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Bei Welcher Größe Welches Gewicht


Bei Welcher Größe Welches Gewicht

Hallo liebe Reisefreunde! Eure Lisa hier, wieder unterwegs und diesmal mit einem Thema, das mich, ehrlich gesagt, selbst lange beschäftigt hat, besonders vor jeder Reise: Das leidige Thema Gewicht und Größe. Nicht im Sinne von "Muss ich abnehmen, bevor ich meinen Bikini einpacke?", sondern eher im Sinne von "Welches Gewicht ist bei welcher Größe eigentlich 'normal', und wie beeinflusst das meine Reisevorbereitungen und mein Reiseerlebnis?"

Ich bin jemand, die Reisen liebt – egal ob Backpacking durch Südostasien, ein Städtetrip nach Rom oder ein entspannter Strandurlaub auf den Malediven. Und jedes Mal stellt sich die Frage: Was kann ich mitnehmen, ohne mich zu Tode zu schleppen? Wie viel Gepäck erlaube ich mir, ohne extra Gebühren zahlen zu müssen? Und wie fit muss ich sein, um all die Abenteuer zu bestehen, die ich mir vorgenommen habe?

Früher habe ich mich da total verrückt gemacht. Ich habe online nach Tabellen gesucht, die mir das Idealgewicht zu meiner Größe sagen sollten. Und wisst ihr was? Die haben mich nur noch mehr verwirrt! Jede Tabelle war anders, jede Webseite hatte eine andere Meinung. Am Ende war ich unsicherer als vorher. Also habe ich beschlossen, einen anderen Weg zu gehen – einen Weg, der mehr auf mein eigenes Körpergefühl und meine individuellen Bedürfnisse hört.

Die Sache mit den Tabellen und dem BMI

Natürlich gibt es den Body-Mass-Index (BMI), der Größe und Gewicht ins Verhältnis setzt. Er gibt einen groben Richtwert, ob man Unter-, Normal-, Übergewicht oder Adipositas hat. Aber der BMI ist nur ein Richtwert, keine unumstößliche Wahrheit. Er berücksichtigt weder Muskelmasse noch Körperbau. Ein muskulöser Athlet kann laut BMI Übergewicht haben, obwohl er topfit ist. Und jemand mit einem schlanken, aber untrainierten Körper kann im Normalbereich liegen, obwohl er sich nicht wohlfühlt.

Ich persönlich finde den BMI wenig hilfreich für die Reiseplanung. Er sagt nichts darüber aus, wie viel Kraft du hast, um einen schweren Rucksack zu tragen, oder wie ausdauernd du bist, um eine lange Wanderung zu bewältigen. Er sagt auch nichts darüber aus, wie gesund du bist, oder wie viel Energie du hast, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

Meine persönliche Formel: Wohlfühlen und Funktionieren

Ich habe für mich eine einfache Formel entwickelt, die mir viel besser hilft: Ich konzentriere mich darauf, mich in meinem Körper wohlzufühlen und zu wissen, dass er für die geplanten Aktivitäten funktionieren wird. Das bedeutet für mich:

1. Realistische Erwartungen

Bin ich eine erfahrene Bergsteigerin, die einen Trek durch den Himalaya plant? Dann brauche ich natürlich eine andere Konstitution und Ausdauer als jemand, der einen entspannten Badeurlaub plant. Es ist wichtig, sich realistische Ziele zu setzen und die eigenen körperlichen Grenzen zu kennen.

2. Fitness-Check

Bevor ich eine anstrengende Reise antrete, mache ich einen kleinen Fitness-Check. Kann ich eine halbe Stunde ohne Probleme joggen? Kann ich eine Treppe hochgehen, ohne aus der Puste zu kommen? Kann ich einen Rucksack tragen, ohne Rückenschmerzen zu bekommen? Wenn ich Defizite feststelle, versuche ich, diese vor der Reise auszugleichen, zum Beispiel durch gezieltes Training oder Yoga.

3. Packliste mit Köpfchen

Das A und O für eine entspannte Reise ist eine gut durchdachte Packliste. Ich versuche, so wenig wie möglich einzupacken und nur das Nötigste mitzunehmen. Multifunktionale Kleidungsstücke, leichte Materialien und praktische Gadgets sind meine besten Freunde. Und ganz wichtig: Ich lasse Platz im Koffer für Souvenirs!

4. Ernährung und Hydration

Gerade auf Reisen ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Hydration zu achten. Ich versuche, mich gesund zu ernähren und viel Wasser zu trinken, auch wenn es nicht immer einfach ist, wenn man unterwegs ist. Kleine Snacks für zwischendurch, wie Nüsse oder Trockenfrüchte, helfen mir, meinen Energielevel hochzuhalten.

5. Höre auf deinen Körper!

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt: Höre auf deinen Körper! Wenn du müde bist, ruhe dich aus. Wenn du Hunger hast, iss etwas. Wenn du Schmerzen hast, nimm sie ernst. Dein Körper ist dein bester Reisebegleiter, also behandle ihn gut.

Konkrete Beispiele für verschiedene Reisearten

Um das Ganze etwas konkreter zu machen, hier ein paar Beispiele, wie sich die ideale Größe und das ideale Gewicht auf verschiedene Reisearten auswirken können:

Backpacking in Südostasien

Hier ist es wichtig, leicht und agil zu sein. Ein schwerer Rucksack kann schnell zur Last werden. Ich versuche, meinen Rucksack auf maximal 10-12 Kilo zu beschränken. Eine gute Grundfitness ist wichtig, um die Hitze, die Menschenmassen und die langen Transportwege zu bewältigen. Hier zähle ich nicht Kilos, sondern wie gut ich mich bewege und wie wenig mein Rucksack mich behindert.

Städtetrip nach Rom

Hier kommt es vor allem auf Ausdauer an. Man läuft den ganzen Tag herum, besichtigt Sehenswürdigkeiten und steht Schlange. Bequeme Schuhe sind ein Muss! Ich achte darauf, dass ich genügend Pausen einlege und mich gut ernähre, um den Energielevel hochzuhalten. Hier spielt das Gewicht eine geringere Rolle, solange man gut zu Fuß ist.

Strandurlaub auf den Malediven

Hier ist Entspannung angesagt. Das Gewicht spielt keine große Rolle, solange man sich wohlfühlt und seinen Bikini tragen kann. Ich achte aber trotzdem auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung, um mich fit und vital zu fühlen. Hier ist es wichtig sich einfach wohl zu fühlen und die Zeit zu genießen.

Mein Fazit

Am Ende kommt es nicht darauf an, welche Zahl auf der Waage steht oder welcher Wert im BMI angezeigt wird. Es geht darum, sich in seinem Körper wohlzufühlen und zu wissen, dass er für die geplanten Abenteuer bereit ist. Höre auf deinen Körper, setze dir realistische Ziele und packe mit Köpfchen. Dann steht einer unvergesslichen Reise nichts mehr im Weg!

Also, liebe Reisefreunde, lasst euch nicht von Tabellen und Idealen verrückt machen. Findet euren eigenen Weg zu einem gesunden und fitten Körper, der euch auf all euren Reisen begleitet. Und vergesst nicht: Das Wichtigste ist, dass ihr Spaß habt und die Welt entdeckt!

Bis zum nächsten Mal und happy travels!

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