Auto Aim Call Of Duty Black Ops 4
Hand hoch! Wer von euch hat Auto-Aim in Call of Duty: Black Ops 4 verteufelt? Seid ehrlich! Ich sehe euch. 😉
Ich weiß, ich weiß. "Noob-Feature!" "Verdirbt das Spiel!" "Skill wird irrelevant!" Hab ich alles schon gehört. Aber, liebe Leute, ich oute mich jetzt: Ich fand's... gar nicht so schlimm.
Eine kleine Verteidigungsrede für Auto-Aim
Klar, klingt erstmal komisch. Aber lasst mich euch mal erklären. Ich bin jetzt auch kein Super-Pro-Gamer, der jedes Match dominiert. Eher so der Typ, der sich freut, wenn er mal mehr als zwei Kills hinbekommt. Und für Leute wie mich (und, psst, vermutlich auch für einige von euch!), war Auto-Aim in Black Ops 4... eine kleine Rettung.
Denkt mal drüber nach. Man rennt da rum, Adrenalin pumpt, überall Explosionen. Versucht mal, in dieser Hektik präzise zu zielen! Da ist es doch ganz nett, wenn das Spiel einem ein bisschen unter die Arme greift, oder?
Ich meine, niemand erwartet, dass wir alle perfekte E-Sport-Athleten sind, oder? Manchmal will man einfach nur ein bisschen Spaß haben, ein paar Zombies wegballern und nicht frustriert aufgeben, weil man ständig von Profis weggepwned wird.
Die Sache mit dem "Skill"
Okay, ja, das Argument mit dem "Skill" ist berechtigt. Natürlich ist es toll, wenn man ohne Hilfe perfekt zielen kann. Respekt dafür! Aber ist es wirklich so schlimm, wenn jemand, der vielleicht nicht die schnellsten Reflexe hat, trotzdem mithalten kann?
Ich würde sagen: Nein! Auto-Aim hat das Spiel zugänglicher gemacht. Es hat Leuten wie mir erlaubt, überhaupt mitzuspielen und auch mal Erfolgserlebnisse zu haben. Und ganz ehrlich, ist das nicht das, worum es in erster Linie geht? Spaß haben?
Außerdem, lasst uns mal realistisch sein. In Black Ops 4 gab es genug andere Faktoren, die über Sieg oder Niederlage entschieden haben. Die Spezialistenfähigkeiten, die Maps, die Waffen-Loadouts... Da war Auto-Aim nur ein kleiner Teil des großen Ganzen.
Die Wahrheit über das Aim-Assist
Ich behaupte nicht, dass Auto-Aim perfekt war. Manchmal hat es einen in komische Situationen gebracht, wenn es auf den falschen Gegner gelockt hat. Oder wenn man versucht hat, jemanden hinter einer Deckung zu treffen. Das war schon nervig.
Aber im Großen und Ganzen fand ich, dass es eine positive Ergänzung zum Spiel war. Es hat die Kluft zwischen Profis und Casual-Gamern verringert und dafür gesorgt, dass mehr Leute eine gute Zeit haben konnten.
Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum so viele Leute Black Ops 4 geliebt haben. Es war ein Spiel, das Spaß gemacht hat, egal wie gut man war.
Und mal ehrlich, wer hat sich nicht insgeheim gefreut, wenn er dank Auto-Aim einen überraschenden Kill gelandet hat? Ich schon! 😉
Klar, ich weiß, was jetzt kommt: "Du bist doch nur neidisch auf die, die ohne Aim-Assist spielen können!"
Vielleicht. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur ehrlich. Ich spiele, um Spaß zu haben. Und Auto-Aim in Black Ops 4 hat mir dabei geholfen.
Also, das nächste Mal, wenn ihr über Auto-Aim schimpft, denkt vielleicht mal darüber nach, ob es nicht auch eine positive Seite hatte. Vielleicht hat es ja auch euch schon mal den Hintern gerettet, ohne dass ihr es gemerkt habt. 😉
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss wieder zurück zum Zocken. Mit oder ohne Auto-Aim – Hauptsache, es knallt!
