Aufbau Einer Summary Englisch
Okay, lasst uns ehrlich sein. "Aufbau einer Summary Englisch"? Klingt erstmal...öde. Findet ihr nicht auch? Wir alle kennen das: Ein Text vor uns, lang und kompliziert. Und dann die Aufgabe: "Schreib eine Summary!" Ahhh! Der pure Horror. Aber keine Panik, wir kriegen das hin – mit einem Augenzwinkern.
Der Einstieg: Das berühmte "Was?"
Jede Summary braucht einen Anfang. Klingt logisch, oder? Aber was schreibt man da bloß? Hier ist mein – Achtung, unpopular opinion – Rat: Lasst die hochtrabenden Formulierungen weg. Niemand braucht Sätze wie: "Der zu analysierende Text erörtert auf subtile Weise..." Bla, bla, bla. Seid direkt! Sagt, worum es im Text geht. Punkt.
Beispiel: Statt "The article 'The Dangers of Procrastination' delves into the multifaceted aspects of postponing tasks", schreibt einfach: "Der Artikel 'The Dangers of Procrastination' handelt von den Gefahren des Aufschiebens." Kurzer, knackiger, besser. Und ehrlich gesagt, beeindruckt es den Lehrer oder die Lehrerin wahrscheinlich genauso. Vielleicht sogar mehr, weil es zeigt, dass ihr den Text wirklich verstanden habt und nicht nur Phrasen drescht.
Die magischen W-Fragen
Im Hauptteil eurer Summary helfen die guten alten W-Fragen weiter. Wer, was, wann, wo, warum, wie? (Who, what, when, where, why, how?) Beantwortet diese Fragen – aber bitte nicht alle auf einmal! Das wird schnell langweilig. Pickt euch die wichtigsten Infos raus. Denkt daran: Ihr wollt den Kern des Textes treffen, nicht jedes Detail nacherzählen.
Und hier kommt noch ein kleiner Trick: Versucht, die Informationen in eigenen Worten wiederzugeben. Copy-Paste ist verboten! (Und wird meistens auch sofort erkannt.) Zeigt, dass ihr den Text verstanden habt und in der Lage seid, ihn zusammenzufassen. Das ist die wahre Kunst der Summary.
Der Mittelteil: Bloß nicht langweilen!
Der Mittelteil ist das Herzstück eurer Summary. Hier zeigt sich, ob ihr den Text wirklich verstanden habt. Und hier lauert die größte Gefahr: Langeweile! Niemand will eine endlose Aneinanderreihung von Fakten. Versucht, die Infos zu ordnen und zu gewichten. Was ist wirklich wichtig? Was kann man getrost weglassen?
Achtet auch auf eure Sprache. Abwechslung ist Trumpf! Vermeidet ständig wiederholende Satzanfänge und Formulierungen. Nutzt Synonyme. Und ganz wichtig: Bleibt objektiv! Eine Summary ist keine Meinungsäußerung. Es geht darum, den Inhalt des Textes neutral wiederzugeben. Eure eigene Meinung könnt ihr später in einem Kommentar oder einer Analyse loswerden.
Noch ein Tipp: Achtet auf die Argumentationsstruktur des Textes. Wie baut der Autor oder die Autorin seine Argumente auf? Welche Beispiele werden angeführt? Was ist die Kernaussage jedes einzelnen Abschnitts? Wenn ihr das verstanden habt, fällt das Zusammenfassen viel leichter.
Die indirekte Rede: Euer bester Freund
Die indirekte Rede (reported speech) ist euer bester Freund bei der Summary. Sie hilft euch, den Inhalt des Textes in eigenen Worten wiederzugeben und Zitate zu vermeiden. Statt "The author says: 'Procrastination is the thief of time'", schreibt lieber: "Der Autor sagt, dass Aufschieben Zeit stiehlt." Klingt eleganter und zeigt, dass ihr den Inhalt verinnerlicht habt.
Das Ende: Ein runder Abschluss
Das Ende eurer Summary sollte kurz und prägnant sein. Fasst die Kernaussage des Textes noch einmal zusammen. Was ist die Quintessenz? Was soll der Leser oder die Leserin aus dem Text mitnehmen?
Vermeidet es, neue Informationen einzuführen. Das Ende ist nicht der Ort, um noch einmal alles aufzurollen. Konzentriert euch auf das Wesentliche und sorgt für einen runden Abschluss. Ein guter Schlusssatz kann den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer wirklich guten Summary ausmachen.
Und zum Schluss noch eine unpopular opinion: Lasst den moralischen Zeigefinger stecken. Niemand braucht am Ende eurer Summary einen Kommentar wie: "The article shows us that we should all be more organized and avoid procrastination at all costs." Das ist offensichtlich und langweilig. Vertraut darauf, dass eure Leserinnen und Leser selbst in der Lage sind, Schlüsse aus dem Text zu ziehen. Eure Aufgabe ist es, ihnen die Informationen so klar und präzise wie möglich zu liefern.
Also, Kopf hoch und ran an die Summary! Mit ein bisschen Übung und den richtigen Tricks wird es schon klappen. Und denkt daran: Eine Summary ist nicht das Ende der Welt. Es ist nur ein Text, den man zusammenfassen muss. Mit Humor und ein bisschen Strategie wird es sogar fast schon...Spaß machen. Fast.
