Bafög Zurückzahlen Wie Viel
Okay, mal ehrlich, reden wir mal Klartext über BAföG zurückzahlen. Das Thema, das jeden Studenten mindestens einmal in seinem Leben in Schweißausbrüche versetzt.
Wie viel genau, fragst du dich? Tja, das ist die Millionen-Euro-Frage. Oder eher die 10.000-Euro-Frage. Gefühlt jedenfalls.
Die gefürchtete Frage: Wie viel muss ich blechen?
Man studiert, man lernt, man feiert (manchmal auch ein bisschen zu viel), und dann kommt der Brief. Der Brief, der alles ändert. Der BAföG-Rückzahlungsbescheid. Plötzlich sind all die durchzechten Nächte und die Pizza für 2 Euro das Stück keine so gute Idee mehr.
Ich meine, hallo? War das Studium nicht schon teuer genug? Bücher, Semesterbeiträge, der unendliche Kampf um einen bezahlbaren WG-Platz… Und jetzt DAS!
Klar, man wusste es ja vorher. Irgendwann kommt der Tag der Abrechnung. Aber wenn er dann tatsächlich da ist… Autsch.
Die Sache mit den Raten
Das Gute ist: Man muss nicht alles auf einmal berappen. Puh! Kleine Raten. So weit, so gut. Aber kleine Raten über gefühlte 20 Jahre? Da kommt schon was zusammen!
Und jetzt kommt meine (vielleicht etwas unpopuläre) Meinung: Ich finde, man sollte die Option haben, das BAföG mit einer großen Zahlung loszuwerden. Quasi so ein "Early Bird"-Rabatt. Zahle jetzt alles, kriege 20% Rabatt und bin für immer erlöst! Wer ist dabei?
Ich weiß, ich weiß, das ist vielleicht unrealistisch. Aber träumen darf man ja wohl noch, oder?
Der Dschungel der Formulare
Und dann sind da noch die Formulare! Oh, die Formulare! Ein Bürokratie-Monster, das einem das Leben schwermacht. Man muss gefühlt einen Doktortitel in "BAföG-Rückzahlungsformular-ausfüllen" haben, um da durchzusteigen.
Jedes Mal, wenn ich ein Formular sehe, denke ich mir: "Haben die das absichtlich so kompliziert gemacht?". Wahrscheinlich. Bestimmt.
Ich meine, ich bin ja schon froh, wenn ich meine Steuererklärung halbwegs fehlerfrei hinbekomme. Aber die BAföG-Formulare… Das ist eine ganz andere Liga!
Meine (etwas provokante) These
Okay, jetzt kommt’s: Ich finde, BAföG-Rückzahlung sollte optional sein. Ja, du hast richtig gelesen. Optional!
Bevor jetzt alle aufschreien: Ich meine das nicht ganz ernst. Aber stellt euch mal vor: Man hat die Wahl. Entweder man zahlt zurück, oder man verpflichtet sich, 5 Jahre lang ehrenamtlich zu arbeiten. Oder 100 Bäume zu pflanzen. Oder 50 alte Damen über die Straße zu helfen. Irgendwas Sinnvolles halt.
Wäre das nicht viel cooler? Statt einfach nur Geld in den Staatshaushalt zu pumpen, würde man aktiv etwas zurückgeben. Eine Win-Win-Situation für alle!
Klar, das ist wahrscheinlich total utopisch. Aber die Idee gefällt mir trotzdem. Und vielleicht gibt es ja irgendwann mal jemanden, der diese Idee aufgreift. Man weiß ja nie.
Bis dahin heißt es aber: Zähne zusammenbeißen, Formulare ausfüllen und die Raten pünktlich überweisen. So ist das Leben. Oder wie man so schön sagt: Das Leben ist kein Ponyhof. Vor allem nicht, wenn man BAföG zurückzahlen muss.
Und was, wenn man es nicht kann?
Was passiert eigentlich, wenn man wirklich nicht zahlen kann? Keine Panik! Es gibt Möglichkeiten. Man kann die Rückzahlung stunden lassen oder sogar teilweise erlassen bekommen. Aber dafür muss man wieder… Trommelwirbel… Formulare ausfüllen! Überraschung!
Also, Kopf hoch! Wir schaffen das! Irgendwie. Und vielleicht, ganz vielleicht, gibt es ja irgendwann mal eine Reform, die das Ganze etwas erträglicher macht. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Bis dahin: Durchhalten, liebe Studenten und Ex-Studenten! Wir sind nicht allein in diesem Kampf gegen die BAföG-Rückzahlung. Und wer weiß, vielleicht gewinnen wir ja irgendwann mal. Zumindest ein bisschen.
In diesem Sinne: Prost! (Auf die baldige Schuldenfreiheit!)
