Avm Fritz Box Fon Wlan 7170 Sl
Ach du liebe Zeit, erinnern wir uns noch an die Zeit, als das Internet so langsam war, dass man fast einen Tee kochen konnte, während eine Webseite lud? Ich sage euch, das waren Zeiten... Aber dann, oh dann, kam ein Held auf einem weißen Router dahergeritten: Die AVM Fritz!Box Fon WLAN 7170 SL!
Okay, "Held auf einem Router" ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber für viele von uns war diese kleine Kiste eine echte Offenbarung. Denkt mal drüber nach: Vor der 7170 SL war das mit dem Internet so eine Sache. Man hatte einen Router, vielleicht noch ein Modem, alles verkabelt wie ein Raumschiffcockpit. Und wehe dem, der an einem Kabel zog! Dann ging gar nichts mehr.
Und dann kam die Fritz!Box. Plötzlich war alles einfacher. Eine Box für (fast) alles! Router, Modem, Telefonanlage, WLAN – alles in einem. Ein Schweizer Taschenmesser für's digitale Zeitalter, sozusagen. Und das Beste? Es war (relativ) einfach einzurichten. Selbst Tante Erna, die sonst nur mit dem Festnetztelefon zurechtkam, konnte (mit ein bisschen Hilfe) ins Internet!
Was diese Box so besonders machte
Die Fritz!Box 7170 SL war mehr als nur ein Router. Sie war ein kleiner Kommunikationsknotenpunkt für die ganze Familie. Man konnte nicht nur surfen und E-Mails checken, sondern auch telefonieren – über Festnetz und VoIP! VoIP? Ja, Voice over Internet Protocol. Klingt kompliziert, war es aber eigentlich gar nicht. Einfach gesagt: Telefonieren übers Internet. Spart Geld, besonders bei Ferngesprächen mit Oma in Übersee.
Und dann das WLAN! Endlich konnte man mit dem Laptop (damals noch ein Riesentrumm) auf dem Sofa lümmeln und im Internet surfen, ohne an ein Kabel gefesselt zu sein. Ein wahrer Segen! Und für die ganz Mutigen gab es sogar die Möglichkeit, ein Heimnetzwerk einzurichten. Fotos, Musik, Filme – alles zentral gespeichert und von allen Geräten im Haus abrufbar. Hach, das waren Zeiten!
Kleine Anekdoten am Rande
Ich erinnere mich noch gut an die ersten Versuche, das WLAN einzurichten. Das Passwort war natürlich so kompliziert, dass es niemand behalten konnte. Irgendwann klebte ein Zettel mit dem WLAN-Passwort am Kühlschrank. Höchste Sicherheitsstufe, versteht sich! Und dann die Updates! Man fieberte förmlich darauf hin, wenn eine neue Firmware-Version verfügbar war. Was würde sich wohl verbessern? Würde das Internet noch schneller werden? Würde Tante Erna jetzt endlich auch YouTube verstehen?
Die 7170 SL hatte auch so ihre kleinen Macken. Manchmal vergaß sie einfach das Passwort für's Internet. Oder das WLAN sponn rum. Aber das verzieh man ihr. Sie war ja schließlich auch schon ein bisschen älter. Und trotz allem war sie zuverlässiger als so manch anderer Router. Sie war ein treuer Begleiter im digitalen Alltag.
Und wer jetzt denkt: "Mensch, so eine alte Fritz!Box, was soll ich denn damit?", dem sei gesagt: Die 7170 SL mag zwar nicht mehr die neueste Technik sein, aber sie ist immer noch ein zuverlässiges Gerät für einfache Anwendungen. Und außerdem hat sie einen gewissen nostalgischen Wert. Sie erinnert uns an eine Zeit, als das Internet noch ein bisschen aufregender und unberechenbarer war.
Und wer weiß, vielleicht steht ja noch eine Fritz!Box 7170 SL im Keller und wartet darauf, wieder ans Netz zu gehen. Ein bisschen Staub abwischen, Kabel anschließen, und schon kann die Zeitreise in die Anfänge des modernen Internets beginnen. Viel Spaß dabei!
Also, haltet eure alten Fritz!Boxen in Ehren. Sie sind ein Stück Technikgeschichte. Und wer weiß, vielleicht erleben sie ja irgendwann ein Revival. So wie Schallplatten oder Kassetten. Man soll ja niemals nie sagen. In diesem Sinne: Auf die 7170 SL! Ein Hoch auf die kleine Box, die uns so viel Freude bereitet hat!
