Aus Den Augen Aus Dem Sinn Englisch
Kennt ihr das? Man hat diesen einen Song im Kopf. Dauert drei Tage, mindestens. Dann – PENG! – weg. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber was, wenn das gar nicht so schlimm ist?
Deutsche Sprichwörter: Unterschätzt oder einfach nur... ehrlich?
Wir Deutschen lieben unsere Sprichwörter. Sie sind wie kleine Weisheiten. Manchmal klingen sie altklug. Manchmal treffen sie den Nagel auf den Kopf. Aber "Aus den Augen, aus dem Sinn"? Ist das wirklich so eine Tragödie?
Beziehungen: Die leidige Fernbeziehung
Fernbeziehungen sind hart. Verdammt hart. Man telefoniert. Man skyped. Man schreibt sich Nachrichten. Aber irgendwann… ist es eben nicht dasselbe. Klar, man kann kämpfen. Muss man auch vielleicht. Aber ist es nicht auch irgendwie menschlich, dass Gefühle abflachen, wenn man jemanden nicht mehr regelmäßig sieht? Ich sage nicht, dass man gleich Schluss machen soll! Aber vielleicht ist es okay, wenn der Herzschmerz nicht mehr ganz so groß ist. Ist doch befreiend, oder? *Zwinker*
Der Ex-Freund / Die Ex-Freundin
Okay, okay. Das Thema ist heikel. Aber Hand aufs Herz: Wie oft habt ihr wirklich noch an euren ersten Freund oder eure erste Freundin gedacht? Nach fünf Jahren? Zehn Jahren? Wahrscheinlich nur, wenn Oma beim Sonntagsbraten wieder die alten Geschichten auspackt. Und ist das schlimm? Nö. Im Gegenteil! Platz für Neues! Aus den Augen, aus dem Sinn… und Platz für den Nächsten!
Die nervige Kollegin
Jeder kennt sie. Die Kollegin, die immer alles besser weiß. Die jeden Kaffee kritisiert. Die ständig jammert. Wenn man sie jeden Tag sieht, ist das die Hölle. Aber was, wenn sie Urlaub hat? Oder gekündigt hat? Plötzlich ist alles viel entspannter. Man vermisst sie vielleicht nicht direkt. Aber der Stress ist weg. "Out of sight, out of mind", wie der Engländer sagt. Und manchmal ist das einfach nur… wunderbar.
Und was sagt der Engländer dazu?
Ja, die Engländer haben auch ein Sprichwort dafür: "Out of sight, out of mind." Klingt irgendwie… direkter. Weniger poetisch. Aber die Bedeutung ist dieselbe. Und auch sie wissen, dass es manchmal ganz gut ist, wenn etwas aus dem Blickfeld verschwindet.
Vielleicht ist dieses Sprichwort gar nicht so negativ, wie es klingt. Vielleicht ist es einfach nur eine ehrliche Beschreibung der menschlichen Natur. Wir sind eben vergesslich. Wir lassen los. Wir machen Platz für Neues. Und das ist gut so!
Okay, vielleicht sollte ich das nicht so laut sagen. Sonst werde ich noch gesteinigt. Aber ich finde: Aus den Augen, aus dem Sinn – manchmal ist es einfach nur… praktisch. Und wer hat gesagt, dass das Leben immer kompliziert sein muss?
Ein kleiner Disclaimer...
Bevor jetzt alle aufschreien: Natürlich gibt es Dinge, die man nicht vergessen sollte. Wichtige Menschen. Wertvolle Erinnerungen. Die Steuererklärung! Aber manchmal… ist es okay, loszulassen. Zu vergessen. Und sich auf das zu konzentrieren, was gerade vor einem liegt.
Und jetzt seid ehrlich: Habt ihr nicht auch schon mal von diesem Prinzip profitiert? *Grins*
Also, lasst uns das Sprichwort ein bisschen positiver sehen. Es ist nicht das Ende der Welt. Es ist nur… ein Reset-Knopf für unser Gehirn. Und manchmal brauchen wir den einfach. Aus den Augen, aus dem Sinn – ich erhebe mein Glas auf dich! (Virtuell, versteht sich).
