Baby 10 Monate Krabbelt Nicht Und Zieht Sich Nicht Hoch
Hoppla, dein kleiner Schatz ist schon 10 Monate alt und macht noch keine Anstalten, die Wohnung auf allen Vieren zu erobern oder sich an Möbeln hochzuziehen? Keine Panik, liebe Eltern! Bevor ihr jetzt Google mit "Baby 10 Monate Krabbelt Nicht Und Zieht Sich Nicht Hoch: Weltuntergang?" bombardiert, atmet erstmal tief durch. Es gibt nämlich keinen Grund zur Sorge!
Stellt euch vor, euer Baby ist wie ein kleiner, gemütlicher Faultier-Philosoph. Es beobachtet erstmal in Ruhe die Welt, analysiert die Lage und kommt zu dem Schluss: "Warum hetzen, wenn man auch bequem liegen und sich bekuscheln lassen kann?" Vielleicht hat es einfach noch nicht den ultimativen Motivations-Kick gefunden. Vielleicht denkt es sich: "Das Krabbeln sieht anstrengend aus, da warte ich lieber, bis das Laufen von alleine kommt!"
Jedes Baby tickt anders!
Vergesst bitte ganz schnell alle Vergleiche mit anderen Babys. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Während die kleine Marie schon mit 8 Monaten die komplette IKEA-Filiale auf eigene Faust erkundet hat, chillt der kleine Paul lieber auf seiner Krabbeldecke und übt das perfekte Blubbern. Das ist völlig okay! Lasst euch nicht von perfektionistischen Müttern in eurem Krabbelgruppen-Chat verrückt machen. Die erzählen euch eh nur die halbe Wahrheit (nämlich die, in der ihr Baby schon Einstein-Niveau erreicht hat).
Alternativen zum Krabbeln: Der Po-Schubser und der Roboter
Manche Babys überspringen das Krabbeln einfach komplett und gehen direkt zum Laufen über. Das ist zwar selten, aber es passiert! Andere entwickeln ganz eigene Fortbewegungstechniken, die mindestens genauso unterhaltsam sind: Da gibt es den berühmt-berüchtigten Po-Schubser, der sich mit einem Mix aus Sitzen und Rutschen fortbewegt. Oder den Roboter, der sich mit ausgestreckten Armen und Beinen Zentimeter für Zentimeter vorwärts schiebt. Lasst euch überraschen, was euer kleiner Akrobat sich einfallen lässt!
Wichtig ist, dass euer Baby aktiv ist und sich bewegt. Wenn es sich rollt, robbt, oder auf andere Weise versucht, die Welt zu erkunden, ist alles im grünen Bereich. Und selbst wenn es sich nur mit den Armen abdrückt, um an sein Lieblingsspielzeug zu gelangen – das ist auch Bewegung! Hauptsache, es hat Spaß dabei!
Was könnt ihr tun?
Ihr könnt euer Baby natürlich spielerisch unterstützen. Legt ihm spannende Spielsachen in etwas Entfernung hin, sodass es sich anstrengen muss, um sie zu erreichen. Baut einen kleinen Hindernisparcours aus Kissen und Decken. Oder macht einfach Quatsch! Krabbelt selbst vor eurem Baby herum und macht lustige Geräusche. Vielleicht steckt ihr es ja damit an!
Wichtig ist aber: Kein Druck! Zwingt euer Baby nicht, etwas zu tun, was es nicht möchte. Das führt nur zu Frustration und wenig Freude an der Bewegung. Lasst ihm Zeit und Raum, sich in seinem eigenen Tempo zu entwickeln.
Denkt daran: Euer Baby ist einzigartig. Und irgendwann wird es sowieso die komplette Wohnung unsicher machen – ob krabbelnd, robbend oder laufend. Genießt die Zeit, in der es noch nicht so mobil ist! Denn wenn es erstmal loslegt, könnt ihr euch vor lauter Hinterherrennen kaum noch retten!
Wann zum Arzt?
Wenn ihr wirklich besorgt seid, sprecht mit eurem Kinderarzt. Er kann euch beruhigen und euch Tipps geben, wie ihr euer Baby unterstützen könnt. Aber in den meisten Fällen gibt es absolut keinen Grund zur Sorge. Vor allem, wenn euer Baby ansonsten fit und gesund ist, gut isst und trinkt und aufmerksam auf seine Umgebung reagiert.
Also, liebe Eltern: Entspannt euch! Euer kleiner Faultier-Philosoph wird schon noch zum Bewegungstalent. Und wenn nicht, dann ist er eben ein gemütlicher Genießer. Auch das ist völlig in Ordnung! Denn eines ist sicher: Er ist das allerliebste Baby der Welt – egal ob krabbelnd, robbend oder einfach nur kuschelnd!
Und wenn euch die Ungeduld doch mal packt, dann denkt einfach daran: Irgendwann werdet ihr euch wünschen, euer Baby würde mal wieder für fünf Minuten still sitzen! Genießt die Zeit, sie vergeht so schnell.
