Bdi 2 Fragebogen Auswertung
Hand aufs Herz: Wer hat schon mal einen BDI 2 Fragebogen ausgefüllt? Und wer hatte danach das Gefühl, schlauer zu sein als vorher? Ich jedenfalls… eher nicht. Aber hey, immerhin haben wir was ausgefüllt, oder?
Die Auswertung! Oh, die Auswertung. Ein mysteriöser Prozess, der scheinbar mit mehr Algorithmen als mit gesundem Menschenverstand abläuft. Gefühlt wird da ein Computer angeworfen, der in den Tiefen des Internets nach der Antwort auf die Frage sucht: "Was stimmt bloß mit dieser Person nicht?"
Die Jagd nach dem Profil
Jeder Test will uns in eine Schublade stecken. Ob nun "der Kreative", "der Analytische" oder "der, der dringend Urlaub braucht". Der BDI 2 ist da nicht anders. Aber sind wir wirklich so einfach gestrickt? Ich wage es zu bezweifeln.
Ich finde, es ist ein bisschen so wie mit Horoskopen. Man liest es, nickt zustimmend, weil irgendwas schon irgendwie passt, und vergisst es fünf Minuten später wieder. Nur dass beim BDI 2 noch ein bisschen mehr Ehrfurcht dabei ist. Schließlich ist das ja "wissenschaftlich".
Aber mal ehrlich: Wer hat noch nie bei einem Persönlichkeitstest ein bisschen geschummelt? Nur so, um das Ergebnis ein bisschen in die "bessere" Richtung zu lenken? Ich gestehe: schuldig! Ich wollte halt mal als "besonders belastbar" dastehen, auch wenn ich innerlich schon beim Anblick eines überfüllten Supermarkts zusammenbreche.
Die Interpretation: Ein Minenfeld
Die Auswertung selbst ist ja schon eine Herausforderung. Aber dann kommt der Moment, in dem man versucht, die Ergebnisse zu interpretieren. Und da wird es richtig spaßig… oder auch frustrierend. Je nachdem, wie man drauf ist.
Da stehen dann so Sätze wie: "Die erhöhten Werte im Bereich X könnten auf eine Tendenz zu Y hindeuten, was wiederum durch Z verstärkt wird." Hä? Was will man mir damit sagen? Dass ich ein komplizierter Mensch bin? Das wusste ich auch ohne BDI 2!
Ich finde ja, dass man die Auswertungsergebnisse am besten mit einer Prise Humor nimmt. Nicht alles bierernst nehmen! Denn am Ende des Tages sind wir mehr als nur die Summe unserer Antworten auf ein paar Fragen.
Unpopuläre Meinung incoming!
Jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, dass die BDI 2 Auswertung manchmal mehr über denjenigen aussagt, der sie interpretiert, als über denjenigen, der den Fragebogen ausgefüllt hat. Da wird so viel hineininterpretiert! Da werden Verbindungen geknüpft, die vielleicht gar nicht da sind. Da wird der arme Proband auf Herz und Nieren geprüft… digital versteht sich.
Ich finde, man sollte die Ergebnisse als das sehen, was sie sind: Ein paar Zahlen und Diagramme, die eine Momentaufnahme darstellen. Nicht mehr und nicht weniger. Man sollte sich nicht von ihnen definieren lassen. Man sollte sich nicht verrückt machen lassen.
Mein Tipp: Wenn ihr einen BDI 2 Fragebogen ausfüllen müsst, dann macht es mit Humor. Nehmt die Ergebnisse nicht zu ernst. Und vergesst nicht: Ihr seid mehr als nur ein Profil!
Die Alternative: Selbstreflexion
Ehrlich gesagt, ich finde, die beste Auswertung ist die, die man selbst macht. Sich selbst reflektieren. Sich fragen: Was macht mich aus? Was sind meine Stärken? Was sind meine Schwächen? Wo will ich hin?
Das ist zwar anstrengender als ein Fragebogen auszufüllen, aber es ist auch viel ehrlicher und authentischer. Und vor allem: Es ist kostenlos! Also, spart euch das Geld für die BDI 2 Auswertung und investiert lieber in ein gutes Buch über Selbstreflexion. Oder in eine Tüte Chips. Je nachdem, was ihr gerade braucht.
Ich finde, wir sollten uns mehr auf unsere Intuition verlassen. Auf unser Bauchgefühl. Auf das, was uns wirklich wichtig ist. Denn am Ende des Tages wissen wir selbst am besten, wer wir sind und was wir wollen. Ganz ohne BDI 2.
Und wenn ihr das nächste Mal einen BDI 2 Fragebogen seht, dann denkt an mich. Und lächelt. Denn das Leben ist zu kurz, um sich von Fragebögen stressen zu lassen.
Also, lasst uns das Leben genießen und uns nicht von irgendwelchen Tests in Schubladen stecken lassen!
