Ausbildung Zum Fachangestellten Für Medien Und Informationsdienste
Hallo ihr lieben Weltenbummler und Wissensdurstige! Heute entführe ich euch mal nicht zu einem sonnenverwöhnten Strand oder in eine pulsierende Metropole, sondern in die faszinierende Welt der Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, kurz FaMI. Ja, richtig gehört! Vielleicht denkt ihr jetzt: "Was hat das denn mit Reisen zu tun?". Mehr als ihr glaubt! Denn Wissen ist der Schlüssel zu jeder großartigen Reiseerfahrung, und als FaMI helft ihr anderen dabei, dieses Wissen zu finden und zu nutzen. Lasst mich euch erzählen, wie ich diese Ausbildung erlebt habe und warum sie vielleicht auch etwas für euch wäre, wenn ihr das nächste Mal nicht nur Urlaub machen, sondern etwas wirklich Sinnvolles tun wollt.
Der Ruf der Bibliothek: Meine ersten Schritte
Meine Reise begann nicht etwa mit einem spontanen Flugticket, sondern mit einem Praktikum in einer kleinen Stadtbibliothek. Ich war schon immer eine Leseratte, und der Geruch von alten Büchern hatte etwas Magisches an sich. Aber hinter den Kulissen einer Bibliothek steckt so viel mehr als nur Regale und Ausleihe! Ich war fasziniert von der Organisation, der Recherche und der Art und Weise, wie die Bibliothekarinnen und Bibliothekare den Menschen bei der Suche nach Informationen halfen. Es war, als würden sie verborgene Schätze bergen und sie mit anderen teilen. Da wusste ich: Das will ich auch!
Die Qual der Wahl: Welche Fachrichtung passt zu mir?
Die Ausbildung zum FaMI ist vielseitig. Es gibt verschiedene Fachrichtungen, und das war erstmal etwas überwältigend. Zur Auswahl stehen:
- Archiv
- Bibliothek
- Bildagentur
- Dokumentation
- Information und Dokumentation
- Medizinische Dokumentation
Für mich war schnell klar, dass es die Bibliothek sein sollte. Ich liebte die Vorstellung, Menschen jeden Alters und Hintergrunds bei der Informationssuche zu unterstützen, ihnen neue Welten zu eröffnen und ihnen den Zugang zu Wissen zu ermöglichen. Aber auch die anderen Fachrichtungen sind super spannend! Stellt euch vor, ihr arbeitet in einem Archiv und bewahrt wertvolle historische Dokumente für die Nachwelt auf. Oder ihr kuratiert in einer Bildagentur atemberaubende Fotos und Videos für Magazine, Werbung und Dokumentationen. Oder ihr helft als medizinischer Dokumentar, Leben zu retten, indem ihr wichtige Informationen für Ärzte und Forscher zusammentragt. Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig!
Der Ausbildungsalltag: Mehr als nur Bücher einräumen
Die Ausbildung selbst dauerte drei Jahre und war eine Mischung aus Theorie und Praxis. In der Berufsschule lernten wir alles über Medienkunde, Informationsbeschaffung, Datenbanken, Urheberrecht und natürlich auch über die Organisation und Verwaltung einer Bibliothek. Aber das Beste war die praktische Ausbildung vor Ort. Ich durfte bei der Katalogisierung neuer Bücher helfen, Recherchedienste durchführen, Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene planen und natürlich auch den Leserinnen und Lesern bei ihren Fragen zur Seite stehen.
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Rechercherunde für einen Studenten, der eine Arbeit über die Geschichte des Tourismus in den Alpen schreiben musste. Ich fühlte mich wie ein kleiner Detektiv, der in den Tiefen des Bibliotheksbestandes nach verborgenen Hinweisen suchte. Und als ich ihm schließlich die passenden Bücher und Artikel präsentieren konnte, strahlte er über das ganze Gesicht. Das war ein unbeschreibliches Gefühl! In solchen Momenten merkte ich, dass meine Arbeit wirklich etwas bewirkt.
