Bauer Supreme S140 T Blade Gold Edition
Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Wir alle kennen jemanden, der diese Bauer Supreme S140 T Blade Gold Edition Schlittschuhe hatte. Oder noch schlimmer: jemand *war* dieser Jemand.
Ich weiß, ich weiß. Sie waren, äh, speziell. Sagen wir mal so. Eine Meinung, die vielleicht nicht jeder teilt: Ich fand sie… faszinierend hässlich. Ja, ich habe es gesagt. Und ich stehe dazu.
Der Goldene Glanz des Zweifels
Die Gold Edition. Allein das Wort lässt die Augen einiger Eishockeyfans leuchten. Für mich? Es lässt mich zusammenzucken. Goldfarbene Kufen? Wirklich? Das sieht doch aus, als hätte man seine Schlittschuhe in Onkel Dagoberts Geldspeicher getaucht. Und das meine ich jetzt nicht im positiven Sinne.
Versteht mich nicht falsch. Ich mag Gold. An Schmuck. Als Investment. Aber an meinen Schlittschuhen, auf dem Eis, während ich verzweifelt versuche, nicht hinzufallen? Nein, danke. Das ist eher was für den Goldhelm im Team – und selbst der zögert vielleicht.
Das T Blade Mysterium
Dann ist da noch das T Blade. Eine Technologie, die... anders ist. Sagen wir mal so. Einige schwören darauf. Andere… sind skeptisch. Ich gehöre zur skeptischen Fraktion. Die Vorstellung, dass eine kleine Plastikklinge den Job genauso gut macht wie eine traditionelle Stahlkufe, hat mich nie überzeugt. Ich weiß, ich weiß. Innovation. Fortschritt. Bla bla bla. Aber manchmal ist das Altbewährte einfach besser.
Es ist, als würde man versuchen, ein Steak mit einem Plastikmesser zu schneiden. Es mag funktionieren. Irgendwie. Aber es ist einfach nicht das Gleiche. Und es fühlt sich definitiv nicht so an.
Ich erinnere mich an diesen einen Typen in meiner Jugendmannschaft, nennen wir ihn Kevin, der auf die Bauer Supreme S140 T Blade Gold Edition umgestiegen ist. Kevin hat immer vom Profi-Eishockey geträumt. Und er war fest davon überzeugt, dass diese Schlittschuhe der Schlüssel zu seinem Erfolg waren. Spoiler-Alarm: Er hat es nicht in die NHL geschafft.
Komfort ist König (oder zumindest ein Herzog)
Jetzt mal Butter bei die Fische: Komfort ist wichtig. Und ich gebe zu, ich habe die S140 nie selbst getragen. Vielleicht waren sie ja unglaublich bequem. Vielleicht fühlte es sich an, als würde man auf Wolken skaten. Aber allein der Gedanke an diese goldene Pracht hat meine Füße schon unglücklich gemacht.
Ich bevorzuge da doch eher meine treuen alten Bauer Vapor. Die sind vielleicht nicht so auffällig, aber sie passen wie angegossen. Und ich weiß, dass sie mich nicht im Stich lassen, wenn ich mal wieder versuche, einen eleganten Move hinzulegen (was selten genug vorkommt).
Außerdem, ganz ehrlich: Wer braucht schon goldene Schlittschuhe, um gut auszusehen? Selbst in den hässlichsten Schlittschuhen der Welt kann man noch stilvoll fallen! Vertraut mir, ich habe das oft genug bewiesen.
Es geht doch nicht um die Ausrüstung. Es geht um den Spaß. Um das Gefühl, mit Freunden auf dem Eis zu stehen. Um den Geruch von Eis und Schweiß (ok, vielleicht nicht *nur* um den Geruch von Eis). Und ja, auch darum, sich ein bisschen lächerlich zu machen, wenn man hinfällt. Oder mit goldenen Kufen auf dem Eis steht. Jeder wie er mag. Wirklich.
Die Wahrheit über Hype (und Gold)
Am Ende des Tages sind die Bauer Supreme S140 T Blade Gold Edition Schlittschuhe nur ein weiteres Beispiel dafür, wie Hype uns manchmal in die Irre führt. Wir wollen alle das Beste. Wir wollen alle so gut sein wie die Profis. Aber manchmal ist das, was wir wirklich brauchen, nur ein gutes Paar Schlittschuhe, ein bisschen Talent (oder zumindest der Wille, es zu versuchen) und eine Menge Spaß.
Also, das nächste Mal, wenn ihr jemanden mit diesen goldenen Schlittschuhen seht, urteilt nicht zu schnell. Vielleicht sind sie ja tatsächlich unglaublich bequem. Oder vielleicht versuchen sie einfach nur, ihren inneren Kevin zu verwirklichen. Wer weiß?
Aber ganz ehrlich? Ich würde sie trotzdem nicht tragen. Nicht mal, wenn sie mir geschenkt würden. Okay, vielleicht würde ich sie für eine Runde tragen. Nur für den Gag. Aber dann würde ich sie sofort wieder in den Schrank verbannen. Zusammen mit meinen Leggings mit Leopardenmuster und meiner Sammlung von Boyband-CDs aus den 90ern. Einige Dinge gehören einfach nicht auf das Eis.
