Aber die Leute wollen es doch!" "Egal! Die Regeln sind die Regeln!"
Ich sage: Brechen wir die Regeln! Zumindest ein bisschen. Seien wir rebellisch! Leben wir unser "aufjedenfall"-Leben!
Und was jetzt?
Was könnt ihr jetzt tun, nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt? Ganz einfach: Denkt darüber nach. Fühlt in euch hinein. Spürt die Kraft von "aufjedenfall". Und wenn ihr das nächste Mal "auf jeden Fall" sagen wollt, überlegt euch gut, ob ihr es nicht einfach... zusammen schreibt.
Ich weiß, ich bin vielleicht allein mit meiner Meinung. Aber vielleicht gibt es ja da draußen noch andere "aufjedenfall"-Sympathisanten. Meldet euch! Lasst uns eine Bewegung starten! Wir werden die Welt verändern! Oder zumindest die deutsche Rechtschreibung.
Und wenn alles nichts hilft, dann bleibt uns ja immer noch der gute alte Duden. Aber hey, träumen darf man ja wohl noch, oder?