Herausforderungen und Glücksmomente: Ein bunter Mix
Natürlich gab es auch Herausforderungen. Manchmal war die Arbeit stressig, besonders wenn viele Leute gleichzeitig Hilfe brauchten oder wenn es technische Probleme mit dem Computersystem gab. Und das Thema Urheberrecht kann einen schon mal zur Verzweiflung bringen! Aber es gab auch so viele tolle Momente. Ich habe gelernt, mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen, meine Kommunikationsfähigkeiten verbessert und gelernt, wie man Informationen effektiv vermittelt. Und ich habe so viele interessante Bücher gelesen, dass mein eigener Lesestapel ins Unermessliche gewachsen ist!
Ein besonderes Highlight war die Organisation einer Lesung mit einem bekannten Reiseschriftsteller. Es war unglaublich spannend, mit ihm zusammenzuarbeiten, die Veranstaltung zu planen und zu sehen, wie viele Leute sich für seine Geschichten begeisterten. Das war ein Moment, in dem ich gemerkt habe, wie wichtig Bibliotheken für die kulturelle Vielfalt und den Austausch von Wissen sind.
Nach der Ausbildung: Die Welt steht dir offen
Nach meiner Ausbildung wurde ich in meiner Ausbildungsbibliothek übernommen. Ich arbeite jetzt als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement. Ich organisiere Lesungen, Workshops und Ausstellungen, betreue die Social-Media-Kanäle der Bibliothek und sorge dafür, dass die Bibliothek ein lebendiger und attraktiver Ort für alle ist.
Aber auch wenn ich in meiner Heimatstadt geblieben bin, habe ich durch meine Arbeit das Gefühl, die Welt ein Stück weit zu entdecken. Ich lerne ständig neue Kulturen und Perspektiven kennen, indem ich Bücher aus aller Welt lese und Veranstaltungen mit internationalen Künstlern und Autoren organisiere. Und ich helfe anderen Menschen dabei, ihre eigenen Reisen zu planen, indem ich ihnen die passenden Reiseführer, Sprachkurse und kulturellen Informationen zur Verfügung stelle.
Mehr als nur ein Job: Eine Berufung
Ich bin überzeugt, dass die Ausbildung zum FaMI eine tolle Möglichkeit ist, einen Beruf zu erlernen, der sinnstiftend, abwechslungsreich und zukunftssicher ist. Die Digitalisierung verändert zwar die Art und Weise, wie wir Informationen suchen und nutzen, aber der Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die Wissen verwalten, vermitteln und zugänglich machen, wird immer größer.
Wenn ihr also auf der Suche nach einer Ausbildung seid, die euch nicht nur einen Job, sondern eine Berufung gibt, dann solltet ihr euch die Ausbildung zum FaMI unbedingt genauer ansehen. Es ist eine Reise, die euch zu neuen Horizonten führt, euch die Welt mit anderen Augen sehen lässt und euch die Möglichkeit gibt, etwas wirklich Sinnvolles zu tun. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr mich ja eines Tages in einer Bibliothek auf der anderen Seite der Welt wieder!
Meine Tipps für angehende FaMIs:
- Seid neugierig und offen für Neues: Die Welt der Medien und Informationen ist ständig im Wandel.
- Sammelt Praxiserfahrung: Praktika sind Gold wert!
- Knüpft Kontakte: Networking ist wichtig, um von anderen zu lernen und neue Möglichkeiten zu entdecken.
- Bleibt am Ball: Bildet euch ständig weiter, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
- Habt Spaß an der Arbeit: Wenn ihr mit Leidenschaft dabei seid, werdet ihr erfolgreich sein!
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der FaMIs geben. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir gerne! Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bald in einer Bibliothek irgendwo auf der Welt! Bis dahin: Bleibt neugierig und reiselustig!
