B A Manage My Booking
Okay, lasst uns ehrlich sein. Manage My Booking. Wer liebt es wirklich?
Die Odyssee beginnt
Flug gebucht? Super! Jetzt beginnt das Abenteuer mit British Airways. Und dieses Abenteuer heißt: Manage My Booking. Klingt harmlos, oder? Falsch.
Ich habe eine... sagen wir mal, spezielle Beziehung zu dieser Funktion. Es ist, als würde man versuchen, einen widerspenstigen Esel zu reiten. Manchmal klappt's, manchmal landet man im Dreck.
Die Suche nach der Buchungsnummer
Erster Akt: Die heilige Buchungsnummer. Wo ist sie nur? Im Posteingang versunken? Verschollen im Spam-Ordner? Ich schwöre, manchmal verstecken Fluggesellschaften diese Nummer absichtlich.
Und wenn man sie dann endlich findet, fühlt es sich an, als hätte man den heiligen Gral entdeckt. Jubel! Aber die Freude ist meistens nur von kurzer Dauer.
Der Sitzplatz-Zirkus
Nächster Akt: Die Sitzplatzwahl. Oh, die Spannung! Fensterplatz? Gangplatz? Oder doch lieber in der Nähe der Toiletten? Die Entscheidung ist schwerwiegend. Schließlich kann sie über den Komfort der gesamten Reise entscheiden.
Aber dann kommt der Clou: Der gewünschte Sitzplatz ist natürlich schon reserviert. Von jemandem, der offensichtlich cleverer (oder früher dran) war als ich. Tja, Pech gehabt. Dann eben doch der Mittelsitz neben dem schnarchenden Mitreisenden. Das Leben ist hart.
"Upgrade verfügbar!" - Die süße Versuchung
Und dann, ganz plötzlich, erscheint sie: Die Verlockung in Form eines Upgrades. "Upgrade verfügbar!" schreit der Bildschirm. Business Class! Champagner! Beinfreiheit! Ein Traum!
Aber dann sieht man den Preis. Und der Traum zerplatzt wie eine Seifenblase. Zurück in die Realität. Mittelsitz, ich komme!
Das Ändern und Stornieren: Ein Albtraum
Okay, nehmen wir an, die Reisepläne ändern sich. Stornieren? Umuchen? Hier wird's erst richtig lustig. Die Gebühren! Die Bedingungen! Das Kleingedruckte!
Ich habe das Gefühl, dass British Airways Anwälte extra dafür bezahlt, diese Prozesse so kompliziert wie möglich zu gestalten. Da braucht man ja fast schon einen Doktortitel in Fluggesellschaftsrecht.
Manchmal denke ich, es wäre einfacher, einen Flug komplett neu zu buchen, anstatt einen bestehenden zu ändern. Aber das ist wahrscheinlich nur meine persönliche Meinung.
Und wehe dem, der versucht, den Kundenservice zu erreichen! Warteschleifenmusik, endlose Menüs, und dann endlich ein Mensch, der einem vielleicht helfen kann... oder auch nicht.
Das Positive (ja, es gibt es!)
Aber genug gemeckert. Es gibt auch positive Aspekte. Manchmal. Wenn alles glatt läuft (was selten genug vorkommt), ist Manage My Booking tatsächlich ganz nützlich.
Man kann seine Bordkarten herunterladen, seine Mahlzeiten vorbestellen (wenn man das Glück hat, eine zu bekommen) und seine Vielfliegernummer hinzufügen. Kleine Freuden im großen Chaos.
Der heimliche Kick
Und ganz ehrlich? Es gibt einen kleinen, heimlichen Kick, wenn man es geschafft hat, alle Hürden zu überwinden und erfolgreich seine Buchung verwaltet hat. Ein Gefühl von: "Ich habe gesiegt! Ich habe das System besiegt!"
Obwohl, Moment mal... habe ich wirklich das System besiegt? Oder hat das System mich einfach nur glauben lassen, dass ich es besiegt habe? Hmm...
Also, Manage My Booking: Eine Hassliebe. Ein notwendiges Übel. Ein Abenteuer. Und vielleicht, nur vielleicht, ein bisschen Spaß.
Oder bin ich einfach nur verrückt?
